Corona aktuell im Allgäu

Bayerische Vorräte an Masken und Schutzausrüstung noch gut gefüllt

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Das bayerische Vorratslager für Masken und Schutzausrüstung ist weiterhin gut gefüllt.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Das bayerische Vorratslager für Masken und Schutzausrüstung ist weiterhin gut gefüllt.

Bild: Boris Roessler

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Das bayerische Vorratslager für Masken und Schutzausrüstung ist weiterhin gut gefüllt.

Bild: Boris Roessler

Die Pandemie ist nach Ansicht vieler Experten im Übergang zur Endemie. Das bayerische Vorratslager für Masken und Schutzausrüstung ist aber noch gut gefüllt.
06.02.2023 | Stand: 08:50 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Sonntag, 5. Februar, 8.30 Uhr: Bayerische Vorräte an Masken und Schutzausrüstung noch gut gefüllt

Die Corona-Pandemie ist nach Ansicht vieler Experten im Übergang zur Endemie - das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr des Virus für die Gesellschaft mittlerweile als moderat ein. Das bayerische Vorratslager für Masken und Schutzausrüstung ist aber weiterhin gut gefüllt. Auch Impfstoff der zum Jahresende 2022 geschlossenen Impfzentren gilt es noch zu verteilen.

Seit 1. Januar sind Arztpraxen und Apotheken im Freistaat für Corona-Schutzimpfungen zuständig. In den bayerischen Impfzentren lagerten zu Beginn des Jahres dennoch rund 31.000 Dosen Corona-Impfstoff, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in München mitteilte. Diese sollen nun von den Impfzentren an Praxen und Apotheken verteilt werden.

Da die Nachfrage nach Corona-Impfstoffen in Bayern nur noch gering und die Haltbarkeit der Impfdosen beschränkt ist, mussten zuletzt Zehntausende Dosen entsorgt werden. Aufgrund eines abgelaufenen Haltbarkeitsdatums wurden laut Ministerium zwischen Oktober und Dezember 2022 rund 155.000 Impfdosen aus den Impfzentren entsorgt. Zu Spitzenzeiten hatte es in Bayern 100 Impfzentren gegeben. Insgesamt wurden dort rund 14 Millionen Impfdosen verabreicht.

Samstag, 4. Februar, 11.50 Uhr: Die Maskenpflicht ist gefallen – nun drohen Streits in Arztpraxen

Ärzte und Mitarbeitende müssen keine Maske mehr tragen, Patienten schon. Nun gibt es Kritik vom Hausärzteverband. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 3. Februar, 7.30 Uhr: RKI: Mehr psychische Belastungen bei Kindern in der Pandemie

Der Schutz älterer Menschen stand in der Corona-Pandemie lange im Vordergrund, weniger die Interessen der Jüngsten. Wie die Pandemie deren psychische Gesundheit beeinflusste, hat das RKI sich angeschaut.

Donnerstag, 2. Februar, 20.05 Uhr: RKI stuft Corona-Risiko nur noch als moderat ein

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat das Corona-Risiko von hoch auf moderat herabgestuft. "Die derzeitige Gefährdung durch Covid-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird insgesamt als moderat eingeschätzt", heißt es im Corona-Wochenbericht des RKI vom Donnerstagabend. Zuvor hatte es längere Zeit von hohem Risiko gesprochen.

Übertragung, Krankheitsschwere und Ressourcenbelastung des Gesundheitswesens durch Covid-19 gingen zurück, begründet das RKI den Schritt auf seiner Webseite zur Risikobewertung. Mit der Omikron-Variante verlaufe die Krankheit weniger schwer, hinzu komme eine breite Bevölkerungsimmunität. Eine Wiederhochstufung bei Verschlechterung der Lage sei aber nicht ausgeschlossen.

Das RKI rät weiterhin dazu, Empfehlungen zum Schutz vor Ansteckung umzusetzen: Man solle zum Beispiel zu Hause bleiben, wenn man krank ist, in Innenräumen Maske tragen und häufig lüften. Hintergrund sind auch andere Atemwegserreger, bei denen in den kommenden Wochen noch mit erhöhter Verbreitung gerechnet wird.

Ältere Menschen mit Vorerkrankungen oder mangelndem Immunschutz haben laut RKI das größte Risiko für schwere Verläufe. Jüngere Menschen könnten weiterhin Langzeitfolgen entwickeln. Damit sei das Vermeiden einer Corona-Infektion "grundsätzlich sinnvoll", hieß es.

Donnerstag, 2. Februar, 7.50 Uhr: Studie zeigt: So kann Kindern mit Long-Covid geholfen werden

Noch immer leiden auch im Allgäu zahlreiche Buben und Mädchen an Corona-Spätfolgen. Warum bei der Behandlung ein funktionierendes Netzwerk so wichtig ist.

Donnerstag, 2. Februar, 7.20 Uhr: Lauterbach bemängelt Fehler bei Bekämpfung von Corona

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat Fehler bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie bemängelt. Es habe etwa bei der Reduzierung von Kontakten einen falschen Schwerpunkt gegeben, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend im ZDF-"heute journal". Andere Länder hätten die Kontakte in Unternehmen stark heruntergefahren. "Wir haben stark die Kontakte reduziert bei den Kindern, insbesondere bei den Kita-Kindern und bei den Schulkindern."

Das solle man so nicht wiederholen, damals sei aufgrund der Studienlage aber nicht so klar gewesen, wie ansteckend Kinder seien. "Wir haben nachher dann die Dinge besser gemacht", sagte Lauterbach, der seit Dezember 2021 Gesundheitsminister ist. Kinder seien regelmäßig getestet worden und Schulen offen geblieben.

Auch andere Regeln seien übertrieben gewesen. "Diese drakonischen Maßnahmen - Ausgehverbote, Maskentragen an der freien Luft, Kinderspielplätze draußen absperren - das sind Dinge gewesen, die würde man heute nicht mehr machen." Sie seien auch damals nicht gut durch Studien gedeckt gewesen. Im Vergleich zu anderen Ländern mit einer ähnlich alten Bevölkerung sei Deutschland aber gut durch die Pandemie gekommen, sagte Lauterbach.

Donnerstag, 2. Februar, 6.15 Uhr: Maskenpflicht endet bundesweit im Fern- und Regionalverkehr

Fahrgäste können in Bussen und Bahnen ab diesem Donnerstag (Mitternacht) bundesweit selbst über das Tragen einer Corona-Schutzmaske entscheiden. Sowohl im Fernverkehr als auch im Regionalverkehr in sämtlichen verbliebenen Bundesländern mit Maskenpflicht läuft diese dann aus. In einigen Bundesländern ist die Maske in Bussen und Regionalbahnen schon länger freiwillig. Im Fernverkehr sollte die Pflicht ursprünglich noch bis Anfang April bestehen bleiben. Per Verordnung hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) das Auslaufen aber auf den 2. Februar vorgezogen.

Donnerstag, 2. Februar, 6.10 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 92,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit am Donnerstag bei 92,1. In vielen Allgäuer Kreisen und Städten sind die Corona-Zahlen gestiegen. Die aktuellen Werte finden Sie hier.

Mittwoch, 1. Februar, 19.15 Uhr: RKI: 24 Millionen Atemwegserkrankungen unter 12 Millionen Kindern

Berlin (dpa) - Viele Eltern in Deutschland dürfte diese Zahl nicht verwundern: Von Oktober bis Ende Dezember hat es laut Robert Koch-Institut (RKI) 24 Millionen Atemwegsinfektionen unter 12 Millionen Kindern gegeben. Zusätzlich zu Sars-CoV-2 hätten sich vorrangig RS-Viren und Grippeviren verbreitet, gab das RKI am Mittwoch zu den Zahlen bekannt. "Die von den beiden Erregern bedingten Infektionswellen waren zeitgleich, ungewöhnlich früh und ungewöhnlich stark."

Als möglicher Grund gelte, dass diese Erreger in den ersten zweieinhalb Jahren der Pandemie nicht in üblichem Maße vorkamen. Bei den 72 Millionen Erwachsenen spricht das RKI von rund 67 Millionen Atemwegserkrankungen in dem Zeitraum. Die Zahlen wurden aus Angaben von Bürgerinnen und Bürgern auf einem RKI-Portal berechnet, mit dem das RKI das Vorkommen von akuten Atemwegserkrankungen überwacht.

