Corona aktuell im Allgäu

Bayern steigt aus Luca-App aus - Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel in Baden-Württemberg

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie aus.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie aus.

Bild: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie aus.

Bild: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten aus. In Baden-Württemberg darf die 2G-Regel im Einzelhandel nicht gelten. Unser Newsblog.
25.01.2022 | Stand: 17:25 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Dienstag, 25. Januar, 17 Uhr: Bund und Länder wollen PCR-Tests rationieren

Bund und Länder verzichten auf strengere Corona-Maßnahmen, Änderungen soll es aber in der Teststrategie geben. Denn weil die Omikron-Variante des Coronavirus sich rasend schnell in der Bevölkerung verbreitet, geraten die Testlabore an ihre Kapazitätsgrenzen. Die besonders sicheren PCR-Tests sollen deshalb künftig vorrangig bei den Menschen eingesetzt werden, die einer Risikogruppe angehören oder aber Risikopatienten betreuen. Das haben Bund und Länder bei ihrem ​Corona-Gipfel ​am Montagabend beschlossen.

Dienstag, 25. Januar, 16.40 Uhr: Corona-Ausbruch in Bamberger Schlachthof

Wegen eines Corona-Ausbruchs im Schlachthof Bamberg werden dort vorübergehend keine Rinder mehr geschlachtet. Leider seien derzeit 30 Personen positiv getestet worden, teilte die Schlachthof Bamberg GmbH am Dienstag mit. Der Schlachthof ist in städtischer Hand. Die Rinderschlachtung werde zunächst bis 31. Januar eingestellt. Die Schweineschlachtung könne man aufrechterhalten.

Der Schlachthof betonte, sämtliche Hygienestandards würden eingehalten und laufend überwacht. Es habe zwei Impfaktionen für die Mitarbeiter gegeben.

Dienstag, 25. Januar, 16.30 Uhr: Bayern steigt aus Luca-App aus - Vertrag läuft im April aus

Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie aus. Der Freistaat werde den Vertrag zum 5. April auslaufen lassen, teilten Gesundheits- und Digitalministerium am Dienstag mit. Man setze im Kampf gegen die Corona-Pandemie stattdessen künftig auf eine anonymisierte Kontaktverfolgung und die Weiterentwicklung der Corona-Warn-App. Andere Länder verfahren schon genauso oder haben dies angekündigt.

Dienstag, 25. Januar, 16.25 Uhr: Fast 16.000 Bayern fordern PCR-Corona-Pooltests für Kitas

Fast 16.000 Personen in Bayern fordern per Petition von der Staatsregierung den flächendeckenden Einsatz von hochsensitiven PCR-Corona-Pooltests in den Kitas im Freistaat. Am Dienstag übergab der Initiator der Aktion, Florian Weber, die Unterschriftensammlung im Landtag an die Vorsitzende des Sozialausschusses, Doris Rauscher (SPD).

"Kinder und Familien sind und bleiben die großen Verlierer der Pandemie. Den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft wird der geringste Gesundheitsschutz zu Teil", sagte Weber. Für die große Mehrheit aller Kita-Kinder sei noch keine Impfung zugelassen, Abstand halten und Maske tragen seien nicht altersgerecht und Luftfilter in den Einrichtungen weiterhin Mangelware. "Einzig regelmäßige hochsensitive PCR-Testungen könnten damit ein ungebremstes Infektionsgeschehen in den Kitas verhindern und sind deshalb das Gebot der Stunde", betonte Weber.

Dienstag, 25. Januar, 16.05 Uhr: Keine Geisterspiele mehr in Bayern - Bis zu 10.000 Fans erlaubt

Die Fans in Bayern dürfen zurück in die Stadien. Bis zu 10.000 Zuschauer dürfen wieder zu den Begegnungen der Fußball-Bundesliga in die Arenen kommen, die triste Zeit der Geisterspiele ist trotz steigender Corona-Infektionszahlen bis auf weiteres beendet. Damit geht Bayern in der viel diskutierten Fanfrage in die Offensive. Die Regelung, die das Kabinett am Dienstag beschloss und am Donnerstag im Kraft tritt, gilt auch für andere Profiligen, wie Eishockey, Basketball oder Handball. Mehr zur Regelung erfahren Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 15.35 Uhr: Coronavirus zwingt den ECDC erneut zur Pause

Viele Fragezeichen schwebten auch am Dienstag über der Eissporthalle am Memminger Hühnerberg. Nach einem erneuten Corona-Ausbruch im Oberliga-Team der ECDC-Männer bestätigte Sprecher Michael Franz auf Anfrage unserer Redaktion, dass es erneut drei positive Fälle in der Mannschaft gebe sowie zwei weitere Verdachtsfälle, die aber noch nicht endgültig geklärt seien. „Ein paar Spieler werden also auf jeden Fall ausfallen. Wir müssen jetzt von Tag zu Tag schauen. Wir haben keine andere Chance“, so Franz.

Dienstag, 25. Januar, 15.15 Uhr: Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die 2G-Regel für den Einzelhandel im Südwesten gekippt. Das Einfrieren der Alarmstufe II durch die Corona-Verordnung der Landesregierung sei voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH am Dienstag in Mannheim mit. Damit gilt für den Einzelhandel, dass neben Geimpften und Genesenen auch wieder Menschen mit einem aktuellen Test in Läden einkaufen dürfen.

Dienstag, 25. Januar, 13.40 Uhr: Bundesgesundheitsministerium plant mehrere Änderungen bei Einsatz von Corona-Tests

Das Bundesgesundheitsministerium will angesichts der massiv gestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland beim Einsatz von Tests deutlich nachjustieren. Um die Kapazitäten zu erhöhen, sollen Anreize für PCR-ähnliche "Poc-nat"-Tests angehoben werden, wie es am Dienstag aus Ministeriumskreisen hieß. Konkret soll die Vergütung von derzeit 30 Euro auf mehr als 40 Euro erhöht werden. Fürs "Freitesten" aus der Isolation nach einer Infektion sollen auch für Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen nicht mehr PCR-Tests verpflichtend sein - sondern auch Schnelltests möglich sein, wie sonst auch. Zudem sind Änderungen dabei geplant, dass bisher nur PCR-bestätigte Fälle in die Statistik eingehen und etwa auch für Genesenen-Nachweise zählen. Nähere Angaben zu diesen geplanten Änderungen wurden zunächst nicht gemacht.

Die bisherigen PCR-Erfordernisse seien angesichts der höheren Zahlen, in die man nun mit der Ausbreitung der neuen Omikron-Variante komme, nicht mehr durchzuhalten, hieß es aus dem Ministerium. Ressortchef Karl Lauterbach (SPD) hatte deutlich gemacht, dass er den Höhepunkt der Omikron-Welle für Mitte Februar erwartet. Möglich seien bis zu 400.000 neue Fälle pro Tag, hieß es aus dem Ministerium.

Die Fachminister von Bund und Ländern hatten bereits beschlossen, den Einsatz von PCR-Tests zu konzentrieren. Sie sollen vorrangig bei Menschen aus Corona-Risikogruppen und Beschäftigten eingesetzt werden, die sie betreuen und behandeln - in Kliniken, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Für die genauen Vorgaben arbeitet das Bundesministerium derzeit an Änderungen mehrerer Verordnungen, wie es weiter hieß.

Dienstag, 25. Januar, 13 Uhr: Biontech und Pfizer starten klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Dabei sollen die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden.

Die erste Gruppe umfasst gut 600 Teilnehmer, die zwischen 90 und 180 Tagen vor Beginn der Studie bereit zwei Impfdosen des bisherigen Vakzins erhalten haben und nun eine oder zwei Dosen des Omikron-Impfstoffs erhalten sollen. Die zweite, fast ebenso große Gruppe besteht aus geboosterten Menschen, die eine weitere Dosis des herkömmlichen Impfstoffs oder eine Dosis des Omikron-Vakzins erhalten. Die dritte Gruppe mit gut 200 Probanden setzt sich aus ungeimpften und bislang nicht an Covid-19 erkrankten Menschen zusammen, die dann drei Dosen des Omikron-Vakzins bekommen.

"Die Studie ist Teil unseres wissenschaftlichen Ansatzes zur Entwicklung eines variantenbasierten Impfstoffs, der vor Omikron einen ähnlichen Schutz bietet, wie wir ihn bei vorherigen Varianten beobachtet haben, der aber gleichzeitig länger anhält", erklärte Biontech-Chef Ugur Sahin. Impfstoffe böten nach wie vor einen hohen Schutz vor schweren Verläufen durch Omikron. Das Mainzer Pharmaunternehmen und sein US-Partner hatten vor rund zwei Wochen bekannt gegeben, dass sie bereits mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs für eine spätere kommerzielle Nutzung begonnen haben. Biontech hatte erklärt, dass die beiden Unternehmen "bis März für eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen". Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bislang noch nicht erklärt, ob sie einen an Omikron angepassten Impfstoff mit einer anderen Zusammensetzung als bei dem derzeit verwendeten Vakzin für notwendig hält.

Dienstag, 25. Januar, 12.35 Uhr: Herrmann: Omikron steht für 91 Prozent der Corona-Neuinfektionen in Bayern

Bayern verzichtet erwartungsgemäß auf eine Straffung der Corona-Regeln. Das sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Die Omikron-Variante des Virus habe mittlerweile einen Anteil von 91 Prozent an den Neuinfektionen erreicht, sagte er. "Die Omikron-Welle rollt und führt zu Inzidenz-Höchstständen in Bayern und in Deutschland", sagte Herrmann.

Mit extrem hohen Inzidenzen habe sie inzwischen auch die Krankenhäuser erreicht. Zwar sei die Zahl der Intensivpatienten im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken, dafür sei aber die Zahl derer, die insgesamt wegen Corona ins Krankenhaus mussten, merklich gestiegen.

