Unfall in Baisweil/Lauchdorf

Auto kollidiert mit Linienbus im Ostallgäu: Fahrerin (41) verletzt in Klinik eingeliefert

Zwei Menschen starben bei einem Unfall auf der A 4 in der Nähe von Bad Hersfeld.

Zwei Menschen starben bei einem Unfall auf der A 4 in der Nähe von Bad Hersfeld.

Bild: Carsten Rehder, dpa (Symbolbild)

Zwei Menschen starben bei einem Unfall auf der A 4 in der Nähe von Bad Hersfeld.

Bild: Carsten Rehder, dpa (Symbolbild)

Eine 41-Jährige Autofahrerin wurde beim Zusammenstoß mit einem Linienbus ins Baisweil/Lauchdorf verletzt.
Von Allgäuer Zeitung
08.04.2021 | Stand: 13:07 Uhr

Am Mittwochmorgen geriet eine 41-jährige Fahrzeugführerin auf dem Weg von Lauchdorf nach Baisweil in einer Kurve ins Schleudern; sie war auf der schneeglatten Fahrbahn mit zu hoher Geschwindigkeit gefahren, teilt die Polizei am Donnerstag mit. Sie kollidierte zunächst mit einem entgegenkommenden Linienbus, kam dann von der Fahrbahn ab und in einer angrenzenden Wiese zum Stehen.

Durch den Zusammenstoß wurde die Fahrzeugführerin mittelschwer verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein Klinikum eingeliefert. Die 24-jährige Busfahrerin blieb unverletzt. Im Bus selbst befanden sich glücklicherweise keine Fahrgäste.

An beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 20.000 Euro. Aufgrund des nicht mehr fahrbereiten Linienbusses mussten Spezialgeräte zur Bergung angefordert werden. Die Fahrbahn war hierbei für circa eine Stunde vollständig gesperrt.

Autofahrer mit Sommerreifen unterwges: Doppel-Crash auf der A96

Der Wintereinbruch hatte zuletzt zu mehreren Unfällen im Allgäu geführt. Auf den glatten Straßen waren Autofahrer teils mit Sommerreifen unterwegs. Besonders drastisch waren die Folgen auf der Autobahn 96 bei Weißensberg (Landkreis Lindau). Dort ereigneten sich zwei Unfälle innerhalb weniger Minuten an der fast gleichen Stelle. Und beide Male waren Autofahrer in Unfälle verwickelt, die mit Sommerreifen unterwegs waren, obwohl es zuvor geschneit hatte. Doch der Reihe nach:

  • Unfall Nummer eins: Ein 52-jähriger Fahrzeugführer befuhr die teilweise schneebedeckte A96. Da er Sommerreifen auf seinem Fahrzeug montiert hatte, kam er ins Schleudern, prallte gegen die rechte Leitplanke und danach wieder zurück auf den rechten Fahrstreifen. Ein ihm folgender 41-jähriger Mann prallte dem querstehenden Pkw des 52-Jährigen frontal in die rechte Fahrzeugseite. Beide Autofahrer blieben glücklichwerweise unverletzt. Der Schaden beträgt circa 20.000 Euro, wobei der Pkw des 52-Jährigen mit einem Totalschaden abgeschleppt werden musste, wie die Polizei mitteilt.
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  • Unfall Nummer zwei: An fast der gleichen Stelle passierte dann etwa fünf Minuten später ein weiterer Unfall. Eine 53-jährige befuhr mit ihrem Pkw die A96 auf der Überholspur in Richtung München. Ein 61-jähriger Mann prallte bei einem Überholmanöver in das Heck der vor ihm fahrenden 53-Jährigen. Auch hier hatte der Unfallverursacher schon Sommerreifen auf seinem Pkw montiert. Die 53-jährige Frau wurde bei dem Unfall erheblich verletzt, sie erlitt eine Oberarmfraktur und eine Schulterverletzung. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden, allein der Schaden am Pkw des 61-jährigen wurde auf etwa 30.000 Euro geschätzt, der Schaden am PKW der 53-jährigen auf 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, die Autobahn war für circa 2 Stunden komplett gesperrt. Der Sachschaden der Leitplanken beträgt etwa. 5000 Euro, sodass der Gesamtschaden bei beiden Unfällen auf ungefähr 70.000 Euro geschätzt wurde.
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