Betrug im Internet

Apotheker aus dem Unterallgäu kauft Antigen-Schnelltests im Internet und fällt auf Fake-Shop rein

Corona Schnelltest

Ein Apotheker aus dem Unterallgäu fällt beim Kauf von 200 Antigen-Schnelltests im Internet auf einen Fake-Shop rein.

Bild: Ralf Lienert

Ein Apotheker aus dem Unterallgäu fällt beim Kauf von 200 Antigen-Schnelltests im Internet auf einen Fake-Shop rein.

Bild: Ralf Lienert

Der Apotheker bestellt 200 Schnelltests und zahlt vorab. Dann bricht der Kontakt zum Anbieter ab. Was die Polizei rät und wo es Tests für daheim zu kaufen gibt.
14.04.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Corona-Selbsttests und Corona-Schnelltests für zuhause als wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer Lockerung der Einschränkungen in der Pandemie können in Deutschland seit der zweiten Märzwoche gekauft werden, etwa in Apotheken oder in Drogerien. Um die Tests aber überhaupt verkaufen zu können, müssen Apotheken und Drogeriemärkte Corona-Selbsttests und Corona-Schnelltests ebenfalls erst einmal einkaufen.

Antigen-Schnelltests: Apotheker aus dem Unterallgäu wurde Opfer eines Fake-Shops im Internet

Dem Betreiber einer Apotheke im Unterallgäu wurde das nun zum Verhängnis. Er ist Opfer eines sogenannten Fake-Shops im Internet geworden. Laut Polizei bot der Internet-Shop bereits Ende März per Mail Antigen-Schnelltests an, deren Marke generell schnell vergriffen ist.

Nachdem der Unterallgäuer Apotheker allerdings 200 Stück der Antigen-Schnelltests bestellt und über 1000 Euro per Vorkasse gezahlt hatte, brach der Kontakt nach Polizeiangaben zum Anbieter ab. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Betrugs.

Antigen-Schnelltests im Internet bestellen: Das rät die Polizei

Vor Bestellungen im Internet rät die Polizei in diesem Zusammenhang, über den Anbieter entsprechende Hintergrundinformationen einzuholen und diese zu überprüfen. Kann zum Beispiel kein persönlicher oder telefonischer Kontakt hergestellt werden, fehlt auf der Homepage ein Impressum und führen Recherchen im Internet zu fragwürdigen und verdächtigen Anhaltspunkten, sollten keinesfalls Bestellungen per Vorkasse getätigt werden.

Am besten ist laut Polizei aber, diesen Anbieter sofort zu meiden. Im Zweifelsfall sollten Betroffene die zuständige Polizeidienststelle kontaktieren und sich dort vorher beraten lassen.

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