Corona aktuell im Allgäu

Überdurchschnittlich viel Klinik-Personal fällt aus - Politik will Omikron-Welle reagieren

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Wegen Corona verzeichnen Krankenhäuser in Deutschland aktuell überdurchschnittlich viele Personalausfälle.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Wegen Corona verzeichnen Krankenhäuser in Deutschland aktuell überdurchschnittlich viele Personalausfälle.

Bild: Bodo Schackow, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Wegen Corona verzeichnen Krankenhäuser in Deutschland aktuell überdurchschnittlich viele Personalausfälle.

Bild: Bodo Schackow, dpa (Symbolbild)

Deutschlands Krankenhäuser beklagen aktuell überdurchschnittlich hohe Personalausfälle. Sie führen das auf Corona zurück. Der Newsblog.
21.01.2022 | Stand: 17:17 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Freitag, 21. Januar, 17.17 Uhr: Krankenstand beim Personal: Flughafen Frankfurt erwartet Flugausfälle

Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante zeigt Auswirkungen auf den Frankfurter Flughafen. Für das Wochenende rechnet der Betreiber Fraport mit Verzögerungen, Wartezeiten und vereinzelten Flugausfällen.

"Aktuell führen Infektionsfälle oder Quarantäneanordnungen bei uns im Bereich Flugzeug- und Gepäckabfertigung dazu, dass zunehmend Beschäftigte gleichzeitig ausfallen", sagte ein Sprecher von Deutschlands größtem Airport am Freitag in Frankfurt.

Wo möglich, würden Engpässe durch entsprechend qualifiziertes Personal aus anderen Bereichen abgefedert. Es zeichne sich jedoch ab, dass Ausfälle über diesen Weg "nicht vollständig kompensiert" werden könnten.

Freitag, 21. Januar, 16.50 Uhr: Skisprung-Olympiasieger Wellinger positiv auf Corona getestet

Nur zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wurde der vormalige Gold-Gewinner Andreas Wellinger positiv auf das Corona-Virus getestet.

Kurz vor den olympischen Winterspielen wurde Skispringer Andreas Wellinger positiv auf Corona getestet.
Kurz vor den olympischen Winterspielen wurde Skispringer Andreas Wellinger positiv auf Corona getestet.
Bild: Daniel Karmann, dpa

Freitag, 21. Januar, 16.37 Uhr: Überdurchschnittlich viel Klinik-Personal fällt aus

Deutschlands Krankenhäuser beklagen derzeit überdurchschnittlich hohe Personalausfälle und führen dies auf die Auswirkungen der Omikron-Welle zurück. Fast drei Viertel der Kliniken berichten von höheren Personalausfällen in patientennahen Bereichen als um diese Jahreszeit üblich, wie aus einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts unter mehr als 240 Kliniken von Mitte der Woche hervorgeht. Die Ergebnisse, über die zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Samstag) berichtete, liegen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

In 12 Prozent der Krankenhäuser sind die Personalausfälle demnach sogar deutlich höher als üblich. Hier seien über 20 Prozent mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankt als normalerweise im Winter, so die Umfrage. Der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte der dpa: "Die Daten lassen vermuten, dass die deutlich höheren Personalausfälle auf Omikron-Infektionen bei Krankenhausmitarbeitenden zurückzuführen sind."

Besonders hoch ist der Krankenstand nach Angaben der Krankenhausgesellschaft unter den Pflegekräften. Jedes fünfte Krankenhaus gab an, über 20 Prozent mehr Pflegebeschäftigte als um die Jahreszeit üblich seien krank. Die Personalausfälle seien "aktuell ein deutlich größeres Problem als in normalen Jahren", sagte Gaß der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Jedes zweite Krankenhaus gab in der Umfrage an, wegen des Personalmangels derzeit seine Betten auf den Allgemeinstationen nicht voll betreiben zu können, fast jedes zweite sagt dies über seine Intensivstationen.

Freitag, 21. Januar, 16.13 Uhr: Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Corona-Hochrisikogebiet

Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass gut drei Viertel aller rund 200 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 14.50 Uhr: Regierung will Deutschland auf "Corona-Wand" vorbereiten

Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante droht immer mehr zur Belastungsprobe für die Infrastruktur zu werden. Die Politik will reagieren. Mehr dazu.

