Corona aktuell im Allgäu

Berichte: Stiko will Impfstoff von Johnson & Johnson nur für Menschen über 60 empfehlen

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Laut der Stiko sollten eher ältere Menschen mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft werden.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Laut der Stiko sollten eher ältere Menschen mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft werden.

Bild: Jessica Hill, dpa (Archivbild)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Laut der Stiko sollten eher ältere Menschen mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft werden.

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Corona aktuell: Laut Medienberichten soll auch der Impfstoff von Johnson & Johnson nur an bestimmte Gruppen gegeben werden. Mehr im News-Blog.
07.05.2021 | Stand: 14:49 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>


Freitag, 7. Mai, 14.50 Uhr: Die Stadt Memmingen verfünffacht Corona-Testkapazität im Stadtgebiet

Die Stadt Memmingen verfünffacht die Testkapazität im Stadtgebiet bis Mitte Mai von aktuell 2.500 möglichen Tests pro Woche auf insgesamt 12.500 mögliche Tests pro Woche. „Mit den neuen Testzentren an ganz unterschiedlichen Stellen in der Stadt schaffen wir ein hervorragendes Angebot, und wir sind gut vorbereitet für die kommenden Öffnungen im Einzelhandel und in der Gastronomie“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Wo genau man sich künftig in Memmingen testen lassen kann, erfahren Sie hier.

Freitag, 7. Mai, 14.40 Uhr: "Konzept- und planlos!" - Wie Allgäuer Hoteliers über Söders Wiedereröffnungspläne denken

Urlaub im Allgäu soll in diesem Monat wieder möglich sein. Doch manche Hotel-Besitzer tappen noch im Dunkeln, wie die Wiedereröffnung genau aussehen wird. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 7. Mai, 13 Uhr: Stiko will Johnson & Johnson-Impfstoff nur für Über-60-Jährige empfehlen

Die Ständige Impfkommission will die Vakzine von Johnson & Johnson nur noch für Menschen ab 60 empfehlen – wie bei AstraZeneca. Das berichtet der Spiegel. Jüngere Menschen sollen nur mit dem Impfstoff geimpft werden, wenn sie vom Arzt entsprechend beraten wurden.

Freitag, 7. Mai, 12.25 Uhr: Polizei rechnet mit vielen Ausflüglern am Wochenende und kündigt Kontrollen an

Wegen des schönen Wetters am Wochenende rechnet die Polizei mit vielen Ausflüglern - vor allem im Süden Bayerns. Wegen des erwarteten Ansturms auf die beliebten Ausflugsgebiete bereiten die Beamten deshalb strengere Kontrollen vor. Für die Polizisten kommt an diesem Wochenende erstmals auch die Kontrolle von Geimpften und Genesenen hinzu. Wie das überprüft werden soll, erfahren Sie hier.

Freitag, 7. Mai, 11.15 Uhr: Jens Spahn warnt vor zu schnellen Öffnungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat vor Sorglosigkeit aufgrund der sinkenden Corona-Infektionszahlen gewarnt. "Die dritte Welle scheint gebrochen", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Wegen des umsichtigen Verhaltens der Bürgerinnen und Bürger und der Wirkung der Bundesnotbremse sänken die Infektionszahlen. Aber sie befänden sich noch immer auf hohem Niveau. Nun müsse der Abwärtstrend verstetigt und ein Wiederanstieg der Zahlen verhindert werden. "Das geht aber nicht mit vorschnellen Lockerungen. Zu viele öffnen gerade ziemlich viel bei relativ hoher Ausgangsinzidenz", sagte Spahn.

Der Minister mahnte: "Jetzt geht's darum, in den nächsten Wochen noch gemeinsam durchzuhalten. Wir reden tatsächlich ja jetzt noch eher über Wochen oder wenige Monate." Spahn betonte: "In dieser Phase der Pandemie geht es tatsächlich darum, das Erreichte nicht zu verspielen." Es gebe Grund zu Optimismus und Zuversicht. "Zuviel Ungeduld dagegen würde nur dem Virus helfen."

Spahn rief dazu auf, dass dort, wo Lockerungen stattfinden, diese im Außenbereich gemacht würden. Im Fall von Kulturveranstaltungen in Regionen mit Inzidenzen unter 100 sollten diese etwa draußen vorgesehen werden - und mit Test als Zugangsvoraussetzung.

Freitag, 7. Mai, 10.05 Uhr: Grundschüler im Oberallgäu kehren am Montag in den Präsenzunterricht zurück

Nachdem im Oberallgäu die Sieben-Tage-Inzidenz seit Ende April konstant unter 165 liegt, gilt für den Unterrichtsbetrieb an Grundschulen im Landkreis ab Montag, 10. Mai, Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für ALLE Jahrgangsstufen. Das teilte das Landratsamt in Sonthofen am Freitag mit.

Für den Bereich der kreisfreien Stadt Kempten gelten diese Regelungen so nicht, denn dort liegt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz derzeit über 165. Erst wenn dieser Schwellenwert an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird, gelten die gleichen Regeln wie im Oberallgäu dann ab dem übernächsten Tag. Bis dahin bleibt beim Thema „Schule“ in Kempten zunächst alles beim Alten.

Für den Unterrichtsbetrieb an Oberallgäuer Förderschulen gilt ab Montag Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen. Die übrigen Jahrgangsstufen bleiben laut Behörde im Distanzunterricht.

Freitag, 7. Mai, 9.55 Uhr: Corona-Regeln werden für Geimpfte und Genesene gelockert

Für vollständig Geimpfte und von Corona Genesene werden die Pandemie-Regeln gelockert. Einen Tag nach dem Bundestag passierte die entsprechende Verordnung am Freitag auch den Bundesrat. Wenn sie nun zügig im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird, könnten die Lockerungen bereits am Wochenende gelten.

Laut Verordnung fallen nun etwa Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene weg. Bei Treffen mit anderen Personen werden sie nicht mitgezählt. Also könnten sich zum Beispiel auch in Regionen mit hohen Infektionszahlen zwei nicht geimpfte Menschen mit einer unbegrenzten Zahl Geimpfter treffen. Geimpfte müssen zudem in Läden oder beim Friseur keinen Test mehr machen.

Abendliche Ausgangsbeschränkungen fallen für beide Gruppen ebenfalls weg, nach Reisen oder nach Kontakt zu Infizierten müssen sie in der Regel auch nicht mehr in Quarantäne - außer man hat sich mit einer in Deutschland noch nicht verbreiteten Virusvariante angesteckt oder man reist aus einem Virusvarianten-Gebiet ein. Auch Geimpfte und Genesene müssen aber weiter Masken an bestimmten Orten und in Gebäuden tragen und Abstandsregeln befolgen. Was das für eine mögliche Grillparty bei besserem Wetter am Wochenende bedeutet, erfahren Sie hier.

Freitag, 7. Mai, 9.25 Uhr: Altmaier stimmt aus Versehen für Patentfreigabe von Impfstoffen

Als einziges Mitglied seiner Fraktion und der Bundesregierung hat der CDU-Abgeordnete und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstag für die Patentfreigabe bei Impfstoffen gestimmt - und damit gegen eine Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses. Wie Altmaier am Freitagmorgen auf Twitter mitteilte, handelte es sich dabei um ein Versehen. "Richtigstellung: Es handelt sich offenbar um einen Irrtum. Ich teile in dieser Frage die einhellige Haltung meiner Fraktion", schrieb der Bundeswirtschaftsminister auf Twitter. Anträge der Linken lehne er grundsätzlich ab. "Möglicherweise habe ich eine falsche Karte in die Urne geworfen", schrieb Altmaier weiter. Er werde den Vorgang klären.

Freitag, 7. Mai, 8.50 Uhr: Bundesregierung sieht Freigabe von Impfpatenten skeptisch

Die USA schlagen vor, die Patente für Corona-Impfstoffe vorübergehend auszusetzen, um die Produktion weltweit anzukurbeln. Deutsche Politiker sehen das kritisch. Warum sich unter anderem Entwicklungshilfe-Minister Gerd Müller aus Kempten dagegen ausspricht, erfahren Sie hier.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Freitag, 7. Mai, 7.50 Uhr: Wie denken die Deutschen über Lockerungen für Corona-Geimpfte?

Was halten die Bundesbürger davon, wenn Menschen, die vollständig geimpft sind oder bereits eine Corona-Infektion überstanden haben, von Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren befreit werden? In Bayern ist das ja seit gestern der Fall, bundesweit sollen die beschlossenen Lockerungen heute den Bundestag passieren. Die Umfrage-Ergebnisse dazu hier.

Freitag, 7. Mai, 7.10 Uhr: Handel fordert Wiedereröffnung aller Geschäfte

Angesichts sinkender Corona-Inzidenzzahlen und einer wachsenden Zahl an Geimpften hat der Handelsverband Deutschland (HDE) eine rasche Wiedereröffnung aller Geschäfte gefordert. Es gebe keinen Grund mehr für weitere Einschränkungen oder Schließungen im Einzelhandel, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Freitag. "Jetzt muss die Politik den nächsten Schritt machen und den Einzelhandel wieder komplett öffnen." In Gebieten, in denen sich in sieben Tagen weniger als 100 Menschen je 100.000 Einwohner neu anstecken, müsse zudem die Testpflicht vor dem Einkauf entfallen.

Der HDE verwies darauf, dass zahlreiche Händler ums Überleben kämpften. Bei einer HDE-Umfrage Ende April hätten zwei Drittel der befragten Bekleidungshändler die eigene Lage als existenzbedrohend eingeschätzt. "Insgesamt könnten durch die Coronakrise bis zu 120.000 Geschäfte verschwinden", warnte der HDE. Bis zu 250.000 Jobs könnten verloren gehen und ganze Innenstädte in Gefahr geraten.