Seit der ersten Woche 2023 ist die Grippewelle laut Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI vorbei. In seinem wöchentlichen Bericht schrieb das RKI am Mittwochabend dennoch von einem deutlichen Anstieg der akuten Atemwegserkrankungen in der vergangenen Woche in Deutschland. Dies scheine durch eine "Kombination der Zirkulation verschiedener Atemwegserreger, inklusive der typischen Erkältungsviren, hervorgerufen zu werden", hieß es. Der Wert lag demnach im oberen Bereich der vorpandemischen Jahre zur selben Zeit.

Mittwoch, 1. Februar, 15.40 Uhr: Gericht verhängt Haftstrafen für Betrug mit Coronatests

Im Prozess um tausendfachen Abrechnungsbetrug in einem Corona-Testzentrum hat das Amtsgericht München die Angeklagten verurteilt. Die beiden müssen ins Gefängnis.

Mittwoch, 1. Februar, 15.25 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten noch in den Ländern Europas

Die Zeit der strengen Corona-Maßnahmen ist vorbei. Doch wie genau sieht es mit den verbliebenen Regeln in den einzelnen Ländern Europas aus? Antworten dazu finden Sie in unserem Überblick.

In manchen Ländern Europas müssen Urlauber noch auf Corona-Regeln achten.
In manchen Ländern Europas müssen Urlauber noch auf Corona-Regeln achten.
Bild: Fernando Gutierrez-Juarez, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 1. Februar, 14.35 Uhr: "Das war Gier" - Angeklagte gestehen Betrug mit Coronatests

Im Prozess um tausendfachen Abrechnungsbetrug in einem Corona-Testzentrum im oberbayerischen Geretsried haben die beiden Angeklagten die Taten am Mittwoch gestanden. "Das war Gier", sagte der 31 Jahre alte Angeklagte vor dem Amtsgericht München. Auch seine 34 Jahre alte Verlobte und Komplizin räumte die Vorwürfe ein. Mehr als 13.000 Tests rechneten die Beiden laut Anklage in ihrem zum Testzentrum umfunktionierten Handyladen bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) ab - rund 12.000 mehr als sie tatsächlich durchführten. Dafür wurden ihnen gut 171.000 Euro überwiesen; gut 150.000 mehr als ihnen zustand.

Das Geld soll das Paar weitgehend verprasst haben. Als die Beiden wenige Wochen nach der Überweisung aufflogen, waren nur noch knapp 50.000 Euro übrig. Er habe "in Saus und Braus gelebt", sagte der 31-Jährige bei der Polizei. Aufgeflogen war der Schwindel nach einem anonymen Anruf bei der Polizei. So konnte auch eine zweite Auszahlung der KVB gestoppt werden. "Zu Unrecht abgerechnete Beträge von insgesamt über 185.000 Euro wurden nicht mehr ausgezahlt", teilte die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) an der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg mit, die in diesem Fall die Ermittlungen führte und auch die Anklage erhob. Vor Gericht zeigte sich auch, wie leicht der Betrug dem angeklagten Paar gemacht wurde: Nach Angaben eines der Verteidigers forderte die KVB nur die Zahl der abgerechneten Tests ein, keine weiteren Nachweise: "Zahl eingetragen, sich mit der Zahl zufrieden gegeben - fertig."

Mittwoch, 1. Februar, 10.35 Uhr: Lauterbach rät zu freiwilligem Masken-Tragen in Bus und Bahn

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rät trotz des Endes der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln dazu, freiwillig Masken zu tragen. Was ein Experte darauf anwortet, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 1. Februar, 10.05 Uhr: Österreich beendet alle Corona-Maßnahmen zum 30. Juni

In Österreich werden alle Corona-Maßnahmen stufenweise beendet. Das hat die Regierung am Mittwoch beschlossen. Ab 30. April soll die jetzt noch herrschende Maskenpflicht in Krankenhäusern und Pflegeheimen auslaufen. Ab 30. Juni sollen alle Sonderbestimmungen enden, hieß es am Mittwoch. SARS-CoV-2 sei dann keine meldepflichtige Krankheit mehr. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 1. Februar, 8.45 Uhr: Diese neuen Corona-Regeln in Bayern gelten ab heute und morgen

Einst galten in Bayern die bundesweit strengsten Corona-Regeln. Nun ist das Ende der letzten rein bayerischen Maskenpflichten gekommen. Einen Überblick, was ab heute und morgen in Bayern neu gilt, bekommen Sie hier.

Mittwoch, 1. Februar, 8.30 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Mittwoch

Nur noch zwei Landkreise im Allgäu weisen heute am Mittwoch einen Inzidenzwert unterhalb von 50 aus. Die Corona-Zahlen in der Region steigen in den vergangenen Tagen wieder. Zum aktuellen Überblick über die 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Gegend geht es immer aktuell hier.

Dienstag, 31. Januar, 13.40 Uhr: Pfizer rechnet 2023 mit schleppendem Corona-Geschäft

Pfizer hat im vergangenen Jahr prächtig an der Pandemie mitverdient. Für den US-Pharmakonzern war es dank hoher Verkaufszahlen seines Impfstoffs und seines Corona-Mittels Paxlovid in jeder Hinsicht ein Rekordjahr. Die sinkende Zahl der Corona-Fälle dürfte 2023 aber negativ auf die Geschäfte des US-Pharmakonzerns durchschlagen. Auch sitzen nach Konzernangaben vom Dienstag zu Jahresbeginn viele Länder noch auf genügend Impfstoff und Medikamenten. Pfizer stellt sich daher auf einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang ein. Pfizer rechnet demnach in diesem Jahr mit einem Erlös von 67 bis 71 Milliarden US-Dollar. 2022 hatte der Konzern noch gut 100 Milliarden Dollar (rund 92,2 Mrd Euro) erlöst und damit 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stieg der Gewinn um 43 Prozent auf 31,3 Milliarden Dollar. Für das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) ergab sich ein Anstieg um 62 Prozent auf 6,58 Dollar. Für 2023 peilt Pfizer bei dieser Kennziffer lediglich einen Wert in der Bandbreite von 3,25 bis 3,45 Dollar an.

Dienstag, 31. Januar, 10.30 Uhr: Nach Pandemie-Boom Umsatzrückgang bei Ravensburger

Die Nachfrage nach Puzzles und Gesellschaftsspielen hat nach der Pandemie deutlich abgenommen. Das bekommt auch der Spielehersteller Ravensburger zu spüren. Der Umsatz der oberschwäbischen Gruppe sank im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 598 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Eine gesunkene Kaufkraft und die wirtschaftliche Unsicherheit der Verbraucher seien Gründe dafür, sagte Vorstandschef Clemens Maier. Vergleiche man die Zahlen mit den Vor-Corona-Werten, sei der Konzern mit einem Plus von 14 Prozent aber auf Wachstumskurs geblieben.

Nach extremen Steigerungen vor allem im ersten Corona-Jahr 2020 nahm auch das Puzzle-Geschäft 2022 mit 13 Prozent wieder deutlich ab. Vergleicht man die Zahlen 2019 ergibt sich ein Wachstum von 27 Prozent. Die Begeisterung für Puzzles sei auch nach den Lockdowns geblieben, schrieb das Unternehmen. Mit Neuheiten wie Holz-Puzzles und Krimi-Puzzles, bei denen Hinweise versteckt sind, will Ravensburger eines seiner Kerngeschäfte ausbauen. Für das Jahr 2023 wollte das Unternehmen keine Prognose abgeben. Aber man hoffe auf wieder steigende Umsätze, sagte Meier.

Dienstag, 31. Januar, 10 Uhr: Weniger Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen in Pandemie

Kontaktbeschränkungen, abgesagte Feste und Partys: In der Corona-Pandemie mussten weniger Kinder und Jugendliche wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt werden. Das Statistische Bundesamt zählte im Jahr 2021 rund 11 700 Fälle unter den 10- bis 19-Jährigen und damit einen Rückgang von 4,4 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2019, also vor Beginn der Corona-Pandemie, sank die Zahl um 42,3 Prozent. Schon im Jahr 2020 hatte es deutlich weniger Einweisungen ins Krankenhaus gegeben.