Dienstag, 25. Januar, 12.17 Uhr: Kabinett lockert Zugangsregeln für Angebote der Jugendarbeit

Nach viel Kritik in den vergangenen Wochen hat das bayerische Kabinett eine Lockerung der Zugangsregeln für Angebote der Jugendarbeit beschlossen: Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, müssen nun keinen Impfnachweis und keinen weiteren Test mehr vorlegen. Die erleichterten Zugangsregeln sollen von Donnerstag an gelten. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mit.

Dienstag, 25. Januar, 12.15 Uhr: Bayern erlaubt wieder bis zu 10.000 Zuschauer im Profisport

Bayern erlaubt wieder bis zu 10.000 Zuschauer in der Fußball-Bundesliga und im weiteren Profisport. Neben dieser absoluten Obergrenze gilt, dass maximal 25 Prozent der Zuschauer-Kapazitäten genutzt werden dürfen. Darauf verständigte sich das Kabinett am Dienstag in München.

Dienstag, 25. Januar, 12 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung im Live-Stream

Pressekonferenz nach der Sitzung des Bayerischen Kabinetts: Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek informieren über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen. Was genau beschlossen worden ist, lesen Sie in unserem Überblick.

Dienstag, 25. Januar, 11.50 Uhr: Flugverkehr in Europa geht wegen Omikron-Variante stark zurück

In den ersten Januarwochen ist der Flugverkehr in Europa laut der Europäischen Organisation zu Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen. "Die Auswirkungen von Omikron sind nur allzu deutlich", schrieb der Generaldirektor der Organisation, Eamonn Brennan, am Dienstag auf Twitter. Demnach wurden im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019 nur 70 Prozent des Flugverkehrs registriert, im Dezember waren es noch 78 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass dies nur von kurzer Dauer sein wird", so Brennan.

Eurocontrol hatte für den Januar eigentlich mit einem Niveau von 79 Prozent im Vergleich zu vor der Pandemie gerechnet. Die Zahlen beziehen sich Eurocontrol-Angaben zufolge auf die Anzahl von Flügen in mehr als 40 europäischen Ländern, sowohl für Passagiere als auch für Fracht. Angesichts steigender Corona-Fallzahlen und der neuen Omikron-Variante des Coronavirus hatten viele Länder striktere Reisebestimmungen erlassen.

Dienstag, 25. Januar, 11.40 Uhr: Genesenen-Status im Bundestag gilt weiter sechs Monate

Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist.
Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist.
Bild: Kay Nietfeld, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 25. Januar, 11.30 Uhr: Corona-Demos in Memmingen, Ottobeuren und Babenhausen - Polizei: alles friedlich

Eine Demo gegen staatlich angeordnete Corona-Maßnahmen und eine Gegendemo gab es Montag in Memmingen. Auch in Ottobeuren und Babenhausen protestierten Menschen - mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 11.15 Uhr: Fast jeder dritte PCR-Test in Deutschland ist positiv

Der Anteil der positiven PCR-Tests in Deutschland ist auf 32,6 Prozent gestiegen - und damit auf einen neuen Höchststand. Das geht aus den Daten des Vereins Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) hervor. Vorige Woche lag die Quote noch bei 24,9 Prozent. Außerdem steigt die Auslastung der medizinischen Labore in Deutschland: von 86 Prozent in der Vorwoche auf aktuell 95 Prozent. Damit ist die Kapazitätsgrenze in den Laboren bald erreicht. In der vergangenen Woche waren insgesamt 785.577 PCR-Tests positiv.

Dienstag, 25. Januar, 10.28 Uhr: Drei Corona-Patienten auf Intensivstation im Klinikum Memmingen

Im Klinikum Memmingen werden derzeit zwölf Corona Patienten behandelt - darunter ein Kind. Neun von ihnen liegen auf der Normalstation, drei Erwachsene zudem auf der Intensivstation. Auch im Memminger Klinikum gab es in den vergangenen Tagen keinen Todesfall wegen Corona.

Dienstag, 25. Januar, 10 Uhr: Ungarns Turn-Olympiasieger Csollany an Corona gestorben

Der ungarische Turn-Olympiasieger Szilvester Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der ungarische Turnverband bestätigte in der Nacht zum Dienstag den Tod des 51-Jährigen in einem Budapester Krankenhaus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der ungarische Turn-Olympiasieger von 2000 Szilvester Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
Der ungarische Turn-Olympiasieger von 2000 Szilvester Csollany ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
Bild: Mario Behnke, dpa (Archivbild)

Dienstag, 25. Januar, 9.55 Uhr: Ostallgäuer Impfzentren bieten wieder alle drei Impfstoffe an

Die Impfzentren mit den mobilen Impfteams im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren haben von allen drei angebotenen Impfstoffen wieder genügend Dosen, um die Nachfrage nach jedem Einzelnen zu bedienen. Wie viele freie Impftermine es noch gibt, erfahren Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 9.40 Uhr: Klinikverbund Allgäu: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf zwei

Laut einer Mitteilung des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 20 Corona-Patienten in den Allgäuer Kliniken behandelt. Davon befinden sich 2 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, in der Vorwoche waren es noch 6. Todesfälle gibt es aktuell keine. Die Zahlen aus den einzelnen Kliniken:

  • Kempten: Auf der Normalstation werden 7 Corona-Patienten behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Auf der Normalstation werden 5 Corona-Patienten behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit befinden sich dort keine Corona-Patienten mehr.
  • Oberstdorf: Auf der Normalstation werden 7 Corona-Patienten behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Derzeit befinden sich dort keine Corona-Patienten mehr.
  • Ottobeuren: Auf der Normalstation wird 1 Corona-Patient behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.

Dienstag, 25. Januar, 9.30 Uhr: Landratsamt Oberallgäu sieht sich auf Omikron-Welle vorbereitet

Die Omikron-Welle breitet sich auch im Allgäu immer weiter aus. Um währenddessen handlungsfähig zu bleiben, passt das Landratsamt Oberallgäu seine Verwaltungsabläufe an. "Dazu schaffen die internen Fachbereiche Teams, die abwechselnd in der Behörde und vom Home-Office aus arbeiten", heißt es in einer Mitteilung. Direkte Begegnungen zwischen den Mitarbeitern würden so vermieden – die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung bleibt auch im Fall von krankheitsbedingten Ausfällen oder Quarantänen bestehen. Möglich ist das, weil das Amt seinen rund 600 Beschäftigten bereits seit Beginn der Pandemie 520 Zugänge zu Home-Office-Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt.

Mit der Maßnahme verbunden sind veränderte Voraussetzungen für den Besuch des Landratsamtes : So bittet die Behörde Bürgerinnen und Bürger darum, zu überdenken, ob ein persönlicher Besuch unbedingt notwendig ist. Viele Anliegen lassen sich auch per Telefon und E-Mail klären. Soweit ein persönlicher Besuch der Behörde zwingend erforderlich ist, ist eine vorherige Terminvereinbarung unerlässlich. Insbesondere trifft dies auf stark frequentierte Bereiche des Bürgerservice – etwa Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde – zu. Hier wird eine einfache Online-Terminbuchung angeboten. Für Besucher ohne Termin besteht indes keine Garantie, dass ihrem Anliegen stattgegeben werden kann. Dies wird zwar versucht – zum Teil kann es dabei aber zu erheblichen Wartezeiten kommen. Informationen auf den Internetseiten des Landratsamts.

Dienstag, 25. Januar, 8.55 Uhr: Städte und Gemeindebund warnt vor kaum zu kontrollierenden Impfpflicht

Vor der ersten Bundestagsdebatte zur diskutierten allgemeinen Impfpflicht warnt der Städte- und Gemeindebund vor einer womöglich kaum zu kontrollierenden Auflage. Was deren Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dazu sagt, lesen Sie hier.

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, warnt vor einer kaum zu kontrollierenden Impfpflicht.
Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, warnt vor einer kaum zu kontrollierenden Impfpflicht.
Bild: Britta Pedersen, dpa

Dienstag, 25. Januar, 8.37 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Söder erneut für Lockerungen im Sport

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat trotz des Bund-Länder-Beschlusses, an den bisherigen Corona-Regeln festzuhalten, erneut Lockerungen für den Sport in Bayern angekündigt. "Es ist nicht ganz fair, dass wir in Hamburg in der Elbphilharmonie 2000 Leute haben, und woanders geht das nicht. Dass wir in einigen Fußballstadien 15.000 Leute haben, wir haben Geisterspiele. Also wenn, muss das schon vernünftig gleich sein", sagte der CSU-Chef am Montagabend in den ARD-Tagesthemen: "Und deswegen werden wir da einiges an Anpassungen machen." Konkreter wurde Söder (55) aber nicht. Einheitliche Regeln wären besser, betonte Söder.

Im Sport gehe es nicht nur um den Fußball. "Ob der FC Bayern München jetzt mehr oder weniger Zuschauer hat, der gewinnt trotzdem. Aber es muss fair und angemessen stattfinden", sagte Söder. So seien viele Vereine zum Beispiel im Handball, Basketball und Eishockey sehr stark betroffen.

Bund und Länder hatten bei ihren Beratungen am Montag derzeit Lockerungen von Corona-Auflagen ausgeschlossen, die Maßnahmen aber auch nicht verschärft. Damit bleibt es in den großen Profiligen weitgehend bei Geisterspielen. Die Staats- und Senatskanzleien sollen aber bis zum 9. Februar eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren. Fußball-Drittliga-Tabellenführer 1. FC Magdeburg hatte am vergangenen Sonntag gegen den TSV Havelse vor 13 385 Zuschauern gespielt. Das ließ die Verordnung in Sachsen-Anhalt zu, wonach die Stadien bis zu 50 Prozent gefüllt werden dürfen.