"Der Einkauf ist für die meisten Menschen der wichtigste Grund für einen Besuch in der Innenstadt. Wenn der Handel coronabedingt schwächelt, taumeln ganze Stadtzentren. Das reißt auch andere Branchen wie die Gastronomie oder den Tourismus noch tiefer in den Abgrund", sagte Genth.

Freitag, 7. Mai, 6.45 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen wieder leicht an

Das RKI hat die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte für die Region am Freitag veröffentlicht. Das Unterallgäu ist mit einem Wert von über 220 Spitzenreiter. Doch auch in den meisten anderen Landkreisen und kreisfreien Städten zeigt der Pfeil nach oben. Der Überblick hier.

Freitag, 7. Mai, 6.05 Uhr: RKI registriert 18.485 Corona-Neuinfektionen und 284 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.485 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:10 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Freitag vor einer Woche hatte der Wert bei 24.329 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 125,7 (Vortag: 129,1; Vorwoche: 153,4).

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 284 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 306 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.491.988 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.128.800 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 84.410.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,88 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Donnerstag, 6. Mai, 21.20 Uhr: Impfkommission: Zunächst an Priorisierung festhalten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich zunächst weiter für eine bevorzugte Impfung besonders gefährdeter Gruppen gegen Covid-19 ausgesprochen. "Nach Ansicht der Stiko sollte an der Priorisierung zunächst festgehalten werden", berichtete das Gremium am Robert Koch-Institut am Donnerstagmittag. Die Erklärung wurde vor der Mitteilung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) veröffentlicht, dass die Priorisierung für das Produkt von Astrazeneca im gewissen Rahmen aufgehoben worden sei.

Es gibt laut Stiko bei anhaltend hoher Impfbereitschaft einen "noch beträchtlichen Anteil an impfbereiten Personen mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19 Verlauf, die noch keine Möglichkeit zur Impfung hatten".

Donnerstag, 6. Mai, 20.30 Uhr: Bund und Länder wollen Impfungen für Kinder über 12 vorbereiten

Bund und Länder wollen mögliche Corona-Impfungen für Kinder im Alter über 12 Jahren während der Sommerferien vorbereiten. Stand heute sei eine EU-Zulassung des bisher ab 16 Jahre freigegebenen Biontech-Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige im Juni wahrscheinlich, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit seinen Länder-Kollegen.

Unter dieser Voraussetzung wollten die Länder jeweils für sich Konzepte erstellen, wie bis Ende August allen 12- bis 18-Jährigen eine erste Impfungen angeboten werden könne. Der Bund wolle sicherstellen, dass dafür die nötigen Impfdosen für diese Altersgruppe auch verfügbar sind.

Donnerstag, 6. Mai, 19.40 Uhr: Neue Corona-Milliardenhilfen für Busse und Bahnen

Busse und Bahnen in ganz Deutschland bekommen wegen erheblicher Einnahmeausfälle in der Corona-Krise neue Milliardenhilfen. "Wir brauchen auch langfristig einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr, und dafür tun wir auch was", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Bund und Länder nehmen in diesem Jahr noch mal jeweils eine Milliarde Euro in die Hand."

Dies seien "gute Nachrichten für die Pendler und für das Klima", betonte Scholz. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über die Einigung zwischen Finanz- und Verkehrsministerium berichtet. Am Mittwoch waren in der Politik und von der Verkehrsbranche erneut Forderungen nach einem Corona-Rettungsschirm für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auch in diesem Jahr laut geworden.

Donnerstag, 6. Mai, 18.45 Uhr: Überholt oder bewährt? Corona befeuert Streit um Übertrittszeugnisse

Knapp 109.000 Viertklässler in Bayern bekommen am Freitag ihre Übertrittszeugnisse. Der Notenschnitt entscheidet, wie es für sie weiter geht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 18.05 Uhr: Astrazeneca-Impfstoff wird freigegeben

Die Menschen in Deutschland können sich in ihrer Arztpraxis künftig ohne Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen. Bund und Länder beschlossen am Donnerstag die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen bei diesem Impfstoff, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 17.55 Uhr: Maas will Sommerurlaub in der Türkei ermöglichen

Bundesaußenminister Heiko Maas will mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Touristen sicheren Urlaub in beliebten Ferienregionen des Landes zu ermöglichen. "Wir wollen, dass im Sommer so viel Urlaub möglich ist, wie eben verantwortbar ist", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag nach einem Gespräch mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Berlin.

"Daran werden wir weiter arbeiten auf der Basis dessen, was wir im letzten Jahr schon einmal intensiv miteinander besprochen haben und, wie ich finde, auch sehr erfolgreich umgesetzt haben." Der türkische Minister warb trotz derzeit hoher Corona-Infektionszahlen eindringlich für Urlaub in der Türkei.

Bundesaußenminister Heiko Maas will mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Touristen sicheren Urlaub in beliebten Ferienregionen des Landes zu ermöglichen.
Bundesaußenminister Heiko Maas will mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Touristen sicheren Urlaub in beliebten Ferienregionen des Landes zu ermöglichen.
Bild: John-Patrick Morarescu, ZUMA Wire, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 6. Mai, 17.25 Uhr: USA heizen Debatte um Patentschutz für Corona-Impfstoffe an

Es ist ein Dammbruch: In der Corona-Pandemie schlägt sich die US-Regierung jetzt auf die Seite ärmerer Länder und vieler Hilfsorganisationen. Sie will, dass Pharmafirmen vorübergehend den Patentschutz auf ihre Corona-Impfstoffe verlieren. Dann könnten Hersteller in aller Welt die Impfstoffe produzieren, ohne Lizenzgebühren an Biontech/Pfizer, Moderna und Co zahlen zu müssen. Theoretisch zumindest.

Denn erstens müssten mehr als 160 Länder zustimmen, dass internationale Copyright-Bestimmungen außer Kraft gesetzt werden. Und zweitens dürfte es ohne Unterstützung der Pharmafirmen kaum gelingen, die komplexen Rezepte der neuartigen Impfstoffe einfach nachzumachen. Die Pharmafirmen und -verbände laufen Sturm. Das "Wall Street Journal" spricht vom "Diebstahl der Impfstoff-Patente".

Donnerstag, 6. Mai, 16.45 Uhr: Memmingen verfünffacht Corona-Testkapazität

Die Stadt Memmingen verfünffacht die Testkapazität im Stadtgebiet bis Mitte Mai von aktuell 2.500 möglichen Tests pro Woche auf insgesamt 12.500 mögliche Tests pro Woche. „Mit den neuen Testzentren an ganz unterschiedlichen Stellen in der Stadt schaffen wir ein hervorragendes Angebot, und wir sind gut vorbereitet für die kommenden Öffnungen im Einzelhandel und in der Gastronomie“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder.

Neue Schnelltest-Zentren sind in der ehemaligen Brasserie am Theaterplatz in der Innenstadt (abMontag, 10. Mai), beim Lebensmitteldiscounter Lidl in der Woringer Straße (ab Dienstag, 11. Mai) und auf dem Parkplatz hinter dem V-Markt in der Rudolf-Diesel-Straße (voraussichtlich ab Montag, 17. Mai). Mobile Teststationen gibt es ab Dienstag 11. Mai an verschiedenen Tagen in Amendingen, Steinheim, Dickenreishausen, Volkratshofen und Buxach.

Außerdem erhöht die Stadt weiter die Kapazitäten im Testzentrum in der Stadionhalle. Sobald Theateraufführungen wieder in Präsenz stattfinden können, soll es Testangebote für Theaterbesuchende vor den Aufführungen im Landestheater Schwaben geben.

Donnerstag, 6. Mai, 16.10 Uhr: Bodensee-Schifffahrt will ab 13. Mai wieder ablegen

Der Saisonstart der deutschen Bodensee-Schifffahrt wurde wegen Corona mehrmals verschoben. Nun soll es am Donnerstag, 13. Mai, soweit sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 15.40 Uhr: Wegen Corona: Gibt es heuer einen Pommes-Mangel?

Geschlossene Hotels, Gaststätten und Kantinen: 2020 war für viele Kartoffelbauern kein gutes Jahr. Werden sie nun weniger anbauen? Droht gar ein Pommes-Mangel? Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 15 Uhr: EU-Kommission will bis Oktober drei neue Medikamente gegen Covid-19

In der EU gibt es derzeit vier zugelassene Corona-Impfstoffe, aber mit Remdesivir nur ein Medikament. Das soll sich laut EU-Kommission aber bald ändern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 14.40 Uhr: Impfstoff-Boom beschert Moderna erstmals Quartalsgewinn

Die hohe Nachfrage nach dem Corona-Vakzin hat dem US-Impfstoffhersteller Moderna erstmals zu schwarzen Zahlen verholfen. Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro), wie es am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr hatten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten noch für einen Verlust von 124 Millionen Dollar gesorgt. Der Umsatz schoss von acht Millionen auf 1,9 Milliarden Dollar in die Höhe. Davon entfielen 1,7 Milliarden Dollar auf Einnahmen durch Corona-Impfstoff.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Moderna auf Basis seiner bereits getroffenen Verkaufsvereinbarungen mit Erlösen von 19,2 Milliarden Dollar. Damit wurde die bisherige Prognose deutlich angehoben, vor drei Monaten hatte das Unternehmen mit 18,4 Milliarden Dollar gerechnet. Zum Vergleich: Der große US-Rivale Pfizer geht bei seinem gemeinsam mit der deutschen Biontech entwickelten Corona-Vakzin von einem jährlichen Umsatz von rund 26 Milliarden Dollar aus.

