Engagement

Allgäuer Helfer: Hier finden Sie Unterstützung in Corona-Zeiten

Nachbarschaftshilfe: ein Frau bringt Lebensmittel an die Tür

Wer Hilfe beim Einkaufen braucht, findet in der Karte entsprechende Angebote.

Bild: Klaus Rainer Krieger/dpa

Wer Hilfe beim Einkaufen braucht, findet in der Karte entsprechende Angebote.

Bild: Klaus Rainer Krieger/dpa

Einkaufen, Masken nähen, zuhören: Unsere interaktive Karte zeigt, wo im Allgäu es welche Angebote für Menschen gibt, die derzeit auf Hilfe angewiesen sind.
28.05.2020 | Stand: 17:37 Uhr

Nach und nach gibt es in Sachen Corona immer mehr Lockerungen. Ein Besuch bei Freunden oder im Restaurant ist mit Einschränkungen wieder möglich. Doch trotz allem gibt es noch immer viele Menschen, die in diesen Zeiten auf Hilfe angewiesen sind. Zum Beispiel, weil sie zur Hochrisiko-Gruppe gehören und deswegen nicht selber einkaufen gehen sollen. Oder weil sie einsam sind und Redebedarf haben. 

Gemeinsam mit dem Institut für Gesundheit und Generationen der Hochschule Kempten hat die Allgäuer Zeitung eine Karte erstellt, in der Vereine und Initiativen aus dem ganzen Allgäu verzeichnet sind, die sich in Zeiten von Corona für andere Menschen einsetzen. Von Einkaufsdiensten, über die Vermittlung von selbst genähten Masken bis hin zu Telefongesprächen, um die Einsamkeit zumindest ein bisschen zu vertreiben, ist alles mit dabei.

Vereine und Initiativen können sich weiter melden

Wer Hilfe benötigt, sieht auf der Karte in welchen Orten und Landkreisen es welche Angebote gibt. Auch die Kontaktdaten zu den jeweiligen Ansprechpartner sind hinterlegt. Dabei wurden alle Vereine und Initiativen erfasst, die dem Aufruf der Allgäuer Zeitung und der Hochschule Kempten gefolgt sind. Dennoch soll die Karte stetig wachsen und so viele Angebote wie möglich aufzeigen.

Vereine und Initiativen, die darin gerne aufgeführt werden wollen, können sich weiterhin – unter Angabe der konkreten Leistungen, der Ansprechpartner und der Kontaktdaten – beim Institut für Gesundheit und Generationen (igg@hs-kempten.de) melden.

Das Institut ist auch selbst Anbieterin eines Projekts. Dabei werden Tablets an teilnehmende Pflege- und Senioreneinrichtungen verteilt, damit die Bewohnerinnen und Bewohner über Videotelefonie auch visuell mit ihren Angehörigen und Freunden in Kontakt bleiben können.

Lesen Sie auch
##alternative##
30-jähriges Jubiläum

Das ist dieses Jahr beim Campus Open Air an der Hochschule Kempten geplant

Für nur 0,99 € einen Monat alle exklusiven AZ Plus-Artikel auf allgaeuer-zeitung.de lesen
Jetzt testen
Ausblenden | Ich habe bereits ein Abo.