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Kultur in Coronazeiten

Analyse: Ein Jazzfrühling macht noch keinen Kultursommer

Letzte Vorbereitungen für den Jazzfrühling-Live-Stream: Andreas Schütz (rechts) richtet mit Kollegen im Stadttheater Kempten die Videotechnik ein.

Letzte Vorbereitungen für den Jazzfrühling-Live-Stream: Andreas Schütz (rechts) richtet mit Kollegen im Stadttheater Kempten die Videotechnik ein.

Bild: Ralf Lienert

Letzte Vorbereitungen für den Jazzfrühling-Live-Stream: Andreas Schütz (rechts) richtet mit Kollegen im Stadttheater Kempten die Videotechnik ein.

Bild: Ralf Lienert

Die Pandemie hört nicht auf, und das Impfen geht langsam voran. Es bleibt also nichts anderes übrig, als durchzuhalten. Online-Angebote können ein wenig trösten.
24.04.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Egal, wie es am Ende ausgeht: Die Macher des Jazzfrühlings sind schon zu loben, bevor der erste Ton erklungen ist. Sie hätten angesichts des Lockdowns mit seinen vielen Regeln und Verboten ihr Kemptener Festival einfach absagen können. Vermutlich hätte niemand ihnen einen Vorwurf gemacht. Andreas Schütz und Co. ziehen es aber durch – in einer Streaming-Variante. Was einen enormen technischen und organisatorischen Aufwand für sie bedeutet. Sie bringen damit – dankenswerterweise – wenigstens ein bisschen Kunst und Kultur unter die Leute, außerdem Geld in die Kassen von Musikern und Technikern.

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