Im Jahr 2021 seien die niedrigsten Fallzahlen seit dem Jahr 2001 erreicht worden, teilte das Bundesamt mit. Dabei spielten auch demografische Effekte eine Rolle: Die Bevölkerung in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen ging den Angaben zufolge im langfristigen Vergleich von 2001 bis 2021 um 19 Prozent zurück. Das Risiko einer Alkoholvergiftung ist bei Jugendlichen nach wie vor besonders groß: Mit 9500 Fällen gab es dem Bundesamt zufolge 2021 von allen Altersgruppen die meisten Fälle bei den 15- bis 19-Jährigen. Es folgten die 50- bis 54-Jährigen (7100 Fälle). Der Anteil der Männer war demnach in allen Altersgruppen deutlich größer als der der Frauen - nur bei den 10- bis 14-Jährigen war er mit 35,7 Prozent kleiner.

Dienstag, 31. Januar, 8.58 Uhr: Lothar Wieler wird Sprecher am Hasso-Plattner-Institut

Nach seinem Ausscheiden als Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) wird Lothar Wieler zum 1. April ans Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam wechseln. Er wird dort Sprecher des neuen Clusters Digital Health, in dem es um die Digitalisierung von Medizin und Gesundheitswesen geht, wie das HPI und die Hasso-Plattner-Stiftung am Dienstag mitteilten. Nach acht Jahren an der Spitze des RKI freue er sich auf die Möglichkeit, seine Erfahrungen aus dem Public Health Sektor und der Bekämpfung von Pandemien nun im HPI einzubringen, erklärte Wieler laut Mitteilung. "Diese Pandemie wird nicht die letzte gewesen sein, aber wir können uns besser auf die nächste vorbereiten, indem wir jetzt die richtigen Schlüsse ziehen und in die Forschung investieren."

Wieler hatte vor drei Wochen angekündigt, das RKI auf eigenen Wunsch zum 1. April zu verlassen, um sich "neuen Aufgaben in Forschung und Lehre" widmen zu können. Wieler war in der Corona-Pandemie eine zentrale Figur. Insbesondere zu Beginn informierte er regelmäßig bei Pressekonferenzen über die Entwicklung. Zuletzt trat der 61-Jährige seltener öffentlich in Erscheinung.

Dienstag, 31. Januar, 8 Uhr: Maskenpflicht im Fernverkehr fällt ab morgen weg

Ab 1. Februar fällt die Maskenpflicht im Fernverkehr - und weitere Corona-Regeln werden gelockert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dienstag, 31. Januar, 6.45 Uhr: Weiterer Corona-Toter im Allgäu - Inzidenz steigt wieder

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag einen weiteren Todesfall im Allgäu in Zusammenhang mit Corona. Unterdessen steigt die 7-Tage-Inzidenz in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten in der Region. Die aktuellen Werte finden Sie hier.

Dienstag, 31. Januar, 6 Uhr: Studie: Einige Autoimmunerkrankungen könnten Covid-Spätfolge sein

Nach Erkenntnissen deutscher Forscher haben Menschen nach überstandener Covid-19-Infektion deutlich häufiger eine Autoimmunerkrankung als andere. Grundlage ist eine umfangreiche Analyse von Krankenversicherungsdaten. "In allen Alters- und Geschlechtsgruppen traten Autoimmunkrankheiten in der Zeit nach der Infektion signifikant häufiger auf", sagte Jochen Schmitt vom Universitätsklinikum Dresden. Die Ergebnisse beziehen sich den Forschern zufolge jedoch nur auf ungeimpfte Betroffene, die eine nachgewiesene Corona-Infektion mit dem Wildtyp des Virus hatten. Entsprechende Erkenntnisse über andere Varianten des Virus gebe es derzeit nicht.

Der Analyse zufolge kamen bei Menschen mit Corona-Infektion 15,05 Diagnosen einer Autoimmunerkrankung auf 1000 Versichertenjahre, bei Menschen ohne einer solchen Infektion waren es nur 10,55 Diagnosen. Patienten mit einem schwereren Corona-Verlauf hatten ein besonders hohes Risiko. Bestimmte Entzündungen der Blutgefäße wiesen die größten Assoziationen mit Covid-19 auf. Die Ergebnisse sind noch nicht in einem Fachjournal veröffentlicht worden. Ausgewertet wurden Abrechnungsdaten der Jahre 2019 bis Juni 2021 von 38,9 Millionen gesetzlich Versicherten der AOK Plus, Barmer, DAK-Gesundheit, IKK classic, der Techniker Krankenkasse und von Betriebskassen. In die Analyse gingen Daten von 640 000 Personen mit labormedizinisch nachgewiesener Covid-19-Erkrankung im Jahr 2020 ein, darunter 76 000 mit vorher bestehender Autoimmunerkrankung. Von den Covid-Patienten, die zuvor keine Autoimmunerkrankung hatten, entwickelten 6489 erstmals eine solche Krankheit. Covid-Infizierte und je drei Nicht-Infizierte mit ähnlichen Eigenschaften wurden anhand von 41 vorab festgelegten Erkrankungen verglichen.

Die Studie ist Teil eines vom Robert Koch-Institut und vom Bund geförderten Projekts zu Langzeitfolgen von Covid. Bislang habe es erst wenige Anhaltspunkte auf Autoimmunerkrankungen durch Corona-Infektionen gegeben, schreibt das Team. Um die Zusammenhänge zwischen Covid-19 und diesen Erkrankungen zu verstehen, sei weitere Forschung nötig, sagte Schmitt. "Künftige Analysen sollten einen Fokus auf chronische Erkrankungen legen, die in der Pandemie entstanden sind." Andere Forscher diskutieren derzeit etwa über einen Zusammenhang zwischen Covid-19 und einer länger andauernden Abschwächung des Immunsystems.

Montag, 30. Januar, 12 Uhr: WHO: Corona-Pandemie ist weiterhin globaler Gesundheitsnotstand

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt die wegen der Corona-Pandemie ausgerufene höchste Alarmstufe auch weiterhin nicht auf. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus gab am Montag in Genf bekannt, dass er den internationalen Gesundheitsnotstand aufrechterhalten werde. Zu diesem Schluss sei auch ein WHO-Expertengremium gekommen, das Ende voriger Woche getagt hatte. Die Pandemie sei jedoch wahrscheinlich "an einem Übergang" angelangt, hieß es von der WHO. Nun gelte es, diese Übergangsphase vorsichtig zu bewältigen.

Montag, 30. Januar, 5.30 Uhr: Long Covid: Forscher warnt vor Alzheimer Welle

Long Covid wird zusehends zu einer Volkskrankheit, so der Neurobiologe Martin Korte. Er hat viele Fälle untersucht und beschreibt, worunter Betroffene leiden. Korte betont, dass weiterhin eine intensive Forschung nötig sei. Auch deshalb: „Entzündliche Prozesse im Gehirn sind ein Risikofaktor für das Auftreten von Erkrankungen wie Alzheimer. Wenn wir Long Covid ignorieren, verstärken wir in zehn bis 20 Jahren die ohnehin schon starke Alzheimerwelle, die auf uns zurollt.“ Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 30. Januar, 5.15 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Montag

In Kaufbeuren sowie im Unterallgäu liegen die Inzidenzwerte am Montag weiterhin über 50. Die Übersicht über die Inzidenzwerte im Allgäu lesen Sie hier.

Montag, 30. Januar, 5 Uhr: Sozialverband VdK für weiteren Schutz von Corona-Risikogruppen

Der Sozialverband VdK pocht angesichts des Endes der Corona-Maskenpflicht in Fernzügen Anfang Februar auf einen weiterhin wichtigen Schutz für Risikogruppen. Präsidentin Verena Bentele sagte der Deutschen Presse-Agentur, in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen seien Menschen mit Vorerkrankungen, Behinderungen oder hohem Alter geballt betroffen und besonders gefährdet. Daher sollte dort weiter Maske getragen werden. "Manche Beschäftigte oder Bewohner empfinden dies möglicherweise als Belastung, unsere Abwägung fällt aber klar für eine Maskenpflicht aus."

Bentele erläuterte, auch in Bus und Bahn machten sich viele Menschen insbesondere mit Vorerkrankungen immer noch Sorgen über eine mögliche Infektion.

Sonntag, 29. Januar, 8.30 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Sonntag

Zwei kreisfreie Städte oder Landkreise im Allgäu weisen heute am Sonntag einen Inzidenzwert oberhalb von 50 aus. Zum aktuellen Überblick über die 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Gegend geht es immer aktuell hier.

