American Football

Allgäu Comets verlieren Spitzenspiel gegen Schwäbisch Hall

Runningback Glen Mbeleg-Toonga (links) steuerte wieder einige Punkte für die Comets bei - ein Sieg gelang den Allgäuern aber nicht.

Runningback Glen Mbeleg-Toonga (links) steuerte wieder einige Punkte für die Comets bei - ein Sieg gelang den Allgäuern aber nicht.

Bild: Hafner, nordphoto GmbH

Runningback Glen Mbeleg-Toonga (links) steuerte wieder einige Punkte für die Comets bei - ein Sieg gelang den Allgäuern aber nicht.

Bild: Hafner, nordphoto GmbH

Allgäu Comets verlieren in der Bundesliga beim Titelfavoriten Schwäbisch Hall Unicorns mit 21:33. Warum die starke Defense Line nicht für den Sieg reicht.
15.08.2021 | Stand: 19:48 Uhr

So ein Spiel hatten die Schwäbisch Hall Unicorns in der GFL (German Football League) schon einige Zeit nicht mehr erlebt: Laute Zuschauer, ein fordernder Gegner und eine Begegnung, die lange Zeit spannend war. Mit 33:21 setzten sich die American Footballer der Unicorns gegen die Allgäu Comets durch. Doch der Auftritt der Gäste hinterließ Eindruck. „Gegen diese Defense Line werden sich noch andere Teams schwer tun“, so Headcoach Jordan Neuman.

Gerade in der ersten Hälfte hatte Schwäbisch Hall Mühe und geriet auch in Not. Quarterback Alexander Haupert war häufig auf der Flucht, weil die Comets-Defense extrem aufmerksam war. Umgekehrt setzte Runningback Glenn Toonga der Haller Defense zu. Er sorgte für eine 7:3-Führung der Gäste, als er 68 Yards bis in die Endzone lief. „Im ersten und zweiten Viertel haben wir richtig Gas gegeben“, sagte Comets-Headcoach Hesham Khalifa. „Leider fehlte uns das Gas im dritten Viertel – warum auch immer. Denn im vierten haben wir wieder besser agiert.“ Zur Pause führten die Hausherren 13:7, die letzten Punkte der Unicorns fielen erst wenige Sekunden vor der Halbzeit durch ein Fieldgoal.

Quarterback-Wechsel bei den Allgäu Comets

Bei den Comets agierte nach der Halbzeit Jacob Schimenz als Quarterback anstelle von Sam Huxtable. „Dieser Wechsel war im Vorfeld abgesprochen“, sagte Khalifa. Doch zunächst waren die Haller hellwach, kamen schnell zu einem Touchdown und schienen auch die Begegnung trotz der erbitterten Gegenwehr der Comets im Griff zu haben. Zwar mussten sie in ihrem nächsten Spielzug punten, doch sicherte Joshua Haas den Befreiungskick an der 2-Yard-Linie der Kemptener, die danach Mühe hatten, einen Safety zu vermeiden. Kurz darauf lief Unicorns-Runningback zum 27:7 in die Endzone, doch nun erwachte wieder der Kampfgeist der Comets. Schimenz fand Marcel Schade, der mit einer geschickten Körperdrehung seinen Kontrahenten abschüttelte und zum Touchdown lief.

Schlusslicht Frankfurt im Illerstadion zu Gast

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, auch wenn wir zu viele Fehler gemacht haben, um die Unicorns richtig zu gefährden“, sagte Khalifa. So landete ein Befreiungskick der Comets nur an der eigenen 33-Yard-Linie. Doch direkt danach holten sich die Gäste den Ball zurück, als sie die Unicorns zu einem Fumble zwangen. Mateusz Dzioban fing im vierten Abschnitt einen Pass von Unicorns-Quarterback Alexander Haupert ab und Schimenz lief noch zu einem Touchdown, doch mehr als für ein 21:33 reichte es nicht.

Am Sonntag dürfte die Aufgabe für die Comets deutlich einfacher werden. Das bislang chancenlose Schlusslicht Frankfurt Universe ist dann zu Gast im Allgäu.

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