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„Das würde Klarheit schaffen“

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abschaffen? Das sagen Experten im Allgäu

Frauen protestieren gegen den Paragrafen 219a, der das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche regelt. Die Ampel-Regierung will die gesetzlichen Regelungen neu fassen - auch Allgäuer Experten befürworten diesen Schritt.

Frauen protestieren gegen den Paragrafen 219a, der das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche regelt. Die Ampel-Regierung will die gesetzlichen Regelungen neu fassen - auch Allgäuer Experten befürworten diesen Schritt.

Bild: Ralf Hirschberger, dpa (Symbolbild)

Frauen protestieren gegen den Paragrafen 219a, der das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche regelt. Die Ampel-Regierung will die gesetzlichen Regelungen neu fassen - auch Allgäuer Experten befürworten diesen Schritt.

Bild: Ralf Hirschberger, dpa (Symbolbild)

Wo ist ein Schwangerschaftsabbruch möglich? Das herauszufinden, ist für Frauen oft schwer. Allgäuer Experten sind für Änderungen, doch es gibt auch Widerspruch.
02.03.2022 | Stand: 09:52 Uhr

„Frauen, die einen Abbruch ihrer Schwangerschaft erwägen, befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation. Sie wollen sich informieren und suchen Rat zu Methoden und zu möglichen Risiken. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass ausgerechnet Ärztinnen und Ärzte, die selbst Schwangerschaftsabbrüche vornehmen und damit am besten sachlich informieren können, nach der derzeitigen Rechtslage eine Strafverfolgung befürchten müssen. Das passt nicht in unsere Zeit“: Für Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann (FDP) ist die Sache klar. Er hat einen Gesetzentwurf zur Aufhebung des umstrittenen Paragrafen 219a vorgelegt.