Hinweis: Nicht alle Gesundheitsämter und Behörden in der Region melden am Wochenende ihre Daten an die Landesbehörde weiter. Die Zahlen entsprechen deshalb teilweise jenen des Vortags.

Samstag, 28. Januar, 11.30 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Samstag

Zwei kreisfreie Städte oder Landkreise im Allgäu weisen heute am Samstag einen Inzidenzwert oberhalb von 50 aus. Zum aktuellen Überblick über die 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Gegend geht es immer aktuell hier.

Freitag, 27. Januar, 20.30 Uhr: So soll es mit der Corona-Impfung weitergehen

Seit Dezember 2020 wird in Deutschland gegen Corona geimpft. Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Aber auch Zeit, um nach vorne zu blicken. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Corona-Impfung lesen Sie hier.

Freitag, 27. Januar, 14.45 Uhr: WHO-Ausschuss berät über Ende von Corona-Gesundheitsnotstand

Internationale Expertinnen und Experten haben am Freitag Beratungen über eine mögliche Aufhebung des internationalen Corona-Gesundheitsnotstands aufgenommen. Die Entscheidung werde voraussichtlich frühestens am Montag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bekanntgegeben, hieß es aus WHO-Kreisen.

Bei der virtuellen Sitzung des sogenannten Corona-Notfallausschusses stand laut einer WHO-Sprecherin zunächst die Präsentation aktueller Pandemie-Daten und danach die Debatte auf dem Programm. Das Ende der Sitzung wurde frühestens für Freitagabend erwartet. Der Ausschuss gibt danach eine Empfehlung an WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus ab, der dann selbstständig eine Entscheidung für oder gegen eine Aufhebung trifft.

Tedros hatte diese Woche betont, dass ihm der anhaltende Anstieg der wöchentlichen Corona-Sterbefälle Sorge bereitet. Seit Anfang Dezember sind nach WHO-Zählungen weltweit mehr als 170.000 Menschen nach einer Infektion an Covid-19 gestorben. Es gibt laut WHO aber mit Impfstoffen, Medikamenten, Masken und Abstandhalten zahlreiche wirksame Werkzeuge gegen das Virus.

Die Erklärung eines Notstands ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Sie tut dies bei Bedrohungen, damit Regierungen und die Öffentlichkeit aufgerüttelt werden und Vorbereitungen treffen. Weder die Erklärung noch die Aufhebung eines Notstands - offiziell "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC) - hat unmittelbare Folgen. Jedes Land entscheidet für sich über sein Krisenmanagement.

Freitag, 27. Januar, 14 Uhr: Long Covid: Was der Scheidegger Osteopath Stefan Schöndorfer empfiehlt

Scheidegger Osteopath ist Referent bei einem Kongress zu Corona-Folgen und zum Fatigue-Syndrom. Im Inverview erklärt er, warum der Austausch wichtig ist.

Freitag, 27. Januar, 8.30 Uhr: Bericht: Bund hat Corona-Impfstoffe für 13,1 Milliarden Euro bestellt

Der Bund hat in der Corona-Pandemie Impfstoffe im Wert von 13,1 Milliarden Euro bestellt. Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium dem NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung". Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie 672 Millionen Impfdosen bestellt worden. Das wären rund acht Dosen pro Kopf. Rund 10,5 Milliarden Euro für 556 Millionen Dosen fielen einem Bericht zufolge in die Amtszeit von Jens Spahn (CDU) als Gesundheitsminister.

Dem Recherchenetzwerk liegt nach eigenen Angaben eine detaillierte Bestellübersicht der Bundesregierung für einzelne Impfstoffe vor. Demnach stiegen die Preise zwischen Dezember 2020 und Herbst 2021 um rund 50 Prozent.

Freitag, 27. Januar, 6.15 Uhr: RKI-Wochenbericht: Weniger Corona-Fälle und weniger schwere Verläufe

Die Zahl der offiziell bestätigten Corona-Fälle in Deutschland ist in der vergangenen Woche weiter deutlich zurückgegangen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sei im Vergleich zur Woche zuvor um 30 Prozent gesunken, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend. "Zu Beginn des neuen Jahres setzt sich der absinkende Trend fort, mit stark fallenden Fallzahlen in den ersten Jahreswochen", schreibt das RKI.

Die Inzidenz allein gilt inzwischen als wenig aussagekräftig, der Trend wird allerdings durch andere Indikatoren bestätigt. So sinkt laut RKI seit Wochen auch die Zahl der Patienten, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und einer Covid-19-Diagnose im Krankenhaus behandelt wurden. Zudem nimmt die Belegung der Intensivstationen mit Sars-CoV-2-Infizierten weiter ab.

Zunahmen werden bei bestimmten Virusvarianten in Deutschland beobachtet. So wächst unter anderem der Anteil der Omikron-Sublinie XBB.1.5. Das teilt das RKI mit Blick auf die aktuellste Auswertung von Stichproben von vorvergangener Woche mit. XBB.1.5 ist etwa in den USA schon stärker verbreitet. Das Niveau hierzulande ist mit fast fünf Prozent noch immer relativ niedrig. In der vergangenen Woche hatte das RKI von gut zwei Prozent Anteil gesprochen. Schwerere Krankheitsverläufe in dem Zusammenhang sind laut der Analyse sind bislang nicht bekannt.

Freitag, 27. Januar, 6.10 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Mit einem Wert von 90,9 führt die Stadt Kaufbeuren die Inzidenzwerte im Allgäu an. Unsere Übersicht.

Donnerstag, 26. Januar, 8.50 Uhr: Holetschek fordert "Marshallplan" für deutsches Gesundheitssystem

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat einen "Marshallplan" für das deutsche Gesundheitssystem gefordert. "Die Corona-Pandemie war die schwerste Gesundheitskrise seit dem Zweiten Weltkrieg, sie war überhaupt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen seit Jahrzehnten", begründete der CSU-Politiker dies am Donnerstag in München. Die Pandemie habe schonungslos Schwachstellen und Defizite des Gesundheitswesens aufgezeigt und auch finanziell Löcher gerissen.

Jetzt sei nicht die Zeit für Kleinklein, so der Minister. "Hier ein Reförmchen, da ein Gesetzentwurf – das wird nicht reichen. Die Ampel-Koalition in Berlin muss Gesundheit ganzheitlich und ressortübergreifend denken", forderte Holetschek. Er denke dabei an eine große Reformstrategie, die das Gesundheitswesen fit und stabil mache.

Corona habe gezeigt, dass man beim Personal aktiv werden müsse – vor allem bei den Pflegekräften. Mehr Menschen für Pflege- und Gesundheitsberufe zu begeistern, sei eine Schlüsselaufgabe für die kommenden Jahre. Die Gesetzliche Krankenversicherung brauche zudem ein stärkeres finanzielles Fundament. Und die Digitalisierung müsse dringend Fahrt aufnehmen. Als weiteren Punkt nannte Holetschek die sichere Versorgung mit Medikamenten.

Donnerstag, 26. Januar, 8.30 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Donnerstag

Drei kreisfreie Städte oder Landkreise im Allgäu weisen heute am Donnerstag einen Inzidenzwert oberhalb von 50 aus. Zum aktuellen Überblick über die 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Gegend geht es immer aktuell hier.

Mittwoch, 25. Januar, 19.23 Uhr: Kabinett beschließt Ende weiterer Corona-Vorgaben zum 2. Februar

Das Bundeskabinett hat das vorgesehene Ende weiterer Corona-Vorgaben am Arbeitsplatz und in Zügen beschlossen. Jeweils zum 2. Februar sollen damit die Maskenpflicht in Fernzügen und Fernbussen sowie die bisherige Corona-Arbeitsschutzverordnung aufgehoben werden, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Infektionslage habe sich "deutlich entspannt", und auch die Prognosen seien günstiger, hieß es zur Begründung. Die geplanten Lockerungen waren bereits im Grundsatz angekündigt worden.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, die Vorgaben für Betriebe hätten insbesondere in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Damit hätten Produktionsausfälle vermieden werden können. Generelle bundesweit einheitliche Vorgaben seien nun nicht mehr nötig, wobei aber in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen weiterhin coronaspezifische Regelungen zu beachten seien. In allen anderen Bereichen könnten Arbeitgeber und Beschäftigte eigenverantwortlich festlegen, inwiefern Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich sind.

