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Corona-Krisenmanagement

„Wer viel testet, wird bestraft“: Allgäuer Kommunalpolitiker kritisieren Inzidenzwert-Entscheidungen

Sollten Lockdown-Entscheidungen allein auf dem Inzidenzwert beruhen? Darüber diskutieren Allgäuer Politiker momentan.

Sollten Lockdown-Entscheidungen allein auf dem Inzidenzwert beruhen? Darüber diskutieren Allgäuer Politiker momentan.

Bild: Ralf Lienert

Sollten Lockdown-Entscheidungen allein auf dem Inzidenzwert beruhen? Darüber diskutieren Allgäuer Politiker momentan.

Bild: Ralf Lienert

Kommunalpolitiker kritisieren, dass viele Entscheidungen sich an den Inzidenzwerten ausrichten. Holetschek verteidigt das. Er kündigt aber auch Änderungen an.
28.03.2021 | Stand: 15:32 Uhr

Worauf soll sich die Politik stützen, wenn sie in Corona-Zeiten schwerwiegende Entscheidungen trifft und beispielsweise einen Lockdown beschließt? Entscheidendes Kriterium ist der sogenannte Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen beschreibt. Gegen diese Vorgehensweise regt sich Widerstand – auch aus der Kommunalpolitik. „Wer viel testet, wird bestraft“, moniert beispielsweise der Unterallgäuer Landrat Alex Eder (Freie Wähler). Das bayerische Gesundheitsministerium verteidigt die aktuelle Praxis, kündigt aber kleinere Änderungen an.

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