Dienstag, 25. Januar, 8.14 Uhr: Berlin mit höchstem Inzidenzwert in Deutschland: 1593,5

Die Corona-Inzidenz in Berlin ist weiter gestiegen und hat den höchsten Wert aller Bundesländer erreicht. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch rund 1593 von 100.000 Menschen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen hervor. Vor einer Woche betrug der Wert noch 962,8. Auch in Hamburg erreichte die Inzidenz am Dienstag mehr als 1500, der Durchschnitt in ganz Deutschland lag bei rund 894.

13.212 neue Corona-Infektionen wurden in Berlin registriert. Die Gesamtzahl lag bei knapp 468.000. 3 neue Todesfälle kamen dazu, so dass bislang 4088 Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen gezählt wurde.

In den vergangenen sieben Tagen kamen rund 15 von 100 000 Einwohnern zur Behandlung ins Krankenhaus, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte. Die entsprechende Ampel im Warnsystem des Senats stand auf Rot. Sie zeigt bei der Belegung der Intensivstationen noch ein gelbes Signal - ihre Belegung mit Corona-Patienten ist seit Wochen relativ konstant und betrug am Dienstag 17,5 Prozent.

Dienstag, 25. Januar, 8.10 Uhr: Kommen Corona-Lockerungen in Bayern?

Kommen Lockerungen der Corona-Regeln in Bayern? Die Söder-Regierung entscheidet heute, ob mehr Zuschauer bei Sport- und Kulturveranstaltungen erlaubt werden. Welche weiteren Themen das Bayerische Kabinett heute diskutiert, lesen Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 8 Uhr: Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus geht in Bayern weiter sprunghaft nach oben. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 20.681 Neuinfektionen, nach 14.850 am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit am Dienstag auf 984,1, wie das RKI auf seinem Dashboard bekanntgab. 30 Landkreise und kreisfreie Städte lagen am Dienstag bereits über einer Inzidenz von 1000. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 28 auf 20 341.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wies am Dienstag der Landkreis Dachau mit 1790,3 auf, gefolgt von der Stadt München mit 1581,9 und dem Landkreis Erding mit 1393,9. Am günstigsten steht derzeit der Landkreis Aschaffenburg mit 340,1 da, dahinter folgen die Landkreise Kronach (352, 6) und Coburg (383,5).

Auch die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg wieder leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.15 Uhr) 336 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 6 mehr als am Montag. Allerdings waren vor einer Woche noch 399 Corona-Intensivpatienten in Behandlung.

Dienstag, 25. Januar, 7.30 Uhr: Sportkardiologe: Herz häufiger Thema wegen Corona-Durchseuchung

In der Debatte um Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Infektion sollten Fußball-Profis in der Regel mehrere Monate pausieren. "Wenn eine Herzmuskelentzündung im zeitlichen Zusammenhang mit einer akuten Corona-Infektion steht, empfehlen die Fachgesellschaften und die Sportverbände, dass man mindestens drei Monate Pause machen sollte. Dabei muss jeder Fall immer individuell betrachtet werden", sagte der Münchner Sportmediziner und Sportkardiologe Florian Straube der Deutschen Presse-Agentur.

Die Länge der Pause hänge aber vom Verlauf der Erkrankung ab. "Wenn der Arzt oder die Ärztin die Diagnose Herzmuskelentzündung am Tag X stellt, dann weiß man zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, was für einen Verlauf die Erkrankung haben wird. Bei einfachen asymptomatischen Verläufen kann man vielleicht von diesen drei Monaten abweichen und mit einem leichten Training schon nach ein oder zwei Monaten wieder anfangen", erläuterte Straube, der unter anderem den Deutschen Eishockey-Bund berät. "Wichtig ist immer ein stufenweiser Wiederbeginn nach einer Sportpause."

Zuletzt hatte der Fall Alphonso Davies für Aufmerksamkeit gesorgt. Mitte Januar wurden beim Außenverteidiger des FC Bayern München nach einer Corona-Infektion Anzeichen einer leichten Herzmuskelentzündung festgestellt. Ob die Erkrankung eine Corona-Folge sei, konnte aber nicht genau bestimmt werden.

"Das Herz ist seit einigen Wochen häufiger ein Thema, auch bei jungen Sportlern, weil wir jetzt eine höhere Durchseuchung mit dem Coronavirus und eine hohe Rate an Neuinfektionen haben. Erst dadurch und durch die Tatsache, dass nun häufiger auch junge Menschen infiziert sind, ist die Herzmuskelentzündung zum Thema geworden", erläuterte Straube. "Denn die Myokarditis-Inzidenz, also die Tatsache, dass eine Herzmuskelentzündung durch eine Corona-Infektion innerhalb von 28 Tagen nach der Infektion entsteht, liegt allgemein bei ungefähr 40 zu einer Million. Das ist sehr niedrig."

Dienstag, 25. Januar, 7.15 Uhr: Fragen und Antworten zu PCR-Tests: Das müssen Sie nun wissen

Die Bund-Länder-Vereinbarung zur Änderung der Corona-Teststrategie hinterlässt viele offene Fragen und stößt auch auf Kritik. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema finden Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 6.50 Uhr: Über 6200 Neuinfektionen im Allgäu

6266 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen hat das Robert-Koch-Institut am Dienstag für das Allgäu registriert. In einem Landkreis schoss der Wert ziemlich nach oben. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 25. Januar, 6.18 Uhr: Zehntausende demonstrieren wieder für und gegen Corona-Maßnahmen

In verschiedenen Städten Deutschlands haben am Montagabend erneut mehrere Zehntausend Menschen gegen eine allgemeine Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen demonstriert. Mehr dazu in unserem Überblick hier.

Dienstag, 25. Januar, 6 Uhr: RKI registriert 126 955 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 894,3

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 894,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 840,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 553,2 (Vormonat: 242,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 126.955 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 74.405 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 214 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 193 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.871.795 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,87 an (Freitag: 3,77).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 7.331.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116.960.

Montag, 24. Januar, 22.25 Uhr: England streicht Testpflicht nach Einreise für Geimpfte

Für geimpfte Einreisende nach England gibt es künftig eine Hürde weniger. Die verpflichtenden Corona-Tests, die bislang nach der Einreise gemacht werden müssen, sollen ersatzlos entfallen, wie der britische Premierminister Boris Johnson am Montag ankündigte. Die Änderung soll am 11. Februar um 5.00 Uhr (MEZ) in Kraft treten.

Bislang müssen alle Urlauber und Rückkehrer bei privaten, von der Regierung zertifizierten Anbietern auf eigene Kosten Tests buchen und bis spätestens zum zweiten Tag nach der Einreise durchführen. Derzeit ist dafür ein Antigen-Schnelltest ausreichend, zuvor wurde sogar ein PCR-Test verlangt. Für Ungeimpfte wird diese Pflicht weiterhin gelten - genauso wie weitere Tests vor der Einreise sowie an Tag 8 und die Pflicht zur Isolation.

Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenständig über ihre Corona-Politik, orientieren sich bei Reiseregeln aber oft an England, da viele internationale Reisende ohnehin über London ins Land kommen.

Montag, 24. Januar, 21.30 Uhr: Söder: Mehr Zuschauer bei Sport- und Kultur-Events in Bayern

Kurz nach den Corona-Beratungen von Bund und Ländern hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Zusage für Lockerungen bei Sport- und Kulturveranstaltungen in Bayern erneuert. Man werde in beiden Bereichen mehr Zuschauer zulassen, sagte Söder am Montagabend im BR Fernsehen - jeweils unter 2G-plus-Bedingungen und mit Maskenpflicht. Die Details will das Kabinett an diesem Dienstag beschließen. Ob und für welche Profi-Ligen dies gelten soll, ließ Söder noch offen.

"Wir werden einige Anpassungen vornehmen, weil es nicht mehr verhältnismäßig ist, bei einer doch so geringen Gesundheitsbelastung in den Krankenhäusern die gleichen Regeln zu haben", sagte Söder. Man könne Vorsicht mit Augenmaß auch dadurch erreichen, "indem man ein Stück weit atmen lässt, die Bevölkerung und die Menschen, und damit auch ein Signal der Hoffnung gibt", argumentierte der CSU-Chef.

Für den Kultur-Bereich hatte Söder bereits angekündigt, statt 25 voraussichtlich wieder 50 Prozent Zuschauer-Auslastung zuzulassen. Für welche Sport-Events er Lockerungen will und mit wie vielen Zuschauern, dazu sagte Söder am Montag zunächst weiterhin nichts.

Montag, 24. Januar, 19.10 Uhr: Demonstrationszug von Impfgegnern zieht durch Kempten

In Kempten ist am Montagabend ein Demonstrationszug gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und eine mögliche Impfpflicht durch die Stadt gezogen. Die Teilnehmer zogen begleitet von der Polizei mit Transparenten, Schildern, Trillerpfeifen und Kuhglocken durch die Straßen. Einige von ihnen trugen Deutschlandfahnen, vereinzelt riefen Menschen in dem Umzug zum "Widerstand" auf.

Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer am Abend auf 2500.

Im Allgäu sind aktuell mindestens 66,8 Prozent der Menschen gegen das Corona-Virus geimpft, 41,7 Prozent der Allgäuer sogar dreifach. Derzeit werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu 24 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Zwei Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung. Mehr dazu lesen Sie hier.

In Kempten ist am Montagabend ein Demonstrationszug gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und eine mögliche Impfpflicht durch die Stadt gezogen
In Kempten ist am Montagabend ein Demonstrationszug gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Bundesregierung und eine mögliche Impfpflicht durch die Stadt gezogen
Bild: Sascha Borowski

Montag, 24. Januar, 18.35 Uhr: Gericht hebt Verbot von Corona-Demo in Landsberg auf

Das Verwaltungsgericht München hat auf einen Eilantrag hin eine Allgemeinverfügung zum Verbot von unangemeldeten Corona-Protesten in Landsberg am Lech aufgehoben. Damit seien am Montag die Demonstrationen in der Landsberger Innenstadt nicht untersagt, auch wenn sie nicht angemeldet wurden, teilte das Landratsamt mit.