Mittwoch, 25. Januar, 13.25 Uhr: Corona-Welle in China auf Höhepunkt: 4,8 Millionen Infektionen am Tag

Bis spätestens Freitag könnte die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in China Modellrechnungen zufolge auf einen Spitzenwert von 4,8 Millionen pro Tag steigen. Damit soll die aktuell grassierende Corona-Welle ihren Höhepunkt erreichen. Mehr Informationen dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 25. Januar, 9.45 Uhr: Corona-Isolationspflicht in NRW wird zum 1. Februar aufgehoben

Die Isolationspflicht für Corona-Infizierte wird auch in Nordrhein-Westfalen zum 1. Februar aufgehoben. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Damit endet die bisherige Auflage, sich im Fall einer Corona-Infektion fünf Tage in häusliche Isolierung zu begeben. Auch alle Isolierungen, die noch auf Grundlage der derzeitigen Corona-Verordnung begonnen wurden, enden nach Angaben des Ministeriums automatisch mit Ablauf des 31. Januars. In NRW läuft auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr zum 1. Februar aus.

Die große Mehrheit der Bundesländer hatte die Corona-Isolationspflicht bereits aufgehoben oder diesen Schritt zum 1. Februar beschlossen.

Mittwoch, 25. Januar, 7.15 Uhr: Ministerium: Gesundheitsämter dank Entfristungen gut aufgestellt

Nachdem die bayerischen Gesundheitsämter besonders zu Beginn der Corona-Pandemie massiv überfordert waren, sieht das Gesundheitsministerium die Ämter derzeit gut aufgestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 24. Januar, 17 Uhr: Kommunen verhängten wegen Corona 40 Millionen Euro an Bußgeldern

Bußgelder in Höhe von fast 40 Millionen Euro haben die Kommunen in Bayern wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln verhängt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 24. Januar, 8 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Dienstag

Vier kreisfreie Städte oder Landkreise im Allgäu weisen am Dienstag einen Inzidenzwert oberhalb von 50 aus. Zum aktuellen Überblick über die 7-Tage-Inzidenz in Ihrer Gegend geht es immer aktuell hier.

Dienstag, 24. Januar, 7.35 Uhr: Krankenhausgesellschaft: Maskenpflicht im Gesundheitsbereich beenden

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert erneut ein Ende der Maskenpflicht im Gesundheitsbereich und ein Ende der Isolationspflicht. "Ende Februar endet das Angebot kostenloser Tests in Deutschland, einen Monat früher die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit sendet die Politik bereits das Signal, dass die Pandemie ausläuft und Corona eine "normale" Krankheit geworden ist", sagte der Vorsitzende Gerald Gaß der Rheinischen Post. Die DKG halte es für folgerichtig, Ende Februar die Maskenpflicht im Gesundheitswesen und die Isolationspflicht zu streichen. "Es ist Zeit, wieder zur Normalität zurückzukehren."

Er sei der Ansicht, dass das Krankenhauspersonal auch nach dem Ende der Isolationspflicht Patienten weiter schützen würde. "Und wie vor der Pandemie werden Masken im Krankenhaus weiterhin dort getragen, wo erhöhte Infektionsgefahr herrscht", sagte Gaß.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnt ein rasches Ende der Maskenpflicht im Gesundheitswesen ab. Er begründet dies mit dem Schutz besonders vulnerabler Menschen.

Montag, 23. Januar, 17.40 Uhr: Apotheke um Covid-Medikamente betrogen - 25.000 Euro Schaden

Ein mysteriöser Betrug um Medikamente zur Behandlung von Covid-19 in einer Nürnberger Apotheke beschäftigt gerade die Kriminalpolizei. Ein vermeintlicher Arzt eines Nürnberger Krankenhauses hatte dort zwischen dem 2. und 12. Januar massenhaft Medikamente bestellt, diese aber nicht bezahlt. Der Unbekannte habe so insgesamt 1300 Packungen des Medikaments im Wert von 25 000 Euro erschlichen, teilte die Polizei am Montag mit. Als für die Bestellungen später keine Zahlung einging, erstatte die Apotheke Anzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Warenkreditbetruges und des Missbrauchs von Titeln.

Dass Krankenhäuser Medikamente in niedergelassenen Apotheken bestellen, ist nach Angaben der bayerischen Krankenhausgesellschaft nicht ungewöhnlich. Vor allem kleinere Krankenhäuser haben nicht immer eine eigene Apotheke. Auch bei Engpässen von Medikamenten könne es vorkommen, dass sich Krankenhäuser bei niedergelassenen Apotheken meldeten, sagte ein Sprecher. Doch in diesem Fall würden die Krankenhäuser zuerst mit der Apotheke Kontakt aufnehmen, um zu prüfen, ob die Medikamente überhaupt verfügbar seien und nicht gleich jemanden vorbeischicken.

Montag, 23. Januar, 15 Uhr: Holetschek für Lockerung der Corona-Regeln in Bayerns Krankenhäusern

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat angeregt, die Corona-Regeln in Krankenhäusern ob der sich entspannenden Corona-Lage zu lockern. Die Details.

Montag, 23. Januar, 5.20 Uhr: Ärztevertreter plädieren für Ende der Maskenpflicht in Praxen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Deutsche Hausärzteverband fordern wie andere Branchenvertreter ein Ende der Corona-Maskenpflicht in Praxen. "Es ist folgerichtig, die Maskenpflicht in Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen aufzuheben, wie das Bayern nun angekündigt hat. Die anderen Bundesländer sollten sich diesem Schritt anschließen", sagte der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). "Die pandemische Lage ist vorbei."

Montag, 23. Januar, 5.15 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte fürs Allgäu in der Übersicht

Wie entwickelt sich das Corona-Geschehen im Allgäu? DIe Übersciht zu den aktuellen Inzidenzwerten heute am Montag lesen Sie hier.

Sonntag, 22. Januar, 13.01 Uhr: Holetschek: Deutschland kaum besser auf neue Pandemien vorbereitet

Drei Jahre nach dem ersten Corona-Fall in Bayern sieht Gesundheitsminister Klaus Holetschek Deutschland und den Freistaat nur bedingt besser auf künftige Pandemien vorbereitet. Zwar gebe es Erkenntnisse und Verbesserungen wie das neu geschaffene Pandemiezentrallager oder das Abwasser-Monitoring, "trotzdem bin ich der Meinung, dass es noch offene Punkte gibt", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in München. "Zentrales Problem" sei nach wie vor der Personalmangel und die Arbeitssituation in der Pflege, dies habe "sich nicht wirklich verbessert".

Am 27. Januar jährt sich der Ausbruch der Corona-Krise zum dritten Mal. Spätnachts hatte damals das Gesundheitsministerium den bundesweit ersten Corona-Fall gemeldet - ein Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München. Inzwischen gilt die Pandemie aufgrund ihres Verlaufs und rückläufiger Infektionszahlen als weitgehend überwunden. Die meisten Auflagen wie Maskenpflichten oder zwischenzeitliche Ausgangssperren wurden zurückgenommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. Januar, 7.55 Uhr: RKI registriert 8866 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 71,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 71,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.45 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 72,6 gelegen (Vorwoche: 104,1; Vormonat: 250,7). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 8866 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 10 609) und 118 Todesfälle (Vorwoche: 150) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37.668.384 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 20. Januar, 21 Uhr: Masken zu teuer - Geschäftspartner gekidnappt

Um den Preis für die gekauften FFP2-Masken zu drücken, soll eine 46-Jährige in Berlin ihren Geschäftspartner gekidnappt und mit einer Waffe bedroht haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft der Frau erpresserischen Menschenraub und Diebstahl vor, wie ein Behördensprecher am Freitag mitteilte. Es sei Anklage zum Landgericht Berlin erhoben worden. Nach den Ermittlungen soll die Frau den 34-Jährigen gemeinsam mit vier unbekannten Komplizen zwei Tage lang in einer fremden Wohnung festgehalten und letztlich 50 000 Euro erbeutet haben.

Die 46-Jährige hatte nach den Angaben 700 000 Masken für 250 000 Euro im März 2021 von dem Mann in einer Lagerhalle gekauft. Anschließend sei ihr das aber zu teuer gewesen. Um Geld zurückzubekommen, soll die Frau ihrem Geschäftspartner eine Waffe an den Kopf gehalten zu haben. Dieser habe sich zunächst geweigert. Letztlich soll er aber keinen anderen Ausweg gesehen haben, um sich aus der Situation zu befreien, als auf die Forderungen einzugehen. Nach den Ermittlungen erlangte die 46-Jährige so 50 000 Euro Bargeld aus dem Safe des Mannes und erhielt von ihm einen Schuldschein über 100 000 Euro.