Freitag, 21. Januar, 13.25Uhr: Söder: Corona-Maßnahmen derzeit nicht verschärfen

Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag trotz sprunghaft steigender Infektionszahlen gegen härtere Corona-Maßnahmen ausgesprochen. "Es ist nicht sinnvoll, jetzt zu verschärfen", sagte der Parteichef nach einer Sitzung des CSU-Vorstandes am Freitag in München. Vielmehr müsse mit Augenmaß beobachtet werden, inwieweit sich die Omikron-Welle auf die Belastung des Gesundheitswesens auswirke.

Auf der anderen Seite gebe es auch keinen Anlass dafür, wie etwa in Großbritannien auf ein Corona-Management völlig zu verzichten. Es könne aber nach Lage der Dinge Erleichterungen geben. Für Bayern kündigte er mögliche Lockerungen für die Zulassung von Zuschauern beim Profisport sowie für Kinder und Jugendliche bei der Beschäftigung am Nachmittag an.

Freitag, 21. Januar, 12.40 Uhr: Baden-Württemberg passt Corona-Regeln nach Gerichtsurteil an

Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich schon nächste Woche auf neue Corona-Regeln einstellen. Voraussichtlich gilt dann nur noch die zweithöchste Stufe, die normale Alarmstufe, die mit einigen Lockerungen verbunden wäre.

Das Land will das am 12. Januar ausgesetzte reguläre Stufensystem der Corona-Beschränkungen Mitte nächster Woche wieder in Kraft setzen, wie eine Sprecherin des Staatsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mitteilte. Die Regierung reagiert damit auch auf ein vorangegangenes Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das das Einfrieren der Alarmstufe II mit harten Einschränkungen für Ungeimpfte für teilweise rechtswidrig erklärt hatte.

Bleibt die Belastung der Krankenhäuser auf dem derzeitigen, etwas niedrigerem Niveau, gilt wieder die normale Alarmstufe. Eigentlich sieht diese Stufe deutlich weniger Einschränkungen vor. Allerdings will die Regierung die Regeln in den einzelnen Stufen noch einmal anpassen, insbesondere bei Veranstaltungen.

Freitag, 21. Januar, 12.35 Uhr: Wirt muss Lokal wegen gefälschten Impfpasses schließen - eröffnet aber trotzdem wieder

Der Fall hatte am vergangenen Wochenende bei der Polizei für Erstaunen gesorgt. Ein Gastwirt hatte sein Lokal in der Memminger Innenstadt geöffnet, obwohl ihm kurz zuvor von der Stadt die Konzession entzogen worden war. Bei einer ersten Kontrolle am Freitag hatte er rund 30 Gäste bewirtet. Als die Beamten einen Tag später abermals vorbeischauten, waren es sogar rund 80 Gäste. Was ihm jetzt drohen könnte, lesen Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 11.25 Uhr: Termine und Strafen: So ist die Impfpflicht in Österreich geregelt

Österreich führt als erstes Land in der EU eine allgemeine Impfpflicht ein. Das Parlament hat dem Gesetzesentwurf mit breiter Mehrheit zugestimmt. Demnach müssen ab Februar alle in Österreich wohnhaften Menschen über 18 gegen das Corona-Virus geimpft sein. Die Impfpflicht wird zunächst bis 31. Januar 2024 gelten. Die Regeln im Überblick finden Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 11.15 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit 18 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Vier Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Sechs Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, drei Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Drei Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Weiterer Lagebericht: Am Klinikum Memmingen werden insgesamt 15 Corona-Patienten behandelt. Davon sind drei Kindern, teilte das Klinikum mit. Auf der Normalstation liegen 13 Corona-Infizierte, auf der Intensivstation werden zwei Erwachsene mit einer Covid-Erkrankung behandelt.

Freitag, 21. Januar, 8.20 Uhr: Polizisten stehen für Corona-Kontrolle in Zivil an der Liftkasse

„Die Polizei macht scharfe Kontrollen“, sagt Ralf Speck von der Alpspitzbahn in Nesselwang. Der Geschäftsführer des Unternehmens berichtet: Neulich seien zwei Beamte in Zivil an der Liftkasse angestanden und hätten Skikarten gewollt, ohne einen 2G-Nachweis (vollständig geimpft oder genesen) vorlegen zu können. Das Personal habe richtig reagiert und einen Kartenverkauf verweigert, schildert Speck. „Da gab es dann auch nichts zu beanstanden.“ Auch sonst kontrollierten Beamte immer wieder, ob die Corona-Regeln in dem beliebten Ostallgäuer Wintersportgebiet eingehalten werden – zum Beispiel die Abstandsregeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 21. Januar. 8 Uhr: Corona bei Haustieren: Gefahr für Mensch und Tier?

Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat keine Hinweise auf relevante Übertragungen des Coronavirus Sars-CoV-2 von Haustieren auf den Menschen in Deutschland. Das teilte Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), auf dpa-Anfrage mit. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Behörden in Hongkong etwa 2000 Hamster und andere Kleintiere aus Sorge vor Corona einschläfern lassen wollen.

In der Regel erfolge die Infektion vom Mensch auf das Tier, sagte Reinking mit Verweis auf bislang 13 in Deutschland gemeldete Infektionen von Haustieren, davon eine bei einem Hund und zwölf bei Katzen. Über Infektionen von Haustieren in Deutschland mit der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante ist demnach bislang nichts bekannt.

Freitag, 21. Januar, 7.55 Uhr: Wegen großer Nachfrage: Mehr Termine für Impfungen für Kinder in Memmingen

Die Nachfrage nach Terminen für Corona-Impfungen für Kinder ist groß, teilt die Stadt Memmingen am Freitag mit. Daher werde es ab dem 5. Februar 40 weitere Termine für Impfungen für Kinder geben - und zwar immer samstags.

Konkret betreffe das die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen. Bislang fanden die Impfungen für diese immer freitags zwischen 13 und 17 Uhr statt. Ab dem 5. Februar werden laut der Stadt dann auch an allen Samstagen zwischen 8 und 12 Uhr Kinder gegen Corona geimpft.

Eine Anmeldung für die Termine sei erforderlich und unter der Telefonnummer 08247/909910 möglich. Die Erziehungsberechtigten müssen eine Einwilligung zum Termin im Impfzentrum Memmingen in der Alten Realschule mitbringen.

Freitag, 21. Januar, 7.45 Uhr: RKI blickt detaillierter auf Covid-19-Patienten mit Symptomen

Angesichts der sich weiter aufbauenden Omikron-Welle nimmt das Robert Koch-Institut (RKI) in Auswertungen zur Corona-Lage verstärkt die Krankheitslast durch Covid-19 in den Blick. Die Experten weisen neuerdings im Corona-Wochenbericht Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus, wie aus der RKI-Publikation vom Donnerstagabend hervorgeht. Entsprechende Inzidenzschätzungen beruhen auf schon länger bestehenden Systemen des Instituts, mit denen die Entwicklung von akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung überwacht wird. Eines davon zum Beispiel speist sich aus Informationen aus der Bevölkerung.

Freitag, 21. Januar, 7.40 Uhr: Omikron und Corona-Medikamente: Was hilft gegen die neue Variante?

Seitdem vor knapp zwei Jahren die ersten Corona-Patienten Deutschlands in München behandelt wurden, ist das Virus spürbar mutiert. Die neue Variante Omikron verbreitet sich besonders schnell. Sie ist so verändert, dass sich Geimpfte und Genesene häufiger anstecken als bei der Delta-Variante. Zudem versagen bei Omikron bestimmte, aufwendig entwickelte Medikamente. Doch einige neuere Präparate machen durchaus Hoffnung.

Freitag, 21. Januar, 6.35 Uhr: CSU dringt vor Bund-Länder-Runde auf Omikron-Check der Corona-Regeln

Vor Spitzenberatungen von Bund und Ländern und mit Blick auf die Omikron-Variante dringt die CSU auf eine Neubewertung der Corona-Maßnahmen. "Wahr ist, mit Omikron ändern sich die Grundlagen. Wir brauchen einen Omikron-Check für das Corona-Management in Deutschland", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Welt" (Freitag). "Die kommende Ministerpräsidentenkonferenz kann ein wichtiger Meilenstein sein, um über diese Dinge zu reden." Bund und Länder wollen am Montag über Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise beraten.

Freitag, 21. Januar, 6.30 Uhr: RKI registriert 140.160 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 706,3

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 700 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 706,3 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 638,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 470,6 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 140.160 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 92.223 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Labore und Gesundheitsämter zunehmend an Kapazitätsgrenzen geraten.

Die 7-Tage-Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 18. bis 20. Januar 2022 lesen Sie in Teil 98 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.