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Aus dem Gericht

Augenarzt operiert nach Schlaganfall weiterhin - zwei Frauen auf einem Auge erblindet

Vor dem Kemptner Landgricht muss sich ein Mediziner verantworten, der nach einem Schlaganfall weiter Operationen ausgeführt hat. Er sei laut Verteidiungn der Meinung gewesen, „dass seine Fähigkeit, verantwortlich zu operieren, wieder hergestellt war".

Vor dem Kemptner Landgricht muss sich ein Mediziner verantworten, der nach einem Schlaganfall weiter Operationen ausgeführt hat. Er sei laut Verteidiungn der Meinung gewesen, „dass seine Fähigkeit, verantwortlich zu operieren, wieder hergestellt war".

Bild: Britta Pedersen/dpa (Symbolbild)

Vor dem Kemptner Landgricht muss sich ein Mediziner verantworten, der nach einem Schlaganfall weiter Operationen ausgeführt hat. Er sei laut Verteidiungn der Meinung gewesen, „dass seine Fähigkeit, verantwortlich zu operieren, wieder hergestellt war".

Bild: Britta Pedersen/dpa (Symbolbild)

Bei neun Patienten gab es erhebliche Komplikationen. Zwei Frauen erblindeten auf einem Auge. Jetzt läuft der Berufungsprozess gegen den Mediziner.
14.08.2020 | Stand: 10:41 Uhr

Vor dem Kemptener Landgericht muss sich seit Donnerstag ein früher im Allgäu niedergelassener Augenarzt wegen des Vorwurfs der Körperverletzung verantworten. In erster Instanz hatte ihn das Amtsgericht Kempten zu einer dreijährigen Haftstrafe wegen schwerer und vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt. Gegen dieses Urteil hatte der Augenarzt Berufung eingelegt. Das machte auch die Staatsanwaltschaft, die mindestens dreieinhalb Jahre für angemessen hält.

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