Wie das Verwaltungsgericht am Montag darlegte, gilt die Entscheidung des Gerichts zunächst gesichert nur für den Kläger. Die Frage, ob rechtliche Konsequenzen gegenüber anderen Bürgern gezogen werden könnten, sei von den Behörden zu beantworten.

Den Eilantrag desselben Klägers für Dießen hatte das Verwaltungsgericht abgelehnt. Er habe nicht angegeben, dort an einer Versammlung teilnehmen zu wollen.

Das Verwaltungsgericht München hat bisher über rund ein halbes Dutzend Eilanträge gegen derartige Allgemeinverfügungen entschieden, unter anderem für München, Starnberg und Berchtesgaden. Auch der Verwaltungsgerichtshof als zweite Instanz war bereits mit der Frage beschäftigt.

Montag, 24. Januar, 18.20 Uhr: Union fordert Aufbau eines Impfregisters

In der Debatte um mehr Schub für die Corona-Impfungen fordert die Union die zügige Einrichtung eines Impfregisters. "Wenn wir jetzt nicht anfangen, wann dann", sagte der Fraktionsvize im Bundestag, Sepp Müller (CDU), am Montag. Damit könne man dann auch einfache Impfangebote ausbauen, etwa durch direkte Anschreiben oder verpflichtende Beratungsgespräche für Menschen aus Risikogruppen. Ein Register sei auch unabhängig davon wichtig, wie die Frage einer allgemeinen Impfpflicht beantwortet werde.

Fraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) erläuterte, dass ein Register für die Kontrollierbarkeit einer möglichen Impfpflicht ebenfalls gut wäre. In der aktuellen Pandemie könne man für eine "schlanke Version" an bestehende Register anknüpfen. Als vorstellbar nannte sie etwa Meldedaten oder die Steuer-Identifikationsnummer. Eine Gruppe von Politkern aus der Ampel-Koalition will bei einer Initiative für eine Impfpflicht ab 18 Jahren aus Zeitgründen auf ein Register verzichten, wie der SPD-Abgeordnete Dirk Wiese deutlich gemacht hatte.

Am Mittwoch soll der Bundestag in einer Orientierungsdebatte über das Thema diskutieren, vorgesehen ist später eine Abstimmung ohne Fraktionsvorgaben. Die Union forderte die Bundesregierung erneut auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen. Lindholz nannte es unglücklich, wenn es durch Anträge von Abgeordnetengruppen ein Durcheinander und unterschiedliche Signale gebe. Die beiden Fraktionsvizes machten deutlich, dass die Meinungsbildung über das weitere Vorgehen der Union noch andauere.

Montag, 24. Januar, 18 Uhr: Mögliche Erklärung für mildere Verläufe bei Omikron-Variante

Frankfurter Forscher haben eine mögliche Ursache für mildere Krankheitsverläufe bei der Omikron-Variante des Corona-Virus identifiziert. In Zellversuchen habe sich gezeigt, dass Omikron im Vergleich zur Vorgänger-Variante Delta besonders empfindlich gegenüber der sogenannten Interferon-Antwort des Menschen sei, teilte das Uniklinikum in Frankfurt am Montag mit. Interferone sind Teil des Immunsystems.

Die Frankfurter Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse zusammen mit einem Team von der britischen University of Kent im Fachblatt "Cell Research". "Offenbar kann Omikron im Gegensatz zu Delta nicht verhindern, dass die befallenen Zellen Interferon produzieren und ausschütten", sagte Martin Michaelis von der School of Bioscience der University of Kent laut Mitteilung.

Von Viren befallene Zellen bilden bestimmte Interferone. Das sind vereinfacht gesagt Botenstoffe, die unter anderem andere Zellen über den Eindringling informieren. Interferone sind wichtig für die unspezifische Immunantwort - also eine sehr schnelle, wenn auch weniger spezifische Reaktion des Immunsystems gegen einen Erreger. Die unspezifische Immunantwort ist zu unterschieden von der spezifischen Immunantwort, deren Aufbau mehr Zeit braucht. Dabei werden unter anderem passgenaue Antikörper gegen den Erreger gebildet.

Frankfurter Forscher haben eine mögliche Ursache für mildere Krankheitsverläufe bei der Omikron-Variante des Corona-Virus identifiziert.
Frankfurter Forscher haben eine mögliche Ursache für mildere Krankheitsverläufe bei der Omikron-Variante des Corona-Virus identifiziert.
Bild: Pavlo Gonchar, dpa (Symbolbild)

Montag, 24. Januar, 17 Uhr: "Geduldsfaden ist gerissen": Auch FDP prüft Klage gegen Staatsregierung

Erst die SPD, nun prüft auch die FDP wegen unbeantworteter parlamentarischer Anfragen zur sogenannten Maskenaffäre eine Klage gegen die Staatsregierung. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Montag, 24. Januar, 16.25 Uhr: Kaufbeurer Oberbürgermeister in Quarantäne

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse befindet sich nach einer mutmaßliche Corona-Infektion in Quarantäne. So geht es nun weiter.

Montag, 24. Januar, 15.35 Uhr: Inzidenz bei Kindern in Bayern steigt über 2000

Die Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen in Bayern steigt rasant. Für die vergangenen sieben Tagen liegt sie in der Altersgruppe sechs bis elf Jahre bei 2187, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zur vor einer Woche ausgewiesenen Inzidenz und der mit Abstand höchste je in Bayern gemeldete Wert.

Den drastischsten relativen Anstieg gab es bei Kindern bis fünf Jahren. Hier sprang die Inzidenz von 376 vor einer Woche auf 1204. Das ist mehr als eine Verdreifachung. Auch die Altersgruppen der Zwölf- bis 15-Jährigen mit 1565 und der 15- bis 19-Jährigen mit 1596 weisen Werte weit über dem Durchschnitt auf. Das Wachstum fällt hier allerdings geringer aus.

Die niedrigsten Inzidenzen gibt es in den Altersgruppen ab 80 sowie 60 bis 79 mit Werten von 193 und 270. Auch hier stiegen die Zahlen aber deutlich an. Über alle Altersgruppen hinweg ermittelte das LGL einen Inzidenzwert von 929. Die leichte Abweichung zum RKI-Wert von 922,2 ergibt sich durch einen etwas späteren Stichzeitpunkt für die Zählung. Zu den hohen Werten bei Kindern und Jugendliche könnte auch beitragen, dass es in Schulen sowie bei Kindergartenkindern eine Verpflichtung zu regelmäßigen Tests gibt. Symptomlose Infektionen werden dadurch leichter entdeckt.

Montag, 24. Januar, 15.10 Uhr: Markus Söder: "Bayern wird keine Verschärfung der Corona-Regeln mittragen"

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat vor dem Treffen von Bund und Ländern am Montag Widerstand gegen schärfere Corona-Regeln angekündigt. „Bayern wird in der Ministerpräsidentenkonferenz keine Verschärfungen mittragen, sondern die Regeln an einzelnen Stellen anpassen. Wir wollen in der Kultur, beim Sport und in der Jugendarbeit wieder mehr Teilhabe ermöglichen“, sagte der CSU-Chef unserer Redaktion. Warum Bayern plötzlich gegen schärfere Corona-Regeln kämpft, lesen Sie hier.

Montag, 24. Januar, 15 Uhr: Erneut leichter Anstieg der Zahl der Covid-19-Intensivpatienten

Am zweiten Tag in Folge ist die Gesamtzahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland leicht angestiegen. Laut Tagesreport des Divi-Intensivregisters waren am Montag 2438 mit dem Coronavirus infizierte Patienten in intensivmedizinischer Behandlung - und damit 12 mehr als am Vortag. Am Höhepunkt der vierten Welle in der ersten Dezemberhälfte 2021 waren rund 5000 Corona-Patienten auf Intensivstation. Dann sank die Zahl lange Zeit kontinuierlich. Am Sonntag wuchs sie dann erstmals wieder um 28.

"Eine Trendumkehr sehen wir im Moment auf den Normalstationen, aber noch nicht auf Intensivstation", teilte der Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, am Montag auf dpa-Anfrage mit. Sonntags würden traditionell wenige Patienten von Intensivstation wegverlegt. "Ich würde dies nicht überbewerten." Die Woche werde zeigen, wo der Trend hingeht.

Die Zahl der bundesweit in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen hat laut Robert Koch-Institut (RKI) bereits in den vergangenen Tagen wieder zugelegt: Am Montag lag sie bei 3,87, am Montag der Vorwoche bei 3,14. Regional gibt es große Unterschiede. Da Krankenhausaufnahmen oft mit Verzug gemeldet werden, weist das RKI auch eine Schätzung aus: Diese Kurve (sogenannte adjustierte Hospitalisierungsinzidenz) steigt seit ungefähr Mitte Januar deutlicher an, auf Werte über 7.

Experten hatten gewarnt, dass es auch wieder vermehrt Schwerkranke durch Covid-19 geben dürfte. Zwar führt die mittlerweile dominierende Omikron-Variante seltener zu schweren Verläufen als Vorgänger Delta, dieser Vorteil kann aber bei sehr hohen Fallzahlen verpuffen.

Am zweiten Tag in Folge ist die Gesamtzahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland leicht angestiegen.
Am zweiten Tag in Folge ist die Gesamtzahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland leicht angestiegen.
Bild: Sebastian Gollnow, dpa

Montag, 24. Januar, 12.55 Uhr: Passagier beleidigt Polizisten bei Einreisekontrolle am Flughafen Memmingen

Beamte der Grenzpolizei haben am Flughafen in Memmingen kontrolliert, ob die Passagiere die Corona-Einreisebestimmungen beachten. Ein Passagier aus Dublin konnte laut Polizei am Freitagvormittag keine digitale Einreiseanmeldung vorweisen. Die Beamten forderten ihn daraufhin auf, die Anmeldung nachzuholen. Das verärgerte den 29-Jährigen und er beleidigte die Polizisten nach der Kontrolle. Er bekommt nun eine Anzeige.