Die hohe Nachfrage nach dem Corona-Vakzin hat dem US-Impfstoffhersteller Moderna erstmals zu schwarzen Zahlen verholfen.
Die hohe Nachfrage nach dem Corona-Vakzin hat dem US-Impfstoffhersteller Moderna erstmals zu schwarzen Zahlen verholfen.
Bild: Benoit Doppagne, dpa (Archivbild)

Donnerstag, 6. Mai, 14.30 Uhr: Bundesnotbremse greift vor allem bei nächtlicher Mobilität

Die mit der Bundesnotbremse eingeführte nächtliche Ausgangssperre in Städten und Kreisen mit einer hohen Zahl von Coronainfektionen zeigt Auswirkungen auf die nächtliche Mobilität. Eine totale Nachtruhe herrscht aber nicht auf den Straßen: Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ging die nächtliche Mobilität in der Zeit vom 24. April bis 1. Mai in Kreisen mit Ausgangssperre im Vergleich zum Jahr 2019 durchschnittlich um zwölf Prozentpunkte stärker zurück als in Kreisen ohne Ausgangssperre.

Ehe die Maßnahmen des Bundes in Kraft traten, betrug der Unterschied der nächtlichen Mobilität in Kreisen mit und ohne regionale Ausgangssperre nur drei Prozentpunkte. Vom 24. April an sei der Unterschied mit einem 12 Prozentpunkte stärkeren Rückgang in Kreisen mit Ausgangssperre also viermal so groß wie vorher gewesen.

Der bislang größte Unterschied war den Angaben zufolge am 1. Mai zu beobachten, als der nächtliche Mobilitätsrückgang in Kreisen mit Notbremse rund 20 Prozentpunkte stärker ausfiel als in Kreisen ohne Notbremse. Tagsüber seien hingegen weder vor, noch seit Einführung der Bundesnotbremse nennenswerte Unterschiede zwischen Kreisen mit und ohne nächtliche Ausgangssperren zu erkennen, hieß es.

Donnerstag, 6. Mai, 13.45 Uhr: Pfizer und Biontech spenden Corona-Impfstoff für Olympia-Athleten

Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Partner Pfizer spenden Corona-Impfstoff für Athleten, Trainer und Betreuer, die an den Olympischen Spielen und den anschließenden Paralympics in Tokio teilnehmen. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee am Donnerstag mit.

Donnerstag, 6. Mai, 13.25 Uhr: Frankreich weitet Zugang zu Corona-Impfungen deutlich aus

rankreich beschleunigt seine Impfkampagne und weitet dabei den Zugang zu Impfungen gegen Covid-19 deutlich aus. Ab kommenden Mittwoch könnten alle Erwachsenen einen Impftermin buchen, wenn noch Dosen verfügbar seien, kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag bei der Eröffnung eines neuen Impfzentrums in Paris an.

Geplant sei, dass man online einsehen könne, ob im Wohnort noch Dosen vom Vortag verfügbar und Termine entsprechend nicht gebucht worden seien, so Macron. Wenn das der Fall sei, könne man ohne Altersbeschränkung einen Term buchen. Es handle sich dabei um "ein etwas ungewöhnliches Mittel", aber es solle keine Impfdosis verschwendet werden.

Donnerstag, 6. Mai, 13.15 Uhr: Bundestag billigt Corona-Erleichterungen für Geimpfte

Für vollständig Geimpfte und genesene Menschen sollen zahlreiche Corona-Beschränkungen entfallen. Der Bundestag billigte am Donnerstag eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung mit großer Mehrheit. Dafür stimmten die schwarz-rote Koalition, Grüne und Linke. Die FDP enthielt sich, die AfD votierte dagegen. Wenn an diesem Freitag auch der Bundesrat zustimmt, könnten die Erleichterungen am Wochenende in Kraft treten. (In Bayern gelten die Lockerungen bereits ab heute)

Der Bundestag hat die Corona-Lockerungen für Geimpfte gebilligt.
Der Bundestag hat die Corona-Lockerungen für Geimpfte gebilligt.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Donnerstag, 6. Mai, 12.20 Uhr: Corona-Pandemie: WM-Qualifikationsspiele in Afrika verschoben

Die für Juni geplanten afrikanischen Qualifikationsspiele für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar sind wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Das teilte der Weltverband FIFA am Donnerstag mit. "Die FIFA kann bestätigen, dass in Zusammenarbeit mit der CAF und unter Berücksichtigung der aktuellen Beeinträchtigungen durch die Covid-19-Pandemie und der Notwendigkeit, optimale Spielbedingungen für alle Teams zu gewährleisten, entschieden wurde, die afrikanischen Qualifikationsspiele zu verschieben", hieß es in einer Erklärung.

Die Spiele sollen nun im September, Oktober und November 2021 sowie im März 2022 ausgetragen werden.

Donnerstag, 6. Mai, 11 Uhr: Mehr als 30 Prozent der Deutschen sind erstgeimpft

In Deutschland haben 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor (Stand: 6. Mai, 9.45 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang 8,6 Prozent der Bevölkerung.

Am Mittwoch wurden demnach rund 1,1 Millionen (1 092 765) Impfungen gemeldet. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, sei das nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland der zweite Tag, an dem die Zahl der verabreichten Impfdosen siebenstellig sei. Der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am Mittwoch vergangener Woche mit 1 116 608 Impfungen erreicht worden.

Donnerstag, 6. Mai, 9.45 Uhr: Harvard-Universität führt Impfpflicht für Studenten ein

Wer weiterhin an der Harvard-Universität studieren will, muss sich impfen lassen. Nur aus besonderen Gründen gibt es Ausnahmen.

Donnerstag, 6. Mai, 8.15 Uhr: 36 Städte und Kreise bei Inzidenz unter 100

Immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern liegen unter der für Lockerungen wichtigen Inzidenz von 100. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) auf seinem Dashboard für 36 Städte und Landkreise Werte unter 100. Das sind 10 mehr als am Mittwoch. Mit dem Stadtkreis Passau und dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab lagen zwei davon sogar unter 50.

30 Land- und Stadtkreise liegen bei Inzidenzen zwischen 100 und 150, weitere 5 unter der für die Öffnung von Grundschulen wichtigen Grenze von 165. Die bayernweite Inzidenz lag am Donnerstag laut RKI bei 123,8. Die Werte für das Allgäu finden Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 7.55 Uhr: Holetschek fordert mehr Impfdosen pro Arzt auf dem Land

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will den Ärzten in ländlichen Regionen mehr Impfdosen zukommen lassen. Der Bund müsse hier nachjustieren, forderte er am Donnerstagmorgen laut einer Mitteilung. "Der ländliche Raum muss trotz geringerer Ärztedichte und angesichts seiner besonderen strukturellen Herausforderungen in der Regelversorgung genauso mit Impfstoff versorgt werden wie Regionen mit hoher Ärztedichte. Wo es weniger Ärzte gibt, sollten diese zum Beispiel die Möglichkeit bekommen, entsprechend mehr Impfdosen zu bestellen."

Zudem will Holetschek auch "Möglichkeiten für weitere Sonderkontingente für Impfzentren prüfen - ausreichende Impfstofflieferungen vorausgesetzt". Ziel sei es, "in allen Regionen Bayerns möglichst rasch möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot zu machen". Lesen Sie auch: Holetschek fordert: Mehr Augenmerk auf Long Covid

Klaus Holetschek will mehr Impfdosen auf dem Land.
Klaus Holetschek will mehr Impfdosen auf dem Land.
Bild: Peter Kneffel, dpa

Donnerstag, 6. Mai, 7.45 Uhr: Wilhelm-Löhe-Haus in Kempten: 20 Bewohner mit Corona infiziert, drei Menschen gestorben

Die Quarantäne in dem Alten- und Pflegeheim in Kempten dauert voraussichtlich noch bis mindestens 11. Mai. Der Einrichtungsleiter spricht von "leichtem Aufatmen". Mehr dazu hier.

Donnerstag, 6. Mai, 6.45 Uhr: Corona-Lockerungen für Geimpfte und Genesene ab Donnerstag in Bayern

In Bayern treten am Donnerstag Erleichterungen für Geimpfte und Genesene in Kraft. Viele der Einschränkungen gelten für sie nicht mehr. Details dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 6.25 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken leicht

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken größtenteils. Lediglich im Unterallgäu ist der Wert leicht gestiegen. Der Landkreis ist das einzige Allgäuer Gebiet mit einem Wert über 200. Die Zahlen im Detail finden Sie hier.

Donnerstag, 6. Mai, 6.20 Uhr: Moderna: Impfauffrischung wirkt ersten Daten zufolge gegen Varianten

Eine Auffrischungsdosis des Corona-Impfstoffs von Moderna wirkt ersten Daten des US-Unternehmens zufolge gut gegen Coronavirus-Varianten. Das Unternehmen veröffentlichte am Mittwoch Daten aus einer laufenden Studie zu zwei verschiedenen sogenannten Booster-Dosen - einerseits mit dem bereits in vielen Ländern der Welt zugelassenen Impfstoff und andererseits mit einer auf Basis der zuerst in Südafrika identifizierten Virus-Variante entwickelten Booster-Dosis.

Beide hätten die Entwicklung von Antikörpern gegen diese Virus-Variante und die zuerst in Brasilien entdeckte Virus-Variante bewirkt - die neu entwickelte Booster-Variante in Hinblick auf die Südafrika-Variante noch deutlicher. Zudem seien beide Booster-Dosen gut vertragen worden. Weitere Daten zu der Studie will das Unternehmen demnächst veröffentlichen.

