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Wirtschaft im Allgäu

Wandel zum Elektroantrieb stellt Allgäuer Autozulieferer vor Herkulesaufgabe

Wiggensbach Swoboda

Die Automobilzulieferer stehen durch den Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb vor großen Veränderungen. Bei Swoboda, wie hier am mit 1000 Mitarbeitern größten Standort in Wiggensbach, setzt man auch auf neue Geschäftsfelder – und die bewährte Allgäuer Tüftler-Mentalität.

Bild: Ralf Lienert

Die Automobilzulieferer stehen durch den Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb vor großen Veränderungen. Bei Swoboda, wie hier am mit 1000 Mitarbeitern größten Standort in Wiggensbach, setzt man auch auf neue Geschäftsfelder – und die bewährte Allgäuer Tüftler-Mentalität.

Bild: Ralf Lienert

Etwa 20.000 Menschen in der Region arbeiten in dieser Branche. Die Unternehmen sind durch den Wandel zum Elektroantrieb unter Druck.
12.08.2021 | Stand: 06:41 Uhr

Bremsen, Getriebe, Zündkerzen – ohne die Bauteile der Zulieferer stehen die Bänder der Autohersteller still. Doch der Wandel vom Verbrennungsmotor zu elektrischen Antrieben stellt die Branche vor eine Herkulesaufgabe. „Die Antriebswende ist die größte Herausforderung, vor der die Zulieferer jemals gestanden haben“, sagt Branchenexperte Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. Denn diese Firmen seien meist auf bestimmte Baugruppen spezialisiert – ändert sich dort etwas, stehe man vor einem Problem, warnt Bratzel. So stecken beispielsweise in einem Elektromotor deutlich weniger bewegliche Teile als in einem Verbrenner. Parallel müssen auch die vorgelagerten Betriebe in die E-Mobilität investieren. „Das setzt die Zulieferer massiv unter Druck“, so Bratzel.

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