Montag, 24. Januar, 12.50 Uhr: Demo gegen Corona-Politik und Gegendemo in Füssen

Ein vom Landratsamt Ostallgäu genehmigter Protestzug gegen die Corona-Maßnahmen hat am Sonntagmittag in der Innenstadt von Füssen stattgefunden. Insgesamt 102 Teilnehmer beteiligten sich an der Versammlung. Eine weitere stationäre Versammlung mit 72 Teilnehmern, die ebenfalls genehmigt worden war, fand laut Polizei als Gegendemonstration an der Morisse statt.

Beide Veranstaltungen verliefen nach Polizeiangaben friedlich und störungsfrei.

Montag, 24. Januar, 11.40 Uhr: Impfstatus mit Johnson & Johnson in Bayern: Wer gilt als geboostert?

Wer in Bayern als geboostert gelten möchte, muss sich im Regelfall ein drittes Mal impfen lassen. Aber auch andere gelten als geboostert, selbst wenn sie keine dritte Impfung erhalten haben. In Deutschland gelten aber je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen zum Booster-Status. Was gilt in Bayern für mit Johnson & Johnson Geimpfte oder für Menschen, die trotz doppelter Impfung mit einem mRNA-Impfstoff an Corona erkrankt sind? Die Antwort gibt es hier.

Montag, 24. Januar, 11.35 Uhr: Kein PCR-Test mehr: Wer bekommt jetzt noch einen?

Weil die Labore wegen der vielen anfallenden PCR-Tests überfordert sind, sollen die PCR-Tests zunächst priorisierten Gruppen vorbehalten werden. Am Montagnachmittag treffen sich Bund und Länder, um über das weitere Vorgehen in der Coronapandemie zu beraten. In der Beschlussvorlage, die unserer Redaktion vorliegt, geht es auch um die PCR-Tests. Demnach sollen künftig nur noch Menschen mit einem PCR-Test getestet werden, deren Risiko bei einer Infektion besonders hoch ist. Das gilt vor allem für Risikopatienten und für Mitarbeiter im Gesundheitswesen.

Montag, 24. Januar, 10.45 Uhr: Kommentar: So lässt sich die Spaltung der Gesellschaft verhindern

Man könnte es sich ganz einfach machen und feststellen, dass von einer Spaltung der Gesellschaft gar keine Rede sein kann – allenfalls von der Abspaltung einer kleinen, sich selbst radikalisierenden Minderheit. Einer wild zusammengewürfelten Gruppe von Menschen, die nicht nur ein Misstrauen gegen die Corona-Maßnahmen hegen, sondern gegen die Wissenschaft, den Staat und die Politik insgesamt. Frauen und Männer, die kein Problem damit haben, an der Seite von gewaltbereiten Extremisten zu „spazieren“. Kurzum: Menschen, die mit Argumenten ohnehin nicht mehr erreichbar sind. Den vollständigen Kommentar von Autor Michael Stifter lesen Sie hier.

Montag, 24. Januar, 10.25 Uhr: Österreich streicht Virusvariantengebiete - Einreise ohne PCR-Tests für alle Geboosterten

Österreich hat die Virusvariantengebiete gestrichen. Damit wird die Einreise für Menschen aus insgesamt 14 Staaten vereinfacht, berichten österreichische Medien. Betroffen sind Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Norwegen, Südafrika und neun weitere Staaten des südlichen Afrikas. Grund sei, dass Omikron in Österreich mittlerweile die vorherrschende Variante des Coronavirus ist.

Montag, 24. Januar, 10.15 Uhr: Geimpfte im Westallgäu verunsichert: Wenn sich der Impfstatus plötzlich ändert

Der Familienvater aus dem Westallgäu machte im Impfzentrum Lindenberg keinen Hehl aus seiner Verärgerung. Gerade wollte er nach Österreich zum Skifahren, wurde dort aber abgewiesen. „Aber ich habe mich doch extra boostern lassen“, monierte er.

Allerdings: Die Impfung, die der Mann vor einigen Wochen erhalten hat, gilt inzwischen nicht mehr als Booster. Denn seine erste Impfung hatte er mit dem Vakzin von Johnson & Johnson erhalten.

Montag, 24. Januar, 10 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit 24 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Zwei Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Neun Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Neun Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Weiterer Lagebericht: Am Klinikum Memmingen werden insgesamt zwölf Corona-Patienten behandelt. Davon sind zwei Kinder, teilte das Klinikum mit. Auf der Normalstation liegen neun Corona-Infizierte, auf der Intensivstation werden drei Erwachsene mit einer Covid-Erkrankung

Montag, 24. Januar, 9.25 Uhr: Kritiker, Land und Betreiber tauschen sich wegen Luca-App aus

Vor einer Entscheidung über eine weitere Nutzung der Luca-App zur Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie will das Land Kritiker, Betreiber und Gesundheitsämter an einen Tisch bringen. An dem öffentlichen Austausch am Montag (10 Uhr) sollen neben den Experten des Freiburger Chaos Computer Clubs auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) als Sprecher der Gastronomen sowie Vertreter der staatlichen Corona-Warn-App teilnehmen.

Montag, 24. Januar, 8.35 Uhr: Umfrage: Ein Drittel für Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Angesichts drastisch steigender Corona-Infektionszahlen ist etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland (34 Prozent) für eine Verschärfung der Maßnahmen. Rund ein weiteres Drittel (35 Prozent) hält nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur die bestehenden Einschränkungen für richtig und ausreichend, um der rasanten Verbreitung der Omikron-Virusvariante zu begegnen. 24 Prozent sind jedoch für Lockerungen. 7 Prozent machen keine Angaben.

Montag, 24. Januar, 8.20 Uhr: Wieder Beratungen von Bund und Ländern über neue Corona-Maßnahmen

Im Lichte weiter emporschnellender Corona-Infektionszahlen beraten die Spitzen von Bund und Ländern an diesem Montag über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Dabei deutet sich bereits an, dass sie ihren bisherigen Kurs beibehalten wollen: Keine Verschärfungen der bisherigen Maßnahmen, aber vorerst auch keine Lockerungen. Änderungen dürfte es aber bei den inzwischen raren PCR-Tests geben, die nicht mehr für alle Verdachtsfälle, sondern nur noch für Risikogruppen sowie Krankenhaus- und Pflege-Beschäftigte vorgehalten werden sollen. Mehr zu den möglichen Corona-Beschlüssen erfahren Sie hier.

Montag, 24. Januar, 8.15 Uhr: CSU und FDP fordern von Bund-Länder-Spitzen Lockerungsplan

Trotz emporschnellender Corona-Infektionszahlen fordern Politiker von FDP und CSU von den am Montag beratenden Bund-Länder-Spitzen einen Plan für künftige Lockerungen der Schutzmaßnahmen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der "Welt", er erwarte von der Runde der Ministerpräsidenten mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine kluge Strategie, um sich "Stück für Stück aus der Pandemie herauszubewegen". Klar sei: "Der Status der Pandemie wird mit Omikron ein anderer. Deshalb müssen auch die Bewertungsmaßstäbe angepasst werden. Dabei gilt es, Ermüdungseffekte in der Gesellschaft zu erkennen und aufzunehmen."

Montag, 24. Januar, 8.15 Uhr: DOSB-Virologin Gärtner: Pandemie-Ende bis Anfang 2023 möglich

Die DOSB-Virologin Barbara Gärtner hält ein Ende der Corona-Pandemie bis Anfang 2023 für möglich. "Mich würde das nicht wundern. Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass Omikron der Anfang vom Ende ist", sagte die Expertin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie sowie Beraterin des Deutschen Olympischen Sportbund der Deutschen Presse-Agentur. "Keiner weiß es so richtig, aber es passt in das, was wir von anderen Pandemien kennen."

Montag, 24. Januar, 7.50 Uhr: Bayerns Abgeordnete noch unschlüssig beim Thema Impfpflicht

Ein großer Teil der aus Bayern stammenden Bundestagsabgeordneten hat zum Thema Impfpflicht noch keine eindeutige Meinung. Dies geht aus einer Umfrage des Radiosenders Antenne Bayern hervor.

Demnach sprachen sich 29 Prozent für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren aus, 18 Prozent sind dagegen. Die Mehrheit - 39 Prozent - hat sich bislang keine abschließende Meinung gebildet und will erst noch die Debatten im Parlament abwarten. 14 Prozent antworteten auf die Anfrage des Radiosenders nicht oder gaben an, sich nicht äußern zu wollen.

Montag, 24. Januar, 7.45 Uhr: Mehr als 14 800 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet

Die Gesundheitsämter in Bayern haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages fast 14.850 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz im Freistaat lag damit am Montag bei 922,2 - vor sieben Tagen waren es 551,5. Das teilte das RKI am Montag auf seinem Dashboard mit (Stand: 3.21 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 5 auf 20.313.

Montags sind die Zahlen in der Regel niedriger, weil über das Wochenende weniger getestet und gemeldet wird. Die aktuellen Inzidenzwerte für die Allgäuer Landkreise und Städte finden Sie hier.

Montag, 24. Januar, 7.20 Uhr: Scholz erörtert mit Länderchefs Strategie gegen Omikron-Welle

Angesichts ständig neuer Rekordzahlen bei den Corona-Infektionen wollen die Ministerpräsidenten am Montag (14 Uhr) erneut mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beraten. Zuvor zeichneten sich aber weder wesentliche Verschärfungen noch grundlegende Lockerungen der Schutzmaßnahmen ab. Erwartet wurde daher, dass die bereits geltenden Maßnahmen für Kontakte und Veranstaltungen bestätigt werden. Dennoch sind bei der Videokonferenz von Bund und Ländern zahlreiche offene Fragen zu beraten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will, dass über eine Priorisierung von PCR-Tests entschieden wird.