Der Impfstoff von Moderna soll auch vor den Virusvarianten schützen.
Der Impfstoff von Moderna soll auch vor den Virusvarianten schützen.
Bild: Bernd Weissbrod, dpa (Symbolbild)

Donnerstag, 6. Mai, 6.15 Uhr: RKI registriert 21.953 Corona-Neuinfektionen und 250 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21.953 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:01 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 250 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 264 Tote. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 107 300 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,83 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.

Mittwoch, 5. Mai, 22 Uhr: USA unterstützen Aussetzung von Patenten für Corona-Impfstoffe

Für den Kampf zur weltweiten Eindämmung der Pandemie unterstützt die US-Regierung die Aussetzung von Patenten für die Corona-Impfstoffe. Die USA stünden hinter dem Schutz geistigen Eigentums, die Pandemie sei aber eine globale Krise, die außerordentliche Schritte erfordere, erklärte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai am Mittwoch. Die USA würden sich im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) für die Erstellung eines entsprechenden Abkommens einsetzen. Wegen des Konsensprinzips und der Komplexität der Materie könnte dies zeitaufwendig werden, hieß es.

Das Ziel der US-Regierung sei es, "so viele sichere und wirksame Impfungen so schnell wie möglich zu so vielen Menschen wie möglich zu bringen", erklärte Tai. Mehr als 100 WTO-Mitgliedsländer wollen die Patente für die Impfstoffe aussetzen, damit mehr Firmen in mehr Staaten Impfstoffe herstellen können. Wichtige Herkunftsländer der Pharmaindustrie wie die USA sowie Unternehmensvertreter blockierten das von Südafrika und Indien angestoßene Vorhaben aber bislang.

Mittwoch, 5. Mai, 21.40 Uhr: Rückt nun ein normales Leben wieder in greifbare Nähe?

Tag für Tag sinken die Corona-Zahlen. Doch noch immer noch sterben Hunderte an Covid-19 - doch für Millionen Menschen rückt ein lockereres Leben näher. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 21 Uhr: Spahn will für Astrazeneca Priorisierung aufheben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca die Priorisierung sofort aufheben. "Wir werden generell - und darüber möchte ich morgen mit Karl-Josef Laumann (NRW) und anderen 15 Landesministerkollegen reden - bei Astrazenca eindeutig sagen für Arztpraxen wie für Impfzentren, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt", sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend in der Sendung "Aktuelle Stunde" des WDR-Fernsehens. Unabhängig von Alter oder Vorerkrankung könne dann also jeder, der mit Astrazeneca geimpft werden wolle, auch geimpft werden. Auf die Nachfrage, ab wann das gelten solle, sagte Spahn: "Für Astrazeneca jetzt schon sofort, das ist mein Vorschlag."

Für die anderen Impfstoffe bekräftigte er die bisherige Aussage, dass die Priorisierung voraussichtlich im Juni beendet werden könne, "wenn die Lieferungen weiter so kommen, wovon ich ausgehe". Bisher werden Alte, Vorerkrankte sowie besonders gefährdete oder systemrelevante Berufsgruppen vorrangig geimpft. Ihre Reihenfolge ist in drei Vorrangstufen geregelt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca die Priorisierung aufheben.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca die Priorisierung aufheben.
Bild: Wolfgang Kumm, dpa

Zugleich plädierte Spahn für mehr zeitliche Flexibilität bei der Verabreichung der nötigen zweiten Astrazeneca-Impfung. "Das Zulassungsintervall, der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung, ist vier bis zwölf Wochen. Wir haben jetzt regelhaft zwölf Wochen gemacht, weil die Wirksamkeit höher ist. Wir werden aber deutlich mehr Flexibilität jetzt möglich machen." Er wisse aus Erfahrungen im eigenen Bekanntenkreis: "Die Zweitimpfung haben jetzt viele lieber früher, auch mit Blick auf den Sommer - das geht mit Astrazenca auch innerhalb der Zulassung."

Mittwoch, 5. Mai, 20 Uhr: Verfassungsgericht lehnt Eilanträge gegen Ausgangsbeschränkungen ab

Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt. "Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist", teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe aber mit. Diese Frage müsse im Hauptsacheverfahren geklärt werden. Wie die Richter ihre Entscheidung begründen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 19.05 Uhr: Malta hat bald die Hälfte der Bürger geimpft

Das kleine EU-Land Malta kommt seinem Ziel näher, bis Ende Juni eine Impfquote um die 70 Prozent zu erreichen. Schon jetzt haben 47 Prozent aller 514.000 Einwohner und Einwohnerinnen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie Daten des Gesundheitsministeriums in Valletta am Mittwoch zeigten. Bezogen nur auf die Erwachsenen lag die Impfquote sogar bei rund 55 Prozent. Außerdem gehen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in dem Inselstaat deutlich zurück. Mit den im internationalen Vergleich hohen Impfquoten will das Mittelmeerland sich als sicheres Reiseziel profilieren.

Gesundheitsminister Chris Fearne sagte, die Behörden wollten ihr 70-Prozent-Ziel bei Erwachsenen bis Ende Juni erreichen. Bis Mitte August sollen dann alle Erwachsenen ein Angebot erhalten haben. Malta hat in den vergangenen zwei Wochen jeweils weniger als 50 neue Virusfälle pro Tag gemeldet. Die Behörden heben nun nach und nach die im März eingeführten Beschränkungen auf. Die Regierung in Valletta treibt zudem Pläne voran, eigene Impf-Zertifikate einzuführen, um Reisen in und aus Nicht-EU-Ländern wie Großbritannien und Israel zu erleichtern. Fast jeder vierte Tourist, der 2019 Malta besuchte, kam aus Großbritannien.

Mittwoch, 5. Mai, 18.35 Uhr: Fehlanrufe ohne Ende: Westallgäuer hat ähnliche Nummer wie Impf-Hotline

Über 600 Menschen hab Frank Kügler in Scheidegg seit Januar irrtümlich angerufen. Wie es dazu kam und warum eine Lösung des Problems nicht in Sicht ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 18 Uhr: Caritas-Chef fordert Corona-Impfungen für sozial Benachteiligte

Sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen sollen nach Ansicht der Caritas Bayern bei der Corona-Impfung bevorzugt berücksichtigt werden. Dies gelte insbesondere, wenn die Priorisierung wie angekündigt demnächst falle. "Was schon vor der Pandemie galt, wird langsam brisant: Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, sind einem deutlich erhöhten Risiko einer Infektion ausgesetzt", betonte der Landesdirektor des katholischen Wohlfahrtsverbands, Bernhard Piendl, am Mittwoch in München.

Sozioökonomische Rahmenbedingungen hätten einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen. "Daraus folgen oft beengte Wohnverhältnisse oder auch Sprachbarrieren aufgrund eines Migrationshintergrunds", erläuterte Piendl. "Impfungen dürfen aber nicht vom sozialen Status und Netzwerk abhängen oder davon, ob man einen Arzt im Bekanntenkreis hat." Besonders Migranten bräuchten eine besondere Ansprache und Unterstützung. So herrsche etwa in den Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende große Verunsicherung.

Mittwoch, 5. Mai, 17.40 Uhr: Keine reguläre Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr

Die Sicherheitskonferenz in München findet normalerweise mit hunderten Teilnehmern statt. Wie sie heuer wegen der Corona-Pandemie abläuft, lesen Sie hier.

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, spricht am zweiten Tag der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2020.
Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, spricht am zweiten Tag der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2020.
Bild: Tobias Hase, dpa

Mittwoch, 5. Mai, 17.30 Uhr: Mehr als 40 Prozent im Landkreis Hof haben erste Corona-Impfung

Der Landkreis Hof hat eine Corona-Impfquote von mehr als 40 Prozent erreicht. Der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen an der Gesamtbevölkerung lag zuletzt bei 43,59 Prozent, wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte. Eine ähnliche hohe Impfquote weist die Dreiflüssestadt Passau auf. Dort lag der Anteil der Erstimpfungen am Mittwoch bei 46,21 Prozent der Bevölkerung, wie die Stadt mitteilte. Wie auch der Landkreis Hof gehörte die Grenzstadt in Niederbayern zeitweise zu den Regionen mit den höchsten Corona-Neuinfektionen im Land.

Mit Blick auf ganz Bayern lag die Impfquote am Mittwoch nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 30,0 Prozent. Über einen vollständigen Impfschutz verfügen bislang 7,8 Prozent der Menschen im Freistaat.

Mittwoch, 5. Mai, 16.45 Uhr: Studenten beklagen mangelnde finanzielle Unterstützung in Pandemie

In einem gemeinsamen Hilferuf haben die Landesstudierendenvertretungen mehrerer Bundesländer am Mittwoch auf die teils prekäre Situation der Studierenden in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. "Viele Studierende befinden sich weiterhin in einer schweren finanziellen Notlage. Das Anhalten der Pandemie verschlimmert die Lage zusehends", hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung.

Die Überbrückungshilfen des Bundesbildungsministeriums von maximal 500 Euro im Monat seien zum einen viel zu niedrig angesetzt, zum anderen würden sie nur jenen ausgezahlt, die weniger als 100 Euro auf dem Konto hätten, erfolglose Bewerbungen für Nebenjobs nachweisen könnten, monatlich einen Antrag stellten und nicht schon vor der Krise in einer Notlage gewesen seien.

"Da geht es an die Existenz", kritisierten die Landesstudierendenvertretungen aus Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen. "Besonders fatal ist dieser Umstand, da Studierende von den sozialen Sicherungsnetzen der Gesellschaft nicht aufgefangen werden."