Freitag, 20. Januar, 10.30 Uhr: Ifo: Mehr Sterbefälle in Deutschland in Corona-Jahren

In den Corona-Jahren 2020 bis 2022 sind in Deutschland rund 180.000 Menschen mehr gestorben als normalerweise zu erwarten gewesen wäre. Das teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Freitag mit. "Besonders schlecht geschützt waren die alten Menschen", sagte der stellvertretende Chef des Ifo-Instituts in Dresden, Joachim Ragnitz, laut einer Mitteilung. Zum Vergleich: Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die Zahl der Sterbefälle in Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie mit knapp 165.000 an.

Den Ifo-Angaben zufolge starben in der Altersgruppe 80 und älter rund 116.000 Menschen mehr als üblich, in der Altersgruppe 60 bis 79 waren es 51.000. In der Altersgruppe 30 bis 59 Jahre gab es laut den Berechnungen 12.000 zusätzliche Todesfälle, bei den 0- bis 29-jährigen rund 900. Als Vergleichszeitraum dienten die Jahre 2016 bis 2019.

"Überraschend ist, dass sich die Übersterblichkeit im Jahre 2022 noch einmal beschleunigt hat", sagte Ragnitz. 2020 habe es rund 39.000 zusätzliche Todesfälle gegeben, ein Jahr später 68.000, 2022 knapp 74.000. Die genauen Gründe für den hohen Wert im vergangenen Jahr seien noch ungeklärt. "Eine Rolle gespielt haben dürften dabei auch die Hitzewellen im Sommer und die Grippewellen zum Ende des Jahres", sagte Ragnitz.

Freitag, 20. Januar, 7.20 Uhr: 1855 Corona-Gerichtsverfahren gegen bayerisches Gesundheitsministerium

Im Zuge der Corona-Pandemie sind nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums bislang 1855 Verfahren vor Verwaltungs- oder Verfassungsgerichten eingeleitet worden, an denen das Ministerium beteiligt war (Stand 16. Januar 2023).

In 42 dieser Verfahren unterlag das Ministerium in dem Rechtsstreit, wie eine Sprecherin in München mitteilte. Das seien meist sogenannte Normenkontroll-Eilverfahren gewesen, bei denen die Gültigkeit von Rechtsnormen gerichtlich überprüft wird. Die Hauptsacheverfahren stehen da nach Ministeriumsangaben aber teilweise noch aus.

Donnerstag, 19. Januar, 13.15 Uhr: Pflegereport zeigt drastische Folgen von Corona in Pflegeheimen

Dass Corona für pflegebedürftige Heimbewohner besonders gefährlich ist, ist bekannt. Wie drastisch das Virus in den Einrichtungen in Bayern gewütet hat, machen nun noch einmal die nüchternen Zahlen der Statistik deutlich. Teils starb dort fast jeder fünfte Infizierte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 19. Januar, 11.10 Uhr: Bayern hebt Maskenpflicht für Beschäftigte in Arztpraxen auf

Beschäftigte in bayerischen Arztpraxen und anderen ambulanten medizinischen Einrichtungen müssen vom 1. Februar an keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Gleiches gilt für Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Die entsprechenden landeseigenen Maskenpflichten laufen mit Ablauf des 31. Januar aus, wie Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag mitteilte.

Aufgrund bundesinfektionsschutzrechtlicher Regelungen bleibt es dagegen weiterhin bei der FFP2-Maskenpflicht unter anderen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen sowie für Patienten und Besucher von Arztpraxen - nach aktuellem Stand bis zum 7. April. Holetschek forderte die Bundesregierung allerdings auf, diese bundesrechtliche Maskenpflicht vor dem 7. April enden zu lassen, am besten ab Februar.

"Die Entwicklung bei der Corona-Pandemie ist erfreulich", sagte Holetschek. Deshalb werde die Maskenpflicht fallen. "Wir haben uns dazu im Vorfeld mit den Ärzten intensiv abgestimmt", betonte er.

"Klar ist, dass wir das Tragen von Masken in bestimmten Situationen weiterhin empfehlen", sagte der Minister. "Aber die Zeiten, in denen der Staat die Maßnahmen anordnen musste, werden nach jetzigem Stand bald überwunden sein." Die niedrigen Corona-Zahlen auch nach den Weihnachtsferien zeigten, dass Eigenverantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme bei den Bürgerinnen und Bürgern funktionieren. "Es ist bei einer solchen Lage infektionsschutzrechtlich nicht mehr angezeigt, Masken verpflichtend vorzuschreiben", sagte Holetschek.

Holetschek verwies darauf, dass der Bund die FFP2-Maskenpflicht im Fernverkehr ab dem 2. Februar aufhebe. "Dies wäre auch ein geeigneter Zeitpunkt, die verbleibenden bundesrechtlichen Maskenpflichten auszusetzen. Und es wäre ein längst überfälliges Zeichen für Normalität." Die Entscheidung darüber, wo Masken weiterhin getragen werden müssen, sollte nach Ansicht des CSU-Politikers in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen in die Hände derer gelegt werden, die hier eigene Sachkompetenz hätten - nämlich die Einrichtungen selbst.

Donnerstag, 19. Januar, 10.35 Uhr: Ministerium: Corona-Arbeitschutzverordnung soll Anfang Februar fallen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Vorgaben zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung am Arbeitsplatz bereits am 2. Februar und damit zwei Monate früher als vorgesehen beenden. Das geht aus einem Referentenentwurf des Ministeriums für eine Verordnung hervor, der am Donnerstag in Berlin bekannt wurde.

Begründet wird der Schritt "mit der stetigen Abnahme der Häufigkeit und Schwere von Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Coronavirus" und den "allgemein günstigen Prognosen hinsichtlich des mittel- und langfristigen Infektionsgeschehens". Daher seien "aktuell bundesweit keine allgemeinen Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes zur Minimierung tätigkeitsbedingter Infektionsrisiken mehr erforderlich". Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung werde aufgehoben.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung war Anfang Oktober 2022 aktualisiert und bis einschließlich 7. April dieses Jahres befristet worden. Demnach müssen Arbeitgeber bisher im Rahmen eines Hygienekonzepts Homeoffice- und Testangebote für die Beschäftigten prüfen. Pflichten für Unternehmen zum Angebot von Tests und Heimarbeit waren bereits im März vergangenen Jahres ausgelaufen.

Donnerstag, 19. Januar, 7.30 Uhr: Wie Gesellschaft und Wirtschaft noch immer unter Corona leiden

Drei Jahre Corona hinterlassen tiefe Spuren. Wissenschaftler ziehen Bilanz, welche Lehren sich aus der Pandemie ziehen lassen und was aufgearbeitet werden muss. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 19. Januar, 7.10 Uhr: RKI: Grippewelle hat Höhepunkt überschritten

Die Grippewelle in Deutschland hat nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) ihren Höhepunkt überschritten. Das geht aus dem Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI vom Mittwochabend hervor. Demnach geht "die Influenza-Aktivität aktuell seit mehreren Wochen zurück".

Die Grippewelle begann in dieser Saison außergewöhnlich früh - bereits Ende Oktober. Anfang Dezember sprach das RKI von Werten über dem Niveau der Vorjahre zum Höhepunkt schwerer Grippewellen.

Die Zahl der im Labor bestätigten und ans RKI gemeldeten Grippe-Fälle bundesweit in der bisherigen Saison liegt laut Bericht bei über 255 000. Gemeldet wurden 558 Todesfälle in dem Zusammenhang. Die Meldezahlen sind nur ein Ausschnitt des gesamten Geschehens.

Auch die Zahl zusätzlicher Infektionen mit Bakterien (Gruppe-A Streptokokken) sei angestiegen - mit teils schweren Krankheitsverläufen, hieß es.

Mit Blick auf akute Atemwegsinfektionen insgesamt schreiben die Fachleute von stabilen Werten. Die geschätzte Rate liege in einem Bereich wie in Jahren vor der Pandemie.