Montag, 24. Januar, 7 Uhr: RKI registriert 63.393 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 840,3

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 840,3 an. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 528,2 (Vormonat: 222,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 63.393 Corona-Neuinfektionen. Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.744.840 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 7.273.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116.746.

Sonntag, 23. Januar, 20.40 Uhr: Lauterbach: Nach der Omikron-Welle schrittweise Öffnungen

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wirbt weiter für einen vorsichtigen Kurs in der Pandemie: "Dabei bleiben wir", sagte er im ZDF und wies darauf hin, dass Deutschland anders als andere lockernde Länder die zweitälteste Bevölkerung Europas habe. Er erwarte den Höhepunkt der Welle mit mehreren Hunderttausend Neuinfizierten pro Tag für Mitte Februar. Aber: "Wenn wir das hinter uns haben, dann kann es bei den Einschränkungen natürlich nicht bleiben. Und dann würde man Schritt für Schritt wieder Öffnungen machen. Das jetzt schon ins Auge zu fassen, ist richtig."

Er glaube, dass es weitere Varianten geben werde, weil es weltweit noch zu viele Menschen gebe, die sich infizieren könnten. So könnten Viruskombinationen entstehen. Er befürchte: "Im Herbst haben wir wieder Probleme", sagte Lauterbach.

Sonntag, 23. Januar, 18.30 Uhr: Harte Einschränkungen für Ungeimpfte treten in Frankreich in Kraft

Ab Montag haben Ungeimpfte und Nicht-Genesene in Frankreich keinen Zugang mehr zu Restaurants, Bars, Kultureinrichtungen, Sportveranstaltungen und Fernzügen. Grund ist die Einführung des "pass vaccinal" (Impfpass) in Frankreich. Dieser Nachweis über Genesung oder Impfung muss künftig für die Teilnahme am öffentlichen Leben vorgelegt werden. Bislang reichte auch der Nachweis über einen negativen Corona-Test.

Der "pass vaccinal" entspricht grob der 2G-Regelung in Deutschland. Ausnahmen sollen zunächst aber für Menschen gelten, die sich noch kurzfristig für eine erste Impfung entscheiden. Sie sollen vorerst weiter ein negatives Testergebnis vorlegen dürfen.

Sonntag, 23. Januar, 17.31 Uhr: Erstmals seit Dezember Anstieg der Intensivbetten-Belegung

Erstmals seit Mitte Dezember gibt es wieder einen Anstieg bei der Zahl auf Intensivstationen behandelter Covid-19-Patienten. Laut Tagesreport des Divi-Intensivregisters waren am Sonntag 2426 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung erfasst - und damit 28 mehr als am Vortag. Ein Anstieg war zuletzt im Tagesreport vom 13. Dezember gemeldet worden, um 21 auf 4926 Patienten. Danach war die Zahl stetig gesunken.

Sonntag, 23. Januar, 17.03 Uhr, Gesundheitsminster Holetschek zur Impfpflicht im exklusiven AZ-Video

Für eine Impfpflicht, die auf zwei Jahre befristet werden könnte, spricht sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) aus und fordert im Interview mit AZ-Redaktionsleiter Uli Hagemeier und Helmut Kustermann, Leiter des Allgäu-Rundschau-Ressorts, eine baldige Entscheidung.

Sonntag, 23. Januar, 15.11 Uhr: Scholz vor Corona-Beratungen: "Brauchen keine Kurskorrektur"

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht momentan keinen Anlass für ein Umsteuern bei den Corona-Maßnahmen in Deutschland. "Es ist jedenfalls sicher nicht angebracht, mitten in der Omikron-Welle auf breiter Front die Regeln zu lockern", sagte er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf die anstehenden Corona-Beratungen mit den Ländern an diesem Montag. "Wir brauchen keine Kurskorrektur."

Scholz sagte, das Land sei auf dem richtigen Weg. Die seit November eingeführten strengen Regeln hätten dazu geführt, dass die Omikron-Welle Deutschland später erreicht habe als die europäischen Nachbarn. Er verwies etwa auf die vor gut zwei Wochen beim letzten Bund-Länder-Gipfel vereinbarte 2G-plus-Regel für Restaurants.

Sonntag, 23. Januar, 13.25 Uhr: Medien berichten über fragwürdige Jobanzeigen ungeimpfter Pfleger

In einigen deutschen Tageszeitungen gibt es auffallend viele Jobanzeigen angeblich ungeimpfter Pflegekräfte. Mehrere Medien und Journalisten berichteten über eine bemerkenswerte Häufung sehr ähnlicher Anzeigen, die den Verdacht nahelegt, dass es sich zumindest teilweise um Falsch-Anzeigen beziehungsweise abgesprochene Aktionen von Gegnern der Corona-Impfung handeln könnte. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Sonntag, 23. Januar, 12.55 Uhr: SPD-Wunsch nach PCR-Pooltests in Kitas stößt in Füssen auf Ablehnung

Keineswegs auf ungeteilte Zustimmung stößt die Füssener SPD mit ihrer Forderung, dass in allen Ostallgäuer Kindertagesstätten PCR-Pooltests für die Mädchen und Buben angeboten werden sollten. Zumindest lehnen viele der Verantwortlichen der Füssener Kitas diesen Vorstoß ab und wollen an den Antigen-Tests festhalten, die von den Eltern vorgenommen werden müssen. Das ergeben Stellungnahmen, um die die Stadtverwaltung die Kitas gebeten hatte.

Sonntag, 23. Januar, 11.10 Uhr: Inzidenz in Bayern weiter gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am Sonntag weiter geklettert auf knapp 864 (863,9). Am Samstag war der Wert über die 800er Marke auf zunächst 822 gestiegen, nachdem die Inzidenz am Freitag laut Robert Koch-Institut bei 755 lag. Der Freistaat lag damit am Wochenende deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der am Sonntag erstmals die Schwelle von 800 überschritt (807).

Die Kommunen mit dem meisten Infizierten in einer Woche pro 100.000 Einwohner im Freistaat lagen auch am Sonntag alle in Oberbayern. Den höchsten Wert meldete der Landkreis Erding (1473,1), gefolgt vom Landkreis Ebersberg (1339,4) und der Landeshauptstadt München (1336). Die niedrigsten Inzidenzwerte hatten die oberfränkischen Kreise Coburg (340,8) und Kronach (310,5).

Die 7-Tage-Inzidenzen für das Allgäu finden Sie hier.

Sonntag, 23. Januar, 10.20 Uhr: Corona-Kontrollen während Weltcup in Kitzbühel

Im Rahmen des Ski-Weltcups in Kitzbühel in Österreich führte die Polizei vor Ort Kontrollen durch. Im Fokus stand laut Polizei unter anderem, ob die Corona-Maßnahmen eingehalten und umgesetzt werden. Insgesamt 59 Gastronomiebetriebe kontrollierte die Polizei im Stadtgebiet - in zehn Fällen gab es Beanstandungen.

Demnach hielten sich die Betreiber der jeweiligen Gaststätten nicht an die Corona-Auflagen. Sie werden laut Polizei angezeigt. In weiteren fünf Fällen erhalten Gäste und Mitarbeiter Anzeigen, beispielsweise weil sie die Maskenpflicht ignorierten oder Getränke im Stehen zu sich nahmen.

Sonntag, 23. Januar, 9.20 Uhr: "30 Prozent Personalausfall" - immer mehr Läden im Oberallgäu müssen schließen

Die Bäckerei Albinger in Burgberg und Immenstadt macht es immer montags, der Edeka Haidorf in Wiggensbach immer mittwochs: Sie reduzieren Öffnungszeiten, weil sie zu wenig Personal haben und trotz intensiver Suche niemanden finden, der die Arbeit machen will. Das beklagen seit Jahren schon Händler und Handwerker. Die Corona-Pandemie verschärfe die Situation noch, berichtet die Industrie- und Handelskammer.

Sonntag, 23. Januar, 8.35 Uhr: Infektiologe für Beibehalten regionaler Lockdowns ab Inzidenz 1000

Der Infektiologe Chefarzt Clemens Wendtner hält bei hohen Infektionszahlen Einschränkungen weiter für notwendig und plädiert für ein Beibehalten der Regelung zu regionalen Lockdowns ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1000. Er halte es für sinnvoll, "dass der 1000er Wert eingehalten wird", sagte der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. "Ich würde schon sagen, dass wir angesichts extrem steigender Neuinfektionen in diesen Tagen und voraussichtlich auch in den nächsten Wochen weitere Kontaktbeschränkungen benötigen." Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner.
Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner.
Bild: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

Sonntag, 23. Januar, 8.20 Uhr: Vier Impfschäden durch Corona-Impfung bayernweit anerkannt

Mehr als ein Jahr nach Impfstart gegen das Coronavirus ist ein dauerhafter impfbedingter Gesundheitsschaden bisher bei vier Menschen in Bayern anerkannt worden. Drei weitere Anträge seien abgelehnt, zwei zurückgenommen worden. 263 Anträge würden noch bearbeitet (Stichtag: 17. Januar), teilte das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Seit dem Start der Impfkampagne im Freistaat sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) fast 25 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 23. Januar, 6.40 Uhr: RKI registriert 85.440 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 806,8

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 800 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 806,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 772,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 515,7 (Vormonat: 220,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 85.440 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 52.504 Ansteckungen.

Die 7-Tage-Inzidenzen für die Städte und Landkreise im Allgäu finden Sie hier.

Samstag, 22. Januar, 19.15 Uhr: Wieder Proteste gegen Corona-Politik - Demonstranten auch vor SWR

Aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen und eine geplante Impfpflicht sind am Samstag erneut mehrere tausend Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen. In Schwerin folgten etwa 1100 Teilnehmer dem Aufruf zu einer Kundgebung, wie die Polizei mitteilte. Auch in Stuttgart und im hessischen Offenbach demonstrierten nach Polizeiangaben jeweils über tausend Menschen friedlich gegen die Corona-Politik der Regierung. In Stuttgart machten Demonstranten vor dem Gebäude des Südwestrundfunks (SWR) Halt. Dort kritisierten die Teilnehmer die Berichterstattung in den Medien über die Corona-Pandemie. Immer wieder wurde "Lügenpresse" gerufen oder "Wir sind das Volk".