Mittwoch, 5. Mai, 16.25 Uhr: Über eine Million Menschen in Bayern sind vollständig geimpft

In Bayern sind mehr als eine Million Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft. Mit Stand Dienstag hätten 1.018.882 Menschen im Freistaat eine vollständige Impfung erhalten, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bei seiner Regierungserklärung am Mittwoch im Landtag. Warum es von der Opposition im Landtag dennoch Kritik gab, lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 16.10 Uhr: Neues Corona-Testzentrum öffnet am Samstag in Pfronten

Die Gemeinde Pfronten (Ostallgäu) öffnet ab Samstag, 8. Mai, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ein neues Testzentrum in der evangelischen Auferstehungskirche. Immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr kann sich jeder, der keine Anzeichen für eine Corona-Erkrankung aufweist, kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Termine kann man nächster Woche online vereinbaren unter www.pfronten.de/service, www.rathaus.pfronten.de oder www.brk-pfronten.de

Mittwoch, 5. Mai, 15.55 Uhr: Bundesregierung warnt vor Verwenden gefälschter Impfpässe

Die Bundesregierung hat die Bürger davor gewarnt, sich gefälschte Impfpässe zu beschaffen, um so vorzeitig in den Genuss von Erleichterungen etwa bei Kontaktbegrenzungen oder bei Urlaubsreisen zu kommen. Dies sei kein Kavaliersdelikt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in der Bundespressekonferenz. "Wer so etwas tut, gefährdet die Gesundheit anderer Menschen. Das ist das eine. Er macht sich aber auch strafbar. Das ist ganz klar eine nach dem Strafgesetzbuch strafbewehrte Urkundenfälschung. Und strafbare Handlungen werden verfolgt."

Es gebe immer ein Missbrauchsrisiko, sagte Seibert weiter. Deshalb wolle die Bundesregierung den digitalen Weg gehen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist geplant, dass der Impfnachweis sowohl auf der Corona-Warn-App wie auch auf einer Extra-App digital gespeichert werden kann. Dies soll in der zweiten Hälfte des laufenden Quartals möglich werden. Die Menschen erhielten dann unmittelbar beim Impfen einen QR-Code, den sie mit ihrem Smartphone scannen könnten. Wer bereits jetzt geimpft sei, könne den Nachweis aus dem Impfpass vom Arzt oder Apotheker übertragen lassen.

Mittwoch, 5. Mai, 15.35 Uhr: Ferienwohnung-Betreiber im Allgäu werden von Anfragen "überrannt"

Nach der Ankündigung der Staatsregierung, Pfingsturlaub in Bayern zu ermöglichen, sind die Anfragen bei vielen Tourismusbetrieben am Dienstag gestiegen. Die Allgäu GmbH berichtet, wie sich die Anfragen entwickelt haben.

Mittwoch, 5. Mai, 15.20 Uhr: Bundesregierung sieht "deutliche Umkehr" durch Corona-Notbremse

Die bundesweit verbindlichen Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen bei hohem Infektionsgeschehen zeigen aus Sicht der Bundesregierung Wirkung. Wie das Kanzleramtschef Helge Braun begründet, lesen Sie hier.

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Mittwoch, 5. Mai, 15 Uhr: Zwei Milliarden Euro für Kinder und Jugendliche mit Lernrückständen

Das geplante Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche soll nach Angaben von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey schnell umgesetzt werden. Sie geht davon aus, dass wegen der coronabedingten Schulschließungen etwa jedes vierte Kind in Deutschland Lernrückstände hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 14.45 Uhr: Bundesgesundheitsministerium bekommt weitere 3,8 Milliarden Euro für Impfstoffe

Das Gesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen. Es geht dabei um Impfstoff für die Jahre 2022 und 2023, also vor allem für Auffrischungsimpfungen und Impfungen gegen mutierte Coronaviren. Das geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das das Nachrichtenportal "The Pioneer" berichtete.

Demnach zeichnen sich Vertragsabschlüsse der Europäischen Kommission ab, "um eine ausreichende Versorgung mit adäquaten Impfstoffen gegen COVID-19 auch für die kommenden Jahre sicherzustellen". Der Preis werde aber "zu erheblichen Teilen" erst 2022 und 2023 fällig. Außerdem stehe ein Vertrag kurz vor dem Abschluss, bei dem es auch um angepasste Impfstoffe für Kinder gehe. Deutschland müsse jetzt Zahlungsverpflichtungen eingehen, damit entsprechend viel Impfstoff bestellt werde.

Mittwoch, 5. Mai, 14.10 Uhr: Bayerns Gesunheitsminister Holetschek fordert grundlegende Pflegereform

In seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag forderte Gesundheitsminister Klaus Holetschek auch eine grundlegende Pflegereform. "Wir haben jetzt die Verpflichtung, für Menschen in der Pflege und für pflegende Angehörige das Thema nicht mehr auf die lange Bank zu schieben." Vorschläge von Bayern lägen auf dem Tisch.

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"Wir müssen uns bewusst sein, was diese Menschen für uns leisten. Ein Dankeschön reicht nicht, wir müssen mehr tun", sagte Holetschek.

Mittwoch, 5. Mai, 14 Uhr: Holetschek: "Tourismus im Allgäu freut sich, dass man Perspektive hat"

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek bekräftigte in seiner Regierungserklärung die Corona-Beschlüsse des Kabinetts vom Dienstag. "Die Frage nach der Perspektive ist für die Menschen im Land zentral und wichtig." Vor allem in Pflegeheimen sei es wichtig, dass dort Kontakte wieder möglich werden.

Auch für Bayern als Tourismusland Nummer eins seien die Lockerungen ab 21. Mai - sofern die Inzidenzen passen - eine tolle Perspektive. "Ich komme aus dem wunderschönen Allgäu und weiß, wie die gestrige Botschaft angekommen ist. Man freut sich, dass man eine Perspektive hat", sagte der bayerische Gesundheitsminister.

Es gehe insgesamt darum, eine Perspektive mit Vorsicht zu schaffen. "Wenn wir das berücksichtigen, dann brauchen wir keine Notbremsen mehr."

Mittwoch, 5. Mai, 13.40 Uhr: Bayerns Gesundheitsministers Holetschek betont Erfolg der bisherigen Corona-Strategie

In seiner Regierungserklärung zu den Corona-Beschlüssen des Kabinetts vom Dienstag im Bayerischen Landtag betonte Gesundheitsminister Klaus Holetschek den Erfolg der bisherigen bayerischen Corona-Strategie. Aktuell sei es eine Zäsur und ein Meilenstein in der Pandemie, "weil wir Genesenen und Geimpften Freiheitsrechte zurückgeben, die wir eingeschränkt haben."

Die gewaltigen Eingriffe in die Grundrechte seien nicht einfach gefallen, trotzdem aber richtig gewesen, erklärte Holetschek weiter. "Es geht um einen Abwägungsprozess von Gesundheit und Freiheit." Und in Pandemiezeiten heiße das auch, Freiheiten einzuschränken. Auch die "Bundes-Notbremse" hält Holetschek in diesem Zusammenhang für notwendig und richtig.

Dennoch geben die aktuellen Zahlen in der dritten Corona-Welle Grund zur Zuversicht. "Die Maßnahmen wirken und wir können dadurch jetzt ein Stück weit positiver nach vorne blicken." Der Schlüssel dazu bleibe das Impfen. Dazu sei es gut, dass Bayern mehr Impfstoff bekomme. Dennoch brauche es immer noch ein Stück weit Geduld.

Mittwoch, 5. Mai, 12.30 Uhr: Flughafen Memmingen erweitert Corona-Testangebot

Mehr Corona-Testangebote am Flughafen Memmingen: Neben den kostenlosen PCR-Tests gibt es ein Antigen-Schnelltestcenter und Angebote für internationale Reisende.

Mittwoch, 5. Mai, 12.15 Uhr: Corona-Regeln: Das gilt ab Donnerstag, 6. Mai in Memmingen

Ab dem 6. Mai gibt es wieder neue Corona-Regeln in Memmingen. Die Maskenpflicht und das Alkoholkonsumverbot werden stellenweise verschärft. Welche Maßnahmen aktuell gelten, lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 11 Uhr: Weit über zehn Millionen Menschen zur Corona-Impfung berechtigt

In vielen Bundesländern dürfen sich Angehörige der Priorisierungsgruppe drei für die Corona-Impfung anmelden - alleine aufgrund ihres Alters sind das bundesweit mehr als zehn Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, gab es Ende 2019 rund 10,5 Millionen Menschen im Alter von 60 bis unter 70 Jahren. Das waren 12,6 Prozent der Bevölkerung.

Zur Gruppe drei mit erhöhter Priorisierung gehören auch Menschen, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten. Allein im Lebensmitteleinzelhandel waren das im Jahr 2018 mehr als 1,3 Millionen Menschen. In der Güterbeförderung sind eine knappe Million, bei Post- und Kurierdiensten mehr als eine halbe Million Menschen zur Impfung aufgerufen. Impfberechtigt sind auch Beschäftigte in Apotheken (248.000 Menschen) und der Pharmaindustrie (140 000 Menschen).

Demnächst dürfen vielleicht auch Jugendliche zwischen 12 und 16 gegen Corona geimpft werden. Den Statistikern zufolge gehörten Ende 2019 knapp drei Millionen Menschen zu dieser Altersgruppe.

