Kommunalpolitik

Allgäuer Städte und Gemeinden haben Grund zu Optimismus

Trotz Corona-Krise stehen viele Allgäuer Städte und Gemeinden finanziell gut da und können auch in diesen Zeiten investieren.

Trotz Corona-Krise stehen viele Allgäuer Städte und Gemeinden finanziell gut da und können auch in diesen Zeiten investieren.

Bild: IMAGO/Sven Simon

Trotz Corona-Krise stehen viele Allgäuer Städte und Gemeinden finanziell gut da und können auch in diesen Zeiten investieren.

Bild: IMAGO/Sven Simon

Die Kommunen sind bisher besser durch die Corona-Krise gekommen, als viele erwartet hatten, findet unser Autor.
09.02.2022 | Stand: 19:00 Uhr

Werden Städte und Gemeinden noch investieren können, wenn die Pandemie einmal vorbei ist? Oder sind dann die Steuereinnahmen wegen der Beschränkungen des Wirtschaftslebens so stark eingebrochen, dass wichtige Projekte gestrichen werden müssen? Solche Fragen haben sich zu Beginn der Corona-Krise aufgedrängt. Heute ist absehbar, dass es so schlimm nicht kommen wird. Es besteht Grund zu Optimismus, weil Bund und Land den Kommunen unter die Arme greifen. Doch nicht nur deshalb: Die Krise hat wieder einmal gezeigt, dass das Allgäu auf eine robuste Wirtschaftsstruktur zählen kann. Hier gibt es beispielsweise starke mittelständische Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, die von der Corona-Krise kaum betroffen sind und weiterhin viel Geld in den Steuertopf einzahlen.

Wie werden künftig die Innenstädte aussehen?

Das darf jedoch nicht dazu verleiten, die Lage durch die rosarote Brille zu betrachten. Die Inflation kann zu einem Hemmschuh für kommunale Investitionen werden und es gilt auch, weiche Standortfaktoren im Auge zu behalten. Und so stellen sich weitere Fragen: Wie werden die Innenstädte nach Corona aussehen? Schaffen es die meisten Händler und Gastronomen, die Krise zu überstehen? Davon hängt entscheidend ab, wie attraktiv die Innenstädte künftig sein werden.

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