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9-Euro-Ticket für Bus und Bahn

Schadet das 9-Euro-Ticket dem Allgäu mehr als es der Region nutzt?

Durch das 9-Euro-Ticket rechnen Verkehrsverbände im Allgäu mit deutlich mehr Tagestouristen. Ob bei den vielen Fahrgästen in den Zügen dann auch Fahrräder noch Platz haben, bezweifelt Stefan Fredlmeier, Tourismusdirektor in Füssen. Im Bild ein Fahrgast mit Fahrrad am Bahnhof Kempten.

Durch das 9-Euro-Ticket rechnen Verkehrsverbände im Allgäu mit deutlich mehr Tagestouristen. Ob bei den vielen Fahrgästen in den Zügen dann auch Fahrräder noch Platz haben, bezweifelt Stefan Fredlmeier, Tourismusdirektor in Füssen. Im Bild ein Fahrgast mit Fahrrad am Bahnhof Kempten.

Bild: Ralf Lienert (Archivbild)

Durch das 9-Euro-Ticket rechnen Verkehrsverbände im Allgäu mit deutlich mehr Tagestouristen. Ob bei den vielen Fahrgästen in den Zügen dann auch Fahrräder noch Platz haben, bezweifelt Stefan Fredlmeier, Tourismusdirektor in Füssen. Im Bild ein Fahrgast mit Fahrrad am Bahnhof Kempten.

Bild: Ralf Lienert (Archivbild)

Mit dem 9-Euro-Ticket will der Bund Bürger entlasten und für den ÖPNV werben. Doch wenn der Andrang zu groß wird, könnte ein Effekt eintreten, den niemand will.
04.05.2022 | Stand: 18:22 Uhr

Das vom Bund geplante 9-Euro-Monatsticket löst im Allgäu bei Verkehrsverbänden und Touristikern viel Unsicherheit aus. Allen voran die Finanzierung: „Die zentrale Forderung der Nahverkehrs-Branche lautet: Wenn das Geld nicht Anfang Juni bei den Verkehrsunternehmen ankommt, besteht die Gefahr von Liquiditätsengpässen. Und diese können mitunter existenzbedrohlich werden“, sagt Bernd Hasenfratz, Prokurist beim Verkehrsverbund Bodensee Oberschwaben (Bodo).