Mittwoch, 5. Mai, 9.50 Uhr: Jetzt auch kostenlose Schnelltests bei den Johannitern in Unterthingau

Auch die Johanniter in Unterthingau wollen ihren Teil zur Corona-Bekämpfung beitragen. Deshalb bieten sie nun kostenlose Schnelltests an. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 9.35 Uhr: Trotz Corona-Infektion im Zug unterwegs – Geld- und Haftstrafe für 39-Jährigen

Trotz Quarantäne fuhr der Mann im Dezember mit dem Zug nach Bregenz. Im Zug brach er wegen Rückenproblemen zusammen, verschwieg Rettungskräften aber die Infektion. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 8.45 Uhr: Höchstwert bei täglichen Corona-Todeszahlen in Indien

Indien hat an einem Tag so viele Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Land erfasst wie nie davor. In den vergangenen 24 Stunden starben 3780 Menschen, wie das indische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. 382 000 Menschen haben sich im selben Zeitraum in Indien nachweislich neu mit Sars-CoV-2 angesteckt. In absoluten Zahlen ist Indien mit seinen mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern mit insgesamt mehr als 20,6 Millionen erfassten Corona-Infektionen hinter den USA am stärksten von der Pandemie betroffen.

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Opferzahl deutlich über den offiziellen Zahlen liegt. Angesichts der heftigen zweiten Corona-Welle hat Australien kürzlich alle Einreisen aus Indien verboten - auch für seine eigenen Bürgerinnen und Bürger.

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Mittwoch, 5. Mai, 7.55 Uhr: Unter allen Umständen - Wie Hebammen im Oberallgäu auch jetzt für werdende Eltern da sind

Die Pandemie verändert den Alltag der Hebammen stark. Auch sie müssen ihre Arbeit zum Teil ins Digitale verlagern, um Familien jetzt nicht alleine zu lassen.

Mittwoch, 5. Mai, 7.20 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu im Überblick

Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken in den meisten Städten und Kreisen am Mittwoch. Das zeigen die aktuelle RKI-Zahlen. Das Unterallgäu rutscht unter 200, das Ostallgäu unter 150. Memmingen hat in der Region mit 210,9 die höchste Inzidenz. Alle Werte hier im Detail.

Mittwoch, 5. Mai, 6.40 Uhr: Lockerungen im Landkreis Lindau: Was Händler und Kunden sagen

Die Sieben-Tage-Indzidenz liegt stabil unter 100, ein Schnelltest zum Einkaufen ist nicht nötig. Wie die Kunden und Händler im Westallgäu auf die angekündigten Lockerungen reagieren, lesen Sie hier.

Mittwoch, 5. Mai, 6.20 Uhr: RKI registriert 18.034 Corona-Neuinfektionen und 285 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18 034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:15 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 285 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 312 Tote. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.084.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,82 (Vortag: 0,88). Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 132,8 (Vortag: 141,4; Vorwoche: 160,6)

Dienstag, 4. Mai, 20.17 Uhr: Virologin Ciesek "optimistisch", dass sich Corona-Situation entspannt

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek ist zuversichtlich, dass sich die Corona-Situation in Deutschland entspannt. "Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Dienstag im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update". Das Impftempo sei schneller als vorhergesagt, bis zu eine Million Impfungen pro Tag seien eine gute Zahl. "Ich bin optimistisch: Wenn wir es schaffen, weiter schnell und gezielt zu impfen und vielleicht in vier Wochen schon die Hälfte der Erwachsenen die erste Dosis bekomme haben, dass sich die Situation dann weiter entspannen wird."

Dienstag, 4. Mai, 19 Uhr: Jeder vierte Kreis unter Inzidenz-Marke von 100

Jeder vierte Landkreis in Deutschland hat mittlerweile wieder eine 7-Tage-Inzidenz von weniger als 100. So lagen 103 von 412 erfassten Kreisen und kreisfreien Städten nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagmorgen unter dieser politisch gesetzten Marke. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren nur 57 Kreise unter der 100er-Schwelle. Liegt die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche - an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100, greift die sogenannte Bundes-Notbremse. Damit gelten automatisch strengere Regeln wie Ausgangsbeschränkungen.

Dienstag, 4. Mai 2021, 16.05 Uhr: Merkel sieht bei Corona "Licht am Ende des Tunnels"

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erfreut über die Entspannung des Corona-Infektionsgeschehens im Land geäußert. Es gebe "Licht am Ende des Tunnels", sagte sie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Dienstag in Online-Beratungen der Unionsfraktion im Bundestag. Die Kanzlerin verwies auf sinkende Fallzahlen und eine leichte Entspannung in der Intensivmedizin. Zugleich mahnte Merkel nach diesen Angaben, je sorgsamer man jetzt vorgehe, umso schneller würden alle von Lockerungen profitieren können.

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Dienstag, 4. Mai 2021, 15.55 Uhr: Brinkhaus: Corona-Lockerungen für Geimpfte unbürokratisch gestalten

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat sich für unbürokratische Lockerungen bei Corona-Regeln für Geimpfte und Genesene ausgesprochen. "Es geht ja bei allen Maßnahmen auch darum, dass man eine Akzeptanz hat für die ganzen Sachen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin vor einer Online-Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Zuvor hatte das Kabinett eine Verordnung zur Lockerung einiger Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene beschlossen. Grundrechtseinschränkungen wie Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sollen demnach zurückgenommen werden.

Dienstag, 4. Mai 2021, 14.10 Uhr Uhr: Kabinett beschließt Lockerungen für Geimpfte

Die Bundesregierung hat den Weg frei gemacht für rasche Lockerungen der Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene. Das Kabinett habe eine entsprechende Verordnung am Dienstag beschlossen, sagte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD). Grundrechtseinschränkungen wie Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sollten zurückgenommen werden. Noch in dieser Woche sollen Bundestag und Bundesrat endgültig darüber entscheiden.

Dienstag, 4. Mai 2021, 14 Uhr: Verstöße gegen Corona-Auflagen bei Demos

Corona-Gegner haben am Montag bei drei Veranstaltungen in Memmingen und Ottobeuren teilgenommen. Auf dem Memminger Marktplatz fanden sich rund 130 Menschen ein, überwiegend aus dem süd-west-schwäbischen Raum. Die Polizei musste gegen mehrere Personen wegen Ordnungswidrigkeiten vorgehen - weil sie entweder das Abstands- oder das Maskengebot ignorierten. Ein 32-Jähriger, der nicht an der Versammlung teilnahm, wurde angezeigt weil er im Vorbeiradeln den Hitlergruß rief.

Dienstag, 4. Mai 2021, 13.40 Uhr: Lockerungen bei stabilem Corona-Wert unter 100 ab Montag in Bayern

In bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen ab kommenden Montag (10. Mai) die Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte. Die Außengastronomie muss dann um 22.00 Uhr schließen. Es gelten dabei bereits bekannte Auflagen wie Hygienekonzepte, Masken- und Testpflicht sowie die Notwendigkeit einer Terminbuchung. Bei einer stabilen und sinkenden Sieben-Tage-Inzidenz könnten die Landkreise und kreisfreien Städte einen entsprechenden Antrag beim Gesundheitsministerium stellen, sagte Söder. Im Kabinettsbeschluss heißt es dazu weiter, das Ministerium werde gebeten, "das hierfür nötige Einvernehmen zu erteilen". Alle Corona-Beschlüsse des bayerischen Kabinetts auf einen Blick finden Sie hier.

Dienstag, 4. Mai 2021, 13.15 Uhr: Spahn: Impfungen für alle in erster Juni-Hälfte

Die Impfkampagne läuft weiter, der Inzidenzwert sinkt. Gesundheitsminister Spahn fordert aber weiterhin Vorsicht - und kündigt die Impfung für alle schon bald an. Was der Minister angekündigt hat, lesen Sie hier. In Bayern wird die Impfkommission, die über Härtefall-Anträge bei der Impfpriorisierung entscheidet, ihre Arbeit bald beenden.

Dienstag, 4. Mai 2021, 12.50 Uhr: Die Beschlüsse des Bayrischen Kabinetts auf einen Blick

Die Tourismus-Branche darf in Bayern ab Pfingsten bei einer Inzidenz von unter 100 öffnen. Zudem gilt nach den Pfingstferien ein neuer Corona-Grenzwert für weiterführende Schulen. Alle Corona-Beschlüsse des bayerischen Kabinetts lesen Sie in unserem Überblick.

Dienstag, 4. Mai 2021, 12.30 Uhr: Livestream: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder informiert über Corona-Lockerungen in Bayern

Angesichts stabiler und teilweise wieder rückläufiger Corona-Zahlen hat das bayerische Kabinett am Dienstag über die nächsten Öffnungsschritte beraten und entscheiden.

Konkret geht es insbesondere um die Schulen, aber auch um Außengastronomie, Kinos, Theater und Ferienunterkünfte. Hier die Pressekonferenz von Ministerpräsident Söder im Stream:

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Dienstag, 4. Mai, 12.15 Uhr: Tirol: Keine Ausreise-Testpflicht mehr ab Donnerstag

Die Ausreisebeschränkungen für das österreichische Bundesland Tirol werden wegen der nun stabilen Corona-Lage beendet. Ab Donnerstag ist beim Verlassen der Region kein negativer Testnachweis mehr nötig. Das gab die Landesregierung in Innsbruck am Dienstag bekannt.

Dienstag, 4. Mai, 11.55 Uhr: So viele Corona-Verstöße gab es 2020 in unserer Region

Wie oft wurde 2020 gegen die Corona-Beschränkungen in unserer Region verstoßen? Wie wirkt sich die Pandemie auf die Kriminalität aus? Antworten auf diese Fragen gibt die Polizei hier.