Donnerstag, 19. Januar, 6.35 Uhr: Forderung nach Ende der Maskenpflicht auch in Praxen und Kliniken

Die noch bis April festgeschriebene gesetzliche Maskenpflicht in Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sollte aus Sicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft nun ebenfalls vorzeitig fallen - analog zum Nah- und Fernverkehr. "Konsequent wäre es, am 1. März kostenlose Tests, Testpflicht und Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen gemeinsam zu beenden", sagte Vorstandschef Gerald Gaß der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Wir haben die Pandemie fast überstanden." Er nannte es "absolut richtig", dass in einem ersten Schritt die Maskenpflicht in Zügen oder dem ÖPNV aufgehoben und dort auf Eigenverantwortung gesetzt werde.

Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hatte sich in der "Welt" gegen eine Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen ausgesprochen. "Wir brauchen in medizinischen Einrichtungen keine generelle, gesetzliche Maskenpflicht mehr. Nicht jede Einrichtung hat mit Hochrisikopatienten zu tun", sagte er.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lehnt ein rasches Ende der Corona-Maskenpflicht auch im Gesundheitswesen jedoch ab. Es gelte, besonders vulnerable Menschen gut zu schützen. Daher bleibe es bei der Maskenpflicht in Praxen und Kliniken, auch wenn sie in Fernzügen zum 2. Februar ausgesetzt werde, machte Lauterbach im TV-Sender Welt deutlich.

Donnerstag, 19. Januar, 6.30 Uhr: RKI registriert 12.001 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 74,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 74,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 80,1 gelegen (Vorwoche: 115,7; Vormonat: 236,6).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Es zählen aber nur positive PCR-Tests in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 12.001 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 19.379 und 238 Todesfälle (Vorwoche: 181). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37.649.808 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch, 18. Januar, 6 Uhr: RKI registriert 15.450 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 80,1

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 80,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 87,9 gelegen (Vorwoche: 122,8; Vormonat: 267,1).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Aber nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 15 450 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 22 119 und 188 Todesfälle (Vorwoche: 269). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37 637 807 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 17. Januar, 5.40 Uhr: RKI registriert 17.222 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 87,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 87,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 98,4 gelegen (Vorwoche: 136,6; Vormonat: 251,7).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Aber nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 17 222 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 30 533) und 190 Todesfälle (Vorwoche: 287). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37 622 357 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

# Notizblock

Montag, 16. Januar, 21.10 Uhr: Corona-Experte Wendtner: „Es werden irrationale Entscheidungen getroffen“

Der Münchner Corona-Experte Wendtner hadert damit, dass die Schutzmaßnahmen fast überall aufgehoben wurden. Welche Sorgen ihm die Lage in China bereitet und ob er noch Maske trägt, lesen Sie hier.

Montag, 16. Januar, 20 Uhr: Vater stirbt allein im Krankenhaus - das bricht einer Wasserburgerin das Herz

Robert Drexler stirbt allein im Krankenhaus Lindau. Weil er coronapositiv ist, darf seine Tochter nicht zu ihm. Welche Vorwürfe sie den Verantwortlichen macht, lesen Sie hier.

Montag, 16. Januar, 17.25 Uhr: Ärztepräsident: Maskenpflicht im Gesundheitswesen abschaffen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, plädiert für ein Ende der gesetzlichen Maskenpflicht im Gesundheitswesen. "Wir brauchen in medizinischen Einrichtungen keine generelle, gesetzliche Maskenpflicht mehr. Nicht jede Einrichtung hat mit Hochrisikopatienten zu tun", sagte Reinhardt der Welt (online Montag/Print Dienstag). Über das Tragen einer Maske sollten deshalb die Praxen unter Berücksichtigung von Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) selbst entscheiden können. "Menschen, die gesundheitlich besonders gefährdet sind, sollten eigenverantwortlich eine Maske aufsetzen oder mit dem Arzt vereinbaren, dass sie zu Randzeiten der Sprechstunde vorbeikommen."

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte das Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr zum 2. Februar angekündigt. Über den 2. Februar hinaus gilt die Maskenpflicht dann lediglich noch in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen. Für den öffentlichen Personennahverkehr sind die Bundesländer verantwortlich. In einigen Ländern gibt es im ÖPNV bereits keine Maskenpflicht mehr, bis Anfang Februar ziehen die anderen Länder nach.

Der Ärztekammerpräsident sprach sich ferner dafür aus, das RKI zu einem unabhängigen Institut zu machen. Derzeit ist es dem Gesundheitsministerium unterstellt. Als solches könne es sich schwer aus politischen Debatten heraushalten, monierte Reinhardt. "Wenn die Politik also tatsächlich wissenschaftlich unabhängigen Rat einholen will, braucht es hierfür auch ein politisch unabhängiges Institut."

Montag, 16. Januar, 16.45 Uhr: Kein unnötiger Aktionismus jetzt in der Corona-Politik

Die positive Entwicklung erlaubt eine deutliche Lockerung der Corona-Regeln. Doch eine Maßnahme sollte jetzt nicht überhastet zurückgenommen werden, kommentiert unser Autor.

Montag, 16. Januar, 15 Uhr: Warum wir Corona nicht einfach abhaken sollten

Am liebsten würden Politik und Gesellschaft das Thema Corona beerdigen. Doch das wäre ein Fehler. Wir müssen aus dem lernen, was falsch gelaufen ist, findet unsere Autorin.

Montag, 16. Januar, 7 Uhr: Keine kostenlosen Corona-Schnelltests nach Infektion mehr

Das Angebot an kostenlosen Corona-Bürgertests wird ab diesem Montag weiter beschränkt. Wer sich nach einer Infektion "freitesten" möchte, bekommt dafür künftig keinen kostenlosen Schnelltest mehr, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Hintergrund sind demnach Lockerungen bei den Regeln für Isolation und Quarantäne in mehreren Bundesländern. Es bestehe daher keine Notwendigkeit mehr, Tests zum Beenden der Absonderung aus Bundesmitteln zu finanzieren - besonders auch vor dem Hintergrund, dass Länder und Kommunen in der Pandemie bereits in erheblichem Umfang finanziell unterstützt worden seien.

Montag, 16. Januar, 5.30 Uhr: Corona-Experte Wendtner hält geplante Lockerungen für verfrüht

Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner hält die Abschaffung weiterer Corona-Schutzmaßnahmen im Winter für überhastet und der allgemeinen Pandemie-Müdigkeit geschuldet. "Das ist die Grundlage, warum aus meiner Sicht zum Teil irrationale und vorschnelle Entscheidungen getroffen wurden", sagte der Corona-Experte der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). "In einer Saison, in der Viruserkrankungen ihren Höhepunkt haben, ist es sehr fragwürdig, Dinge zu schnell zu lockern."

Montag, 5.15 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu

Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu lesen Sie in unserer Übersicht.

Sonntag, 15. Januar, 11.15 Uhr: Virologe Keppler empfiehlt Covid-Frühwarnsystem

Derzeit grassiert Corona in China, neue Krankheitswellen kann es auch andernorts geben. Um rechtzeitig vor neuen Varianten des Covid-19-Erregers gewarnt zu sein, plädiert der Wissenschaftler für ein Frühwarnsystem.

Sonntag, 15. Januar 7.15 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu

Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu in unserer Übersicht.

Samstag, 14. Januar, 12 Uhr: Minister: Österreich will alle Corona-Gesetze abschaffen

Österreich will nach Angaben von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) alle Corona-Gesetze abschaffen. Er plane das Aus im Laufe des Jahres, kündigte Rauch in der "Kronen Zeitung" an. Corona wäre damit keine meldepflichtige Erkrankung mehr. Das Land solle zum Normalzustand übergehen, sagte Rauch dem Blatt.

Samstag, 14. Januar, 9.15 Uhr: RKI registriert 10 609 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 104,1

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 104,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 106,8 gelegen (Vorwoche: 151,0 Vormonat: 231,2). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 10 609 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 13 169) und 150 Todesfälle (Vorwoche: 170) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37 605 135 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Samstag, 14. Januar, 8 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen leicht

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind gegenüber dem Freitag leicht gestiegen. Unsere Übersicht.

