Wettbewerb

Diese neun Kandidaten könnten Allgäuer Genussmacher werden

Allgäuer Genussmacher

Aufmerksame Juroren: (v.l.) Meckatzer-Chef Michael Weiß, Prof. Volkmar Nüssler (Krebsmediziner und Ernährungsexperte), der Gastronom und Öko-Landwirt Franz Keller sowie Astrid Löwenberg (IHK-Akademie München).

Bild: Ralf Lienert

Aufmerksame Juroren: (v.l.) Meckatzer-Chef Michael Weiß, Prof. Volkmar Nüssler (Krebsmediziner und Ernährungsexperte), der Gastronom und Öko-Landwirt Franz Keller sowie Astrid Löwenberg (IHK-Akademie München).

Bild: Ralf Lienert

Die Auszeichnung wird in drei Kategorien vergeben. Von 180 Bewerbern kamen nun neun weiter. Erstmals vergibt auch das Publikum einen Preis.
15.07.2021 | Stand: 06:02 Uhr

Welche Allgäuer verschaffen anderen einen besonderen Genuss und haben es verdient, dafür ausgezeichnet zu werden? Dieser Frage geht die Genussmacher-Initiative seit drei Jahren nach. 180 Vorschläge wurden heuer eingereicht, neun davon sind nun von einer Jury für die Endauswahl nominiert. Diese neun haben die Chance, im September einen von drei Preisen zu gewinnen, denn es gibt Auszeichnungen in den Kategorien „Persönlichkeit“, „Produkt“ und „Initiative“. Getragen wird der Genussmacher-Wettbewerb von der Meckatzer-Brauerei, deren Geschäftsführer Michael Weiß auch Teil der Jury ist.

  • In der Kategorie Persönlichkeit wurden nominiert: Hannes Feneberg, Geschäftsführer der Feneberg-Supermärkte, für die „Von Hier“-Produkte, die von 600 Erzeugern aus der Region hergestellt werden; Georg Baldauf, Geschäftsführer der Käserei Baldauf in Lindenberg, für die Weiterentwicklung des Betriebes und sein Engagement für tiergerechte Haltung; Robert Johann, der die Gastronomie der „Abenteuer Alpe“ in der Alpsee-Bergwelt auf gesunde, regionale Produkte umstellt und damit Kinder an bewusste Ernährung heranführen möchte.
  • In der Kategorie Produkt wurden nominiert: Knittel‘s Feinkost aus Leutkirch für regionale Lebensmittel, die Ledermanufaktur Julia Baiz aus Kempten für Taschen und Accessoires aus der Haut artgerecht gehaltener Tieren sowie die Allgäuer Hoim Art aus Reichholzried, die Möbel aus regionalem Holz fertigt.
  • In der Kategorie Initiative wurden nominiert: Der Verein „Mir Allgäuer“, der die Interessen von 500 Ferienhöfen in der Region vertritt; die „Walser Buura“, ein Zusammenschluss von Landwirten, Erzeugern und Verarbeitern regionaler Produkte im Kleinwalsertal, sowie die Initiative Weitnauer Kalb, die sich für eine tiergerechte Haltung und Schlachtung von Kälbern im Ort einsetzt, die nicht für die Zucht oder als Milchkuh benötigt werden.

Die Preisträger müssen authentisch aufs Allgäu bezogen sein und durch ihr Handeln die Genussregion stärken. Erhaltenswürdige Traditionen sollen gepflegt werden, die Preisträger zugleich weltoffen sein und anderen Mut machen. „Es geht um den Genuss des menschlichen Miteinanders und die Wertschätzung dessen, was die Natur uns schenkt“, sagt Weiß.

Allgäuer Genussmacher: Dieses Jahr wird ein Publikumspreis vergeben

In diesem Jahr wird erstmals auch ein Publikumspreis in der Kategorie „Genussorte“ vergeben. 40 Vorschläge wurden dazu eingereicht. Ab September kann auf der Internetseite allgaeuer-genussmacher.de darüber abgestimmt werden. Die Jury ermittelt ebenfalls im September die Preisträger in den anderen Kategorien.