Dienstag, 4. Mai, 11.15 Uhr: Corona-Regierungserklärung verdrängt Agrarpolitik im Bayerischen Landtag

Planänderung im Landtag an diesem Mittwoch: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will in einer Regierungserklärung die neuesten Corona-Beschlüsse des Kabinetts erläutern, anschließend soll darüber abgestimmt werden. Das teilte das Landtagsamt am Dienstag auf Anfrage mit. Dafür muss Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) weichen: Ihre eigentlich geplante Regierungserklärung zur Agrarpolitik wird verschoben.

Dienstag, 4. Mai, 10.15 Uhr: Lage in Allgäuer Kliniken weiter angespannt: Zwei Todesfälle

Die Corona-Lage in den Häusern des Klinikverbunds Allgäu bleibt angespannt: Am Montag starben zwei Corona-Patienten - einer im Klinikum Kempten, einer in der Klinik Immenstadt. 55 weitere werden derzeit in den Häusern in Kempten (25), Immenstadt (13) und Mindelheim (17) behandelt. Zum Vergleich: Am Dienstag vergangener Woche waren es 56. Auf den Intensivstationen liegen aktuell noch elf Corona-Patienten, vorigen Dienstag waren es noch 15.

Im Klinikum Memmingen werden derzeit 38 Corona-Patienten behandelt, sechs davon auf der Intensivstation.

Dienstag, 4. Mai, 10 Uhr: Lauterbach warnt: Gastronomie und Hotels nicht zu schnell für Geimpfte öffnen

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in der Corona-Pandemie vor einer zu schnellen Öffnung von Gastronomie und Hotels für Geimpfte gewarnt. Seine Gründe lesen Sie hier.

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Dienstag, 4. Mai, 9.30 Uhr: Corona-Lage entspannt sich: Jeder vierte Kreis unter Inzidenz-Marke von 100

Jeder vierte Landkreis in Deutschland hat mittlerweile wieder eine 7-Tage-Inzidenz von weniger als 100. Das Infektionsgeschehen in Deutschland scheint sich zu beruhigen. Warum es dennoch starke regionale Unterschiede gibt, lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Mai, 8.50 Uhr: Wie kommt der Tourismus wieder in Schwung?

Wie kommt wieder Schwung ins Reisegeschäft während und nach der Corona-Pandemie? Darüber beraten die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Und sie denken weiter: an den Urlaub der Zukunft. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Mai, 8.25 Uhr: Ärzte kritisieren Lockerungs-Pläne für Geimpfte

Noch in dieser Woche entscheiden Bundestag und Bundesrat über Rechte für Geimpfte. Doch die Kritik an den Plänen dauert an - aus unterschiedlichsten Gründen. Was Ärzte und Verbände dazu sagen, lesen Sie hier. Welche Meinungen Allgäuer bei dem Thema haben, hat unsere Redaktion bei einer Umfrage untersucht. Das ist das Ergebnis.

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Dienstag, 4. Mai, 8.15 Uhr: Bayerische Wirtschaft: Keine Steuererhöhungen wegen Krise

Die bayerische Wirtschaft fordert Unterstützung für Unternehmen auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie. "Die Unternehmen kommen vielfach geschwächt aus der Krise", sagte der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Wolfram Hatz, der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag). "Man erwartet aber von ihnen, dass sie die Arbeitsplätze erhalten, dass sie investieren, in einen Aufschwung gehen und wieder viel Steuern zahlen."

Die Unternehmen dürften die Suppe nicht allein auslöffeln müssen, wenn es um die Frage ginge, wer das alles zahlen solle, was jetzt für die Corona-Hilfen ausgegeben werde, sagte Hatz der Zeitung. Was die Unternehmen jetzt nicht bräuchten, seien Regularien und Steuererhöhungen. "Die nächsten zwei Monate muss geimpft, geimpft, geimpft werden", forderte Hatz. "Aber dann muss man sich auch mit cleveren Öffnungsszenarien auseinandersetzen. Allen voran braucht es schnellstens die Außengastronomie – sofern eine Öffnung von den Zahlen her vertretbar ist."

Dienstag, 4. Mai, 8 Uhr: Kabinett will nächste Corona-Lockerungen in Bayern beschließen

Lockerungen an Schulen, für Biergärten und Kinos: In Bayern sind die nächsten Öffnungsschritte möglich. Welche Details das Kabinett bei seiner Sitzung am Dienstagvormittag festzurren will, lesen Sie hier.

Dienstag, 4. Mai, 7.10 Uhr: Mehrheit hat keine Angst vor Corona-Impfung

Die große Mehrheit der Deutschen hat einer Umfrage zufolge keine Bedenken gegen eine Corona-Impfung. 83 Prozent gaben in einer Forsa-Erhebung für die Techniker Krankenkasse (TK) an, überhaupt keine oder eher keine Angst davor zu haben. Der Aussage "Ich habe Angst vor der Impfung gegen Corona" stimmten nur 16 Prozent "eher" oder "voll und ganz" zu.

Ältere sind demnach besonders gelassen: 90 Prozent der Befragten ab 60 gaben an, dass sie keine oder eher keine Angst vor einer Corona-Impfung haben, bei den 18- bis 39-Jährigen war der Anteil mit 76 Prozent etwas geringer. "Die Zahlen zeigen, dass das Vertrauen in die Corona-Impfung insgesamt groß ist", sagte TK-Vorstandschef Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK und promovierter Arzt. "Das ist ein gutes Signal, denn die Impfung ist für uns der einzige Ausweg aus der Pandemie."

Dienstag, 4. Mai, 6.30 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu schwanken leicht

In einigen Städten und Kreisen gehen die Werte leicht nach oben, in anderen leicht nach unten: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu schwankt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts an diesem Dienstag. Ein Landkreis kommt allerdings der 50er-Marke immer näher. Die aktuellen Zahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 4. Mai, 6 Uhr: RKI registriert 7534 Corona-Neuinfektionen und 315 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7534 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert bei 10.976 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 141,4 (Vortag: 146,9; Vorwoche: 167,6)

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 315 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 344 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.433.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.061.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.591.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,88 (Vortag: 0,92). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch xx weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Montag, 3. Mai, 21.25 Uhr: Österreich plant Corona-Testbefreiung nach Erstimpfung

In Österreich soll schon bald eine Corona-Erstimpfung als Eintrittskarte für Restaurants, Veranstaltungen und Hotels gelten. Was hinter der Idee steckt. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Montag, 3. Mai, 20.50 Uhr: Einreise von Geimpften in die Europäische Union rückt näher

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Schotten der EU weitgehend dicht. Doch Europa könnte sich bald schon wieder öffnen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 18.55 Uhr: Vorschulkinder mögen Spucktest lieber als einen Nasenabstrich

Kindergartenkinder und Betreuer in Bayern testen sich regelmäßig auf eine Corona-Infektion. Laut einer Studie haben die Kinder einen klaren Test-Favoriten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 18.15 Uhr: Neue Corona-Regeln ab Dienstag in drei Allgäuer Landkreisen und Städten

Im Oberallgäu und in Kaufbeuren gibt es ab Dienstag Lockerungen im Handel, so ist etwa "Click & Meet" wieder im Einzelhandel möglich. Und als erster Landkreis in der Region kann der Landkreis Lindau mit seinen Gemeinden im Westallgäu ab Dienstag die Corona-Notbremse außer Kraft setzen.

Montag, 3. Mai, 17.55 Uhr: Welche Rechte gelten für Geimpfte und Genesene? Entscheidung noch diese Woche

Für ganz Deutschland soll diese Woche geregelt werden, welche Corana-Einschränkungen für vollständig Geimpfte, negativ Getestete und Genesene aufgehoben werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 17.10 Uhr: EU-Behörde prüft Zulassung von Pfizer/Biontech-Impfstoff für Kinder

Die Corona-Impfstoff-Hersteller Biontech und Pfizer haben einen Antrag gestellt, den Impfstoff auch für Kinder ab zwölf Jahren zuzulassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Montag, 3. Mai, 16.45 Uhr: Corona-Impfangebote für alle bayerischen Lehrer im Präsenzunterricht

Auch alle Lehrer, die an weiterführenden und beruflichen Schulen in Bayern unterrichten, können auf ein baldiges Impfangebot hoffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 15.40 Uhr: Söder kündigt Öffnung von Grundschulen bis Inzidenz 165 an

Die Schule schon lange nicht mehr von innen gesehen? Zumindest für Grundschüler in Bayern soll sich das nun ändern, wenn auch nicht überall. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 15.10 Uhr: Oktoberfest auch 2021 wegen Corona abgesagt

Das Oktoberfest 2021 fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Wiesn ist heuer abgesagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 15 Uhr: Umfrage: Weiter Impfskepsis in EU - Offene Fragen beim grünen Pass

Zahlreiche Menschen in der EU wollen sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Die Impfskepsis ist ein Problem. Auch der grüne Pass wirft noch Fragen auf. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 3. Mai, 14.25 Uhr: Söder: Für Geimpfte keine Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen mehr

Für vollständig Corona-Geimpfte sowie Genesene sollen nach Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) so schnell wie möglich mehrere Einschränkungen wegfallen. Die geplante Bundes-Verordnung werde der Freistaat sofort umsetzen.

Bei coronabedingten Kontaktbeschränkungen sollten vollständig Geimpfte und Genese nicht mehr dazugerechnet werden, sagte Söder. Er verwies als Beispiel auf anstehende Konfirmationen, bei denen dies dann schon gelten könnte. Und auch bei den Ausgangsbeschränkungen soll es nach Söders Worten Ausnahmen für Geimpfte und Genesene geben.