Freitag, 13. Januar, 8.50 Uhr: Drosten: Neue Omikron-Sublinie dürfte dominant werden - kein Alarm

Die in den USA zunehmend nachgewiesene Coronavirus-Sublinie XBB.1.5 dürfte aus Sicht des Virologen Christian Drosten auch in Deutschland vorherrschend werden. "Einfach, weil die relative Übertragbarkeit von diesem Virus gegenüber den anderen momentan zirkulierenden Viren so viel größer ist", sagte der Forscher der Berliner Charité am Donnerstag im Podcast "Coronavirus-Update". Der Vorteil erinnere an die Zeiten, als die Delta- und Omikron-Varianten aufkamen. Das heiße aber längst nicht, dass eine riesige neue Welle noch in diesem Winter drohe, sagte Drosten.

Freitag, 13. Januar, 8.40 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken am Freitag überwiegend weiter - lediglich die Stadt Kaufbeuren vermeldet einen leichten Anstieg. Überall wird die 100er-Marke unterschritten. Zum aktuellen Überblick über die 7-Tage-Inzidenz im Allgäu kommen sie hier.

Freitag, 13. Januar, 8.15 Uhr: RKI registriert 12.956 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 106,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 106,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 115,7 gelegen (Vorwoche: 162,9; Vormonat: 228,1).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Aber nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 12.956 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 20.922) und 200 Todesfälle (Vorwoche: 262). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37.594.526 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 12. Januar, 20.45 Uhr: RKI: Sublinie XBB.1.5 mit Anteil von einem Prozent

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle der neuen Coronavirus-Sublinie XBB.1.5 in Deutschland ist Ende 2022 noch relativ gering gewesen. "Die in den Vereinigten Staaten von Amerika stark verbreitete Variante XBB.1.5 hatte einen Anteil von 1 Prozent", schreibt das Robert Koch-Institut in seinem Covid-19-Wochenbericht von Donnerstagabend. "Ihr Anteil in den Vorwochen lag unter 0,5 Prozent." Die Sublinie stehe wie andere Sublinien unter Beobachtung. Vorläufige Daten deuteten auf einen Wachstumsvorteil gegenüber anderen und zuvor zirkulierenden Sublinien hin.

Donnerstag, 12. Januar, 13.30 Uhr: Corona-Isolationspflicht wird in Niedersachsen aufgehoben

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, muss sich in Niedersachsen in wenigen Wochen nicht mehr verpflichtend isolieren. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat nun das Ende der Corona-Isolationspflicht angekündigt. Die entsprechende Verordnung läuft im Bundesland am 31. Januar aus und wird nicht verlängert, wie die Ministerin am Donnerstag in Hannover sagte.

Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein hatten die Isolationspflicht für Corona-Infizierte im November aufgehoben. Thüringen will sie zum 3. Februar aufheben.

Donnerstag, 12. Januar, 11.45 Uhr: Kritik aus Bayern an Lauterbachs Umgang mit Wieler

Nach der Rücktrittsankündigung von RKI-Chef Lothar Wieler kommt Kritik aus Bayern am Umgang der Bundesregierung mit dem Leiter des Robert Koch-Institutes (RKI). Es sei der Eindruck entstanden, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dulde keine weiteren Experten neben sich im Rampenlicht, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag in München.

"Lothar Wieler war lange Zeit das Gesicht der Corona-Pandemie. Ich bedauere sehr, dass die gemeinsamen Auftritte des RKI-Präsidenten und des Bundesgesundheitsministers in den vergangenen Monaten kaum noch stattgefunden haben", sagte Holetschek.

Lothar Wieler (links), derzeit Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), hat am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Nun kommt aus Bayern Kritik am Umgang der Bundesregierung mit dem RKI-Chef.
Lothar Wieler (links), derzeit Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), hat am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Nun kommt aus Bayern Kritik am Umgang der Bundesregierung mit dem RKI-Chef.
Bild: Wolfgang Kumm, dpa

Holetschek würdigte Wielers Expertise und Führungsqualitäten während der Corona-Pandemie. "Seine Einschätzungen waren ein wichtiger Kompass in Zeiten, in denen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Orientierung gesucht haben und schnell gehandelt werden musste", sagte der CSU-Politiker. "Herr Wieler hat mit Expertise, Besonnenheit und großem Engagement dazu beigetragen, Deutschland durch eine schwere Gesundheitskrise zu führen. Dafür gebührt ihm aufrichtiger Dank."

Lauterbach solle nun prüfen, ob der Führungswechsel beim Robert Koch-Institut dazu genutzt werden könne, dessen Strukturen noch schlagkräftiger zu machen. Es lohne sich etwa, zu prüfen, welche Aufgaben und Abläufe in der Pandemie noch effizienter auf das RKI hätten zugeschnitten werden können.

Donnerstag, 12. Januar, 11 Uhr: EuGH: Pauschalurlauber können wegen Corona Geld zurück verlangen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stärkt die Rechte von Urlaubern bei Corona-Einschränkungen. Pauschalreisende können unter bestimmten Umständen ihr Geld zurückverlangen, wenn die Reise von Corona-Maßnahmen durchkreuzt wurde. Das entschied der EuGH am Donnerstag in Luxemburg. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 12. Januar, 9.30 Uhr: Experten erwarten 3,7 Millionen neue Infektionen pro Tag in China

Die massive Corona-Welle in China könnte nach Modellrechnungen unabhängiger Forscher an diesem Freitag mit 3,7 Millionen Neuinfektionen am Tag ihren ersten Höhepunkt erreichen. Wie der in London ansässige Datenverarbeiter Airfinity berichtete, dürfte die Zahl der Covid-Toten in China den Vorhersagen zufolge zehn Tage später auf den höchsten Stand von 25.000 pro Tag steigen.

Bis dahin könnten den Schätzungen zufolge seit Beginn der Infektionswelle Anfang Dezember vermutlich mehr als eine halbe Million Menschen in China an den Folgen von Covid-19 gestorben sein. Airfinity sagt ferner voraus, dass die Zahl der Toten bis Ende April auf insgesamt 1,7 Millionen steigen dürfte.

China veröffentlich keine aktuellen Daten mehr. Auch zählen die Behörden nach einer sehr engen Definition nur jemanden als Corona-Toten, der nach einer Infektion an Lungenentzündung oder Versagen der Atemwege gestorben ist.

Airfinity sagt nach seinen Modellrechnungen einen weiteren Höhepunkt der Infektionswelle für Anfang März voraus, wenn sich wahrscheinlich 4,2 Millionen Menschen pro Tag infizieren könnten. Diese zweite Welle dürfte vor allem stärker den ländlichen Raum erfassen.

Donnerstag, 12. Januar, 7.40 Uhr: RKI: Weiterer Rückgang bei Atemwegserkrankungen

Nach der überdurchschnittlich hohen Zahl von Atemwegserkrankungen vor einigen Wochen scheinen Menschen in Deutschland nun wieder weniger damit zu kämpfen zu haben. Die geschätzte Rate akuter Atemwegserkrankungen sei in der ersten Woche des Jahres 2023 im Vergleich zu Vorwoche weiter gesunken, heißt es im Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochabend.

Der Wert, der auf Bürgerangaben basiert, ist demnach wieder in einen Bereich wie in Jahren vor der Pandemie zu dieser Zeit gefallen. "Die bundesweiten Schulferien über die Feiertage und auch noch nach dem Jahreswechsel können zu einer deutlichen Reduktion der Übertragungen insbesondere bei Schulkindern beigetragen haben", hieß es.

Die weitere Entwicklung der Grippewelle in Deutschland könne erst in den kommenden Wochen besser beurteilt werden, schreiben die Fachleute. Als Grund nennen sie die Schulferien in vielen Bundesländern in der vergangenen Woche.

Donnerstag, 12. Januar, 6.35 Uhr: RKI registriert 19.379 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 115,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 115,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 122,8 gelegen (Vorwoche: 174,6; Vormonat: 195,1).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Aber nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 19.379 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 28.653) und 181 Todesfälle (Vorwoche: 235). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37.581.570 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Alle Entwicklungen vom 19. Dezember 2022 bis 11. Januar 2023 lesen Sie in Teil 127 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. November bis 18. Dezember 2022 lesen Sie in Teil 126 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 15. bis 29. November 2022 lesen Sie in Teil 125 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. Oktober bis 14. November 2022 lesen Sie in Teil 124 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 9. bis 25. Oktober 2022 lesen Sie in Teil 123 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 23. September bis 8. Oktober 2022 lesen Sie in Teil 122 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 6. bis 22. September 2022 lesen Sie in Teil 121 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 24. August bis 5. September 2022 lesen Sie in Teil 120 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.