Samstag, 22. Januar, 17 Uhr: Untervariante von Omikron in Großbritannien unter Beobachtung.

Eine möglicherweise noch leichter übertragbare Untervariante von Omikron wird in Großbritannien künftig aufmerksamer beobachtet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 22. Januar, 16.40 Uhr: Gesundheitsminister verlangen Klärung bei Einrichtungsimpfpflicht

Die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder fordern bei der beschlossenen einrichtungsbezogenen Impfpflicht gegen Corona vom Bundesgesundheitsministerium mehr Informationen zur konkreten Umsetzung. Zudem sprechen sie sich für die Prüfung eines mehrstufigen Verfahrens aus, so dass ungeimpfte Beschäftigte nicht sofort mit einem Tätigkeitsverbot belegt werden müssten. Außerdem plädieren sie dafür, den bald zur Verfügung stehenden Impfstoff Novavax zunächst vorrangig diesem Personenkreis anzubieten.

In einem gemeinsamen Beschluss nach einer Schaltkonferenz der Ressortchefs am Samstag wird das Bundesgesundheitsministerium gebeten, gemeinsam mit den Bundesländern "unverzüglich" alle offenen Fragen bei dem Thema zu klären, etwa für wen ganz genau die Impfpflicht gelten soll, welche Ausnahmen es gibt und wie Betroffene angehört werden.

Samstag, 22. Januar, 14.30 Uhr: Virologe Oliver Keppler: Omikron nicht "mild"

Die deutschen Krankenhäuser steuern nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler auf erneut sehr hohe Zahlen von Corona-Patienten zu. Die Wucht der Infektionswelle wird sich nach Einschätzung des Wissenschaftlers in den Kliniken niederschlagen. "Eine Verharmlosung von Omikron wäre daher fatal, die häufig zu lesende Einordnung als "mild" halte ich für brandgefährlich", sagte der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Samstag, 22. Januar, 13.05 Uhr: Corona-Rekordwerte in Polen und Russland

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Polen hat am zweiten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 40.876 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Im selben Zeitraum starben 193 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner.

Auch in Russland spitzt sich die Corona-Lage deutlich zu. Am Samstag erreichte die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages mit 57.200 einen neuen Höchststand seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020. Das geht aus der Statistik der Regierung hervor. Seit Tagen steigt dieser Wert rasant nach einer Entspannung um den Jahreswechsel in dem flächenmäßig größten Land der Erde. Besonders betroffen ist Europas größte Metropole Moskau mit am Samstag gemeldeten 16.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Behörden stockten bereits die Zahl der Krankenhausbetten auf.

Samstag, 22. Januar, 12.10 Uhr: Berlin hat bundesweit höchste Corona-Inzidenz

Berlin hat derzeit die höchste Corona-Inzidenz aller Bundesländer. Die Corona-Fallzahlen in der Hauptstadt sind weiter in die Höhe geschnellt. Die Inzidenz lag am Samstag bei 1473,1, wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag rangierte der Wert noch bei 1258,3. Für ganz Deutschland liegt die Inzidenz bei 772,7.

In der Hauptstadt wurden zwischen Freitag und Samstag laut RKI 14.087 neue Corona-Fälle verzeichnet. Die Lage auf den Intensivstationen ist jedoch weiter unter Kontrolle: 16 Prozent der Intensivbetten in Berlin waren laut Senat mit Covid-19-Patienten belegt. Die Warnampel zeigte für diesen Wert Gelb. Der Wert lag weiter unter der kritischen Marke von 20 Prozent.

Samstag, 22. Januar, 11.20 Uhr: Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen

Mindestens die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Knapp 41,7 Millionen Menschen (50,1 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilte das Robert Koch-Institut am Samstag mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. Mindestens 75,4 Prozent der Bevölkerung (62,7 Millionen Menschen) sind bislang einmal geimpft. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an.

Mindestens 73,3 Prozent der Bevölkerung (60,9 Millionen) haben nach RKI-Angaben einen vollständigen Grundschutz erhalten. Dafür sind in der Regel zwei Impfdosen nötig. Noch zählt das RKI auch Menschen, die nur eine Dosis des Johnson-&-Johnson-Präparats erhalten haben, mit - allerdings wird das gerade umgestellt. Künftig sollen Johnson-&-Johnson-Geimpfte nur noch nach einer zweiten Impfdosis - möglichst mit einem mRNA-Impfstoff wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna - von den 2G-Regeln profitieren.

Nicht geimpft sind derzeit 24,6 Prozent der Bevölkerung (20,5 Millionen Menschen). Für 4,8 Prozent (vier Millionen) dieser Menschen im Alter von 0 bis 4 Jahren steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

Samstag, 22. Januar, 9.15 Uhr: Lauterbach warnt vor Lockerungen - Söder will sie aber

Die Omikron-Welle baut sich auf. Weil er noch viel höhere Fallzahlen erwartet, will Gesundheitsminister Karl Lauterbach das Pandemiemanagement anpassen. Er hat sich dafür ausgesprochen, die bestehenden Maßnahmen beizubehalten. Der SPD-Politiker warnte zugleich: "Eine Lockerung wäre fatal."

Bayerns Ministerpräsident Söder fordert indes, die Corona-Lage mit Augenmaß zu beobachten. "Es gibt immer noch keinen Anlass für Panik oder Hysterie", sagte er. Für Bayern kündigte der CSU-Chef sogar mögliche Lockerungen für die Zulassung von Zuschauern beim Profisport sowie für Kinder und Jugendliche bei der Beschäftigung am Nachmittag an.

Samstag, 22. Januar, 8.12 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen

Die Inzidenzwerte am Samstag sind im Vergleich zum Vortag überall im Allgäu gestiegen: Der Kreis Lindau liegt heute bei 1165,9 (Vortag: 1061,1) und hat die höchste Inzidenz in der Region. Deutlich gestiegen sind auch die Zahlen im Unterallgäu. Dort liegt die Inzidenz aktuell bei 748,5 (Vortag: 671,8). Alle Werte im Detail erfahren Sie hier.

Im gesamten Allgäu gab es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 5.281 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus.

Samstag, 22. Januar, 7 Uhr: RKI registriert 135.461 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 772,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 772,7 an. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 497,1 (Vormonat: 289,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135.461 Corona-Neuinfektionen. Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 179 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.596.007 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 7.206.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 116.664.

Freitag, 21. Januar, 21.37 Uhr: Erste Initiative für Impfpflicht ab 18 Jahren - Ringen um Omikron-Kurs

Die Omikron-Variante breitet sich rasant aus - was bedeutet das für den Kampf gegen die Pandemie? Eine schwierige Frage vor der Bund-Länder-Runde am Montag.

Freitag, 21. Januar, 20.22 Uhr: So laufen die Corona-Tests in den Kitas im Westallgäu

Seit kurzem müssen Kinder ab einem Jahr, die Kindertagesstätten besuchen, dreimal die Woche von den Eltern getestet werden. Wie das im Westallägu funktioniert.

Freitag, 21. Januar, 19.55 Uhr: Gesundheitsminister beraten am Samstag - Demonstrationen in zahlreichen Städten

Zwei Tage vor der nächsten Bund-Länder-Runde wollen sich die Gesundheitsminister der Länder treffen, um über die Corona-Lage zu beraten.

Freitag, 21. Januar, 19.13 Uhr: Die Inzidenz steigt im Landkreis Lindau erstmals über 1000

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Lindau ist so dynamisch wie nie zuvor. Viele Ansteckungen können nicht nachvollzogen werden. Dafür gibt’s ausreichend Impfstoff.

Freitag, 21. Januar, 17.17 Uhr: Krankenstand beim Personal: Flughafen Frankfurt erwartet Flugausfälle

Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante zeigt Auswirkungen auf den Frankfurter Flughafen. Für das Wochenende rechnet der Betreiber Fraport mit Verzögerungen, Wartezeiten und vereinzelten Flugausfällen.

"Aktuell führen Infektionsfälle oder Quarantäneanordnungen bei uns im Bereich Flugzeug- und Gepäckabfertigung dazu, dass zunehmend Beschäftigte gleichzeitig ausfallen", sagte ein Sprecher von Deutschlands größtem Airport am Freitag in Frankfurt.

Wo möglich, würden Engpässe durch entsprechend qualifiziertes Personal aus anderen Bereichen abgefedert. Es zeichne sich jedoch ab, dass Ausfälle über diesen Weg "nicht vollständig kompensiert" werden könnten.

Freitag, 21. Januar, 16.50 Uhr: Skisprung-Olympiasieger Wellinger positiv auf Corona getestet

Nur zwei Wochen vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wurde der vormalige Gold-Gewinner Andreas Wellinger positiv auf das Corona-Virus getestet.

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Freitag, 21. Januar, 16.37 Uhr: Überdurchschnittlich viel Klinik-Personal fällt aus

Deutschlands Krankenhäuser beklagen derzeit überdurchschnittlich hohe Personalausfälle und führen dies auf die Auswirkungen der Omikron-Welle zurück. Fast drei Viertel der Kliniken berichten von höheren Personalausfällen in patientennahen Bereichen als um diese Jahreszeit üblich, wie aus einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts unter mehr als 240 Kliniken von Mitte der Woche hervorgeht. Die Ergebnisse, über die zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Samstag) berichtete, liegen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

In 12 Prozent der Krankenhäuser sind die Personalausfälle demnach sogar deutlich höher als üblich. Hier seien über 20 Prozent mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankt als normalerweise im Winter, so die Umfrage. Der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte der dpa: "Die Daten lassen vermuten, dass die deutlich höheren Personalausfälle auf Omikron-Infektionen bei Krankenhausmitarbeitenden zurückzuführen sind."

Besonders hoch ist der Krankenstand nach Angaben der Krankenhausgesellschaft unter den Pflegekräften. Jedes fünfte Krankenhaus gab an, über 20 Prozent mehr Pflegebeschäftigte als um die Jahreszeit üblich seien krank. Die Personalausfälle seien "aktuell ein deutlich größeres Problem als in normalen Jahren", sagte Gaß der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Jedes zweite Krankenhaus gab in der Umfrage an, wegen des Personalmangels derzeit seine Betten auf den Allgemeinstationen nicht voll betreiben zu können, fast jedes zweite sagt dies über seine Intensivstationen.

Freitag, 21. Januar, 16.13 Uhr: Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Corona-Hochrisikogebiet

Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass gut drei Viertel aller rund 200 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 14.50 Uhr: Regierung will Deutschland auf "Corona-Wand" vorbereiten

Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante droht immer mehr zur Belastungsprobe für die Infrastruktur zu werden. Die Politik will reagieren. Mehr dazu.

Freitag, 21. Januar, 13.25Uhr: Söder: Corona-Maßnahmen derzeit nicht verschärfen

Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag trotz sprunghaft steigender Infektionszahlen gegen härtere Corona-Maßnahmen ausgesprochen. "Es ist nicht sinnvoll, jetzt zu verschärfen", sagte der Parteichef nach einer Sitzung des CSU-Vorstandes am Freitag in München. Vielmehr müsse mit Augenmaß beobachtet werden, inwieweit sich die Omikron-Welle auf die Belastung des Gesundheitswesens auswirke.

Auf der anderen Seite gebe es auch keinen Anlass dafür, wie etwa in Großbritannien auf ein Corona-Management völlig zu verzichten. Es könne aber nach Lage der Dinge Erleichterungen geben. Für Bayern kündigte er mögliche Lockerungen für die Zulassung von Zuschauern beim Profisport sowie für Kinder und Jugendliche bei der Beschäftigung am Nachmittag an.

Freitag, 21. Januar, 12.40 Uhr: Baden-Württemberg passt Corona-Regeln nach Gerichtsurteil an

Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich schon nächste Woche auf neue Corona-Regeln einstellen. Voraussichtlich gilt dann nur noch die zweithöchste Stufe, die normale Alarmstufe, die mit einigen Lockerungen verbunden wäre.

Das Land will das am 12. Januar ausgesetzte reguläre Stufensystem der Corona-Beschränkungen Mitte nächster Woche wieder in Kraft setzen, wie eine Sprecherin des Staatsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mitteilte. Die Regierung reagiert damit auch auf ein vorangegangenes Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das das Einfrieren der Alarmstufe II mit harten Einschränkungen für Ungeimpfte für teilweise rechtswidrig erklärt hatte.

Bleibt die Belastung der Krankenhäuser auf dem derzeitigen, etwas niedrigerem Niveau, gilt wieder die normale Alarmstufe. Eigentlich sieht diese Stufe deutlich weniger Einschränkungen vor. Allerdings will die Regierung die Regeln in den einzelnen Stufen noch einmal anpassen, insbesondere bei Veranstaltungen.

Freitag, 21. Januar, 12.35 Uhr: Wirt muss Lokal wegen gefälschten Impfpasses schließen - eröffnet aber trotzdem wieder

Der Fall hatte am vergangenen Wochenende bei der Polizei für Erstaunen gesorgt. Ein Gastwirt hatte sein Lokal in der Memminger Innenstadt geöffnet, obwohl ihm kurz zuvor von der Stadt die Konzession entzogen worden war. Bei einer ersten Kontrolle am Freitag hatte er rund 30 Gäste bewirtet. Als die Beamten einen Tag später abermals vorbeischauten, waren es sogar rund 80 Gäste. Was ihm jetzt drohen könnte, lesen Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 11.25 Uhr: Termine und Strafen: So ist die Impfpflicht in Österreich geregelt

Österreich führt als erstes Land in der EU eine allgemeine Impfpflicht ein. Das Parlament hat dem Gesetzesentwurf mit breiter Mehrheit zugestimmt. Demnach müssen ab Februar alle in Österreich wohnhaften Menschen über 18 gegen das Corona-Virus geimpft sein. Die Impfpflicht wird zunächst bis 31. Januar 2024 gelten. Die Regeln im Überblick finden Sie hier.

Freitag, 21. Januar, 11.15 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit 18 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Vier Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Sechs Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, ein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, drei Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Drei Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Weiterer Lagebericht: Am Klinikum Memmingen werden insgesamt 15 Corona-Patienten behandelt. Davon sind drei Kindern, teilte das Klinikum mit. Auf der Normalstation liegen 13 Corona-Infizierte, auf der Intensivstation werden zwei Erwachsene mit einer Covid-Erkrankung behandelt.

Freitag, 21. Januar, 8.20 Uhr: Polizisten stehen für Corona-Kontrolle in Zivil an der Liftkasse

„Die Polizei macht scharfe Kontrollen“, sagt Ralf Speck von der Alpspitzbahn in Nesselwang. Der Geschäftsführer des Unternehmens berichtet: Neulich seien zwei Beamte in Zivil an der Liftkasse angestanden und hätten Skikarten gewollt, ohne einen 2G-Nachweis (vollständig geimpft oder genesen) vorlegen zu können. Das Personal habe richtig reagiert und einen Kartenverkauf verweigert, schildert Speck. „Da gab es dann auch nichts zu beanstanden.“ Auch sonst kontrollierten Beamte immer wieder, ob die Corona-Regeln in dem beliebten Ostallgäuer Wintersportgebiet eingehalten werden – zum Beispiel die Abstandsregeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 21. Januar. 8 Uhr: Corona bei Haustieren: Gefahr für Mensch und Tier?

Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat keine Hinweise auf relevante Übertragungen des Coronavirus Sars-CoV-2 von Haustieren auf den Menschen in Deutschland. Das teilte Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), auf dpa-Anfrage mit. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Behörden in Hongkong etwa 2000 Hamster und andere Kleintiere aus Sorge vor Corona einschläfern lassen wollen.

In der Regel erfolge die Infektion vom Mensch auf das Tier, sagte Reinking mit Verweis auf bislang 13 in Deutschland gemeldete Infektionen von Haustieren, davon eine bei einem Hund und zwölf bei Katzen. Über Infektionen von Haustieren in Deutschland mit der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante ist demnach bislang nichts bekannt.

Freitag, 21. Januar, 7.55 Uhr: Wegen großer Nachfrage: Mehr Termine für Impfungen für Kinder in Memmingen

Die Nachfrage nach Terminen für Corona-Impfungen für Kinder ist groß, teilt die Stadt Memmingen am Freitag mit. Daher werde es ab dem 5. Februar 40 weitere Termine für Impfungen für Kinder geben - und zwar immer samstags.

Konkret betreffe das die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen. Bislang fanden die Impfungen für diese immer freitags zwischen 13 und 17 Uhr statt. Ab dem 5. Februar werden laut der Stadt dann auch an allen Samstagen zwischen 8 und 12 Uhr Kinder gegen Corona geimpft.

Eine Anmeldung für die Termine sei erforderlich und unter der Telefonnummer 08247/909910 möglich. Die Erziehungsberechtigten müssen eine Einwilligung zum Termin im Impfzentrum Memmingen in der Alten Realschule mitbringen.

Freitag, 21. Januar, 7.45 Uhr: RKI blickt detaillierter auf Covid-19-Patienten mit Symptomen

Angesichts der sich weiter aufbauenden Omikron-Welle nimmt das Robert Koch-Institut (RKI) in Auswertungen zur Corona-Lage verstärkt die Krankheitslast durch Covid-19 in den Blick. Die Experten weisen neuerdings im Corona-Wochenbericht Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus, wie aus der RKI-Publikation vom Donnerstagabend hervorgeht. Entsprechende Inzidenzschätzungen beruhen auf schon länger bestehenden Systemen des Instituts, mit denen die Entwicklung von akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung überwacht wird. Eines davon zum Beispiel speist sich aus Informationen aus der Bevölkerung.

Freitag, 21. Januar, 7.40 Uhr: Omikron und Corona-Medikamente: Was hilft gegen die neue Variante?

Seitdem vor knapp zwei Jahren die ersten Corona-Patienten Deutschlands in München behandelt wurden, ist das Virus spürbar mutiert. Die neue Variante Omikron verbreitet sich besonders schnell. Sie ist so verändert, dass sich Geimpfte und Genesene häufiger anstecken als bei der Delta-Variante. Zudem versagen bei Omikron bestimmte, aufwendig entwickelte Medikamente. Doch einige neuere Präparate machen durchaus Hoffnung.

Freitag, 21. Januar, 6.35 Uhr: CSU dringt vor Bund-Länder-Runde auf Omikron-Check der Corona-Regeln

Vor Spitzenberatungen von Bund und Ländern und mit Blick auf die Omikron-Variante dringt die CSU auf eine Neubewertung der Corona-Maßnahmen. "Wahr ist, mit Omikron ändern sich die Grundlagen. Wir brauchen einen Omikron-Check für das Corona-Management in Deutschland", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Welt" (Freitag). "Die kommende Ministerpräsidentenkonferenz kann ein wichtiger Meilenstein sein, um über diese Dinge zu reden." Bund und Länder wollen am Montag über Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise beraten.

Freitag, 21. Januar, 6.30 Uhr: RKI registriert 140.160 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 706,3

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 700 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 706,3 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 638,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 470,6 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 140.160 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 92.223 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Labore und Gesundheitsämter zunehmend an Kapazitätsgrenzen geraten.

Die 7-Tage-Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

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Alle Entwicklungen vom 18. bis 20. Januar 2022 lesen Sie in Teil 98 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.