Montag, 3. Mai, 13.15 Uhr: Schweden will Astrazeneca-Impfstoff spenden

Die schwedische Regierung spendet eine Million Impfdosen an die internationale Initiative Covax zur Versorgung ärmerer Länder. Entwicklungsminister Per Olsson Fridh sagte am Montag der Nachrichtenagentur TT, dass es sich dabei um den Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca handele, der in Schweden nicht mehr benötigt werde.

Das Astrazeneca-Mittel Vaxzevria kann in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, weshalb es in Schweden nur an Menschen über 65 Jahren verabreicht wird. Schweden erwarte in Zukunft große Lieferungen, so der Minister. "Diese Dosen werden von uns nicht verwendet. Und dann ist es wichtig, dass wir nicht darauf sitzen und die Dosen behalten, wenn die ganze Welt Impfstoffe benötigt", sagte Fridh. Dänemark, das den Einsatz von Vaxzevria komplett gestoppt hat, hat sich noch nicht entschieden, was es mit den überflüssigen Impfdosen machen wird.

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Montag, 3. Mai, 12.25 Uhr: Gastronomie und Kinos könnten in Bayern ab kommender Woche öffnen

Grundschulen in Bayern dürfen von kommenden Montag an voraussichtlich auf breiter Front für alle Klassenstufen öffnen. Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder zeigte sich am Montag nun doch bereit, den Grenzwert für Distanzunterricht erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 festzusetzen - wie in der sogenannten Bundes-Notbremse vorgesehen - und nicht wie bisher in Bayern schon bei 100. Es bleibe dann bei der Test- und der Maskenpflicht, sagte Söder nach Teilnehmerangaben in einer Schaltkonferenz des CSU-Vorstands.

Zugleich stellte Söder Öffnungsmöglichkeiten ab der kommenden Woche für die Außengastronomie, für Theater und Kinos in Aussicht, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, und mit Tests und Termin. Details zur Ausgestaltung der Regelung nannte er aber zunächst nicht. Ebenso deutete er an, in den Pfingstferien könnten Ferienwohnungen und Hotels öffnen, mit Tests und Hygienekonzepten.

Montag, 3. Mai, 12.15 Uhr: Gut 28 Prozent der Bürgerinnen und Bürger gegen Corona erstgeimpft

In Deutschland haben 28,2 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor (Stand: 3. Mai, 12.00 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang acht Prozent der Bevölkerung.

Am Sonntag wurden demnach 250 114 Impfspritzen gesetzt. Der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am vergangenen Mittwoch mit mehr als einer Million Impfungen erreicht worden. Insgesamt verabreichten alle Impfstellen bislang etwas mehr als 30,1 Millionen Dosen, davon fast 23,5 Millionen bei Erstimpfungen und weitere knapp 6,7 Millionen bei Zweitimpfungen.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 31,4 Prozent. Brandenburg liegt mit 25,5 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Von etwa 35,7 Millionen gelieferten Impfdosen wurden bislang 84,4 Prozent verbraucht.

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Montag, 3. Mai, 11.35 Uhr: Kassenärzte warnen vor stockendem Tempo bei Erstimpfungen

Kassenärzte warnen davor, dass Erstimpfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer wegen Versorgungsengpässen ins Stocken geraten könnten. "Die vom Bundesgesundheitsministerium für Mai angekündigten Mengen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer reichen nicht aus, um damit ab Mitte des Monats Erstimpfungen in nennenswertem Umfang in den Praxen durchführen zu können", heißt es vom Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, in einer Mitteilung, die der "Rheinischen Post" (Montag) vorliegt. "Grund hierfür ist, dass ab diesem Zeitpunkt die erforderlichen Zweitimpfungen mit diesem Impfstoff erfolgen." Gassen forderte, dass es nun Zeit sei, "endlich dafür zu sorgen, dass die Praxen genügend Impfstoff erhalten."

Montag, 3. Mai, 9.25 Uhr: Tourismusbeauftragter glaubt an Sommerurlaub im In- und Ausland

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, ist guter Dinge, dass die Deutschen im Sommer innerhalb Europas Urlaub machen können. "Ich bin recht optimistisch, dass der Sommerurlaub in Deutschland und Europa mit entsprechenden Vorkehrungen gut möglich sein wird", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Er sehe bereits im Testen eine große Chance, setze aber vor allem Hoffnungen in einen europaweiten digitalen Corona-Impfpass. Ein digitaler Impfnachweis für Smartphones soll in der EU als ein freiwilliges und ergänzendes Angebot zum weiterhin gültigen gelben Heft eingeführt werden. Er soll im Juni kommen.

Pfingsten müssten die Menschen wohl noch zu Hause verbringen, sagte Bareiß. Aber er sei "sehr zuversichtlich", dass Reisen innerhalb Deutschlands ab Juni wieder möglich sind.

Mit Blick auf die vom Bund geplante Verordnung zu mehr Freiheiten für Geimpfte sagte Bareiß: "Ich sehe keinen Grund, warum Geimpfte, Genesene oder auch negativ Getestete in den kommenden Wochen nicht mehr Freiheiten bekommen sollten."

Montag, 3. Mai, 8.05 Uhr: Schwangere gegen Covid-19 impfen? - Bisher keine generelle Empfehlung

Jetzt bloß nicht anstecken - für Schwangere gilt das in der Pandemie besonders. Befürchtet wird ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Doch beim Impfen dieser Gruppe ist Deutschland noch zurückhaltend, im Gegensatz zu einigen anderen Ländern. Mehr dazu hier.

Montag, 3. Mai, 7.25 Uhr: Ärztepräsident sieht großen Verbesserungsbedarf nach Corona-Krise

Ärztepräsident Klaus Reinhardt sieht als Lehre aus der Corona-Krise großen Verbesserungsbedarf von Notfallplänen bis zur Pflege - aber auch eine Warnung vor zusätzlichem Kostendruck. "Wir brauchen eine kritische Analyse der jetzt zu Tage getretenen Schwächen", sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur. "Der Wert des Gesundheitswesens ist in der Krise aber sehr deutlich geworden." Daran sollte man sich erinnern, wenn wieder Debatten darüber geführt würden, wie Strukturen ausgedünnt und auf reine Kosteneffizienz getrimmt werden sollten.

Lehren aus dem Corona-Krisenmanagement sind ein Thema des Deutschen Ärztetages, der an diesem Dienstag als Online-Veranstaltung beginnt. Es sind die ersten großen Beratungen der Ärzteschaft seit Beginn der Pandemie, nachdem der Ärztetag im vergangenen Jahr ausgefallen war.

Reinhardt sagte, Deutschland müsse sich den Mehraufwand für Reserven an Betten oder Schutzausrüstung leisten. "Es darf nicht wieder so etwas wie im Frühjahr 2020 passieren, als wir nicht einmal Masken und Schutzkleidung hatten." Katastrophenpläne und Vorgaben für Krisenstäbe müssten standardisiert und laufend aktualisiert werden. "Der Ernstfall muss regelmäßig geübt werden."

Montag, 3. Mai, 6,45 Uhr: Die RKI-Zahlen für das Allgäu

Die aktuellen RKI-Zahlen für das Allgäu zeigen, dass die Inzidenzwerte in der Region überall leicht sinken. Der Kreis Lindau hat mit 65,9 die niedrigste Inzidenz in der Region, Memmingen mit 238,1 die höchste. Alle Werte im Detail hier.

Montag, 3. Mai, 6 Uhr: RKI registriert 9.160 Corona-Neuinfektionen und 84 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Didgitalteam der Allgäuer Zeitung. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.160 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben innerhalb von 24 Stunden 84 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 146,9.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.425.982 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.040.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.276.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagnachmittag bei 0,92 (Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Sonntag, 2. Mai, 20.17 Uhr: Scholz: Regeln für vollständig Geimpfte schnell festlegen

Im Ringen um einheitliche Erleichterungen für vollständig Geimpfte in der Corona-Pandemie hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) eine schnelle Klärung in Aussicht gestellt. Er halte es für realistisch, dass die geplante Verordnung am Mittwoch ins Kabinett komme und noch bis Freitag die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat erhalte, sagte Scholz am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Wir haben den Ehrgeiz, dass wir diese Zustimmung bekommen und für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger wäre das auch richtig."

Sonntag, 2. Mai, 19.02 Uhr: Großbritannien schickt weitere 1000 Beatmungsgeräte nach Indien

Großbritannien will dem derzeit sehr schwer von der Corona-Pandemie getroffenen Indien weitere 1000 Beatmungsgeräte schicken. "Wir müssen alle zusammenarbeiten, um Covid-19 zu bekämpfen. Niemand ist sicher, bis wir alle sicher sind", sagte Außenminister Dominic Raab am Sonntag einer Mitteilung zufolge. Zuvor hatte Großbritannien bereits 200 Beatmungsgeräte, knapp 500 Sauerstoffkonzentratoren und drei Sauerstoffgeneratoren nach Indien geschickt.

Sonntag, 2. Mai, 17.36 Uhr: Impfung über Firmen ab Anfang Juni

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland kommt die nächste Etappe in Sicht: Spätestens ab der Woche vom 7. Juni sollen sich Beschäftigte auch direkt über die Firma von Betriebsärzten impfen lassen können. Dafür sind laut Bundesgesundheitsministerium mindestens 500.000 Impfdosen pro Woche vorgesehen, wie zuerst die "Welt am Sonntag" berichtete. Das soll Impfungen erleichtern, auch ohne dass man sich extra selbst um Praxis-Termine kümmern muss.

Sonntag, 2. Mai, 15.56 Uhr: Tagesrekord an Corona-Toten in Indien

Indien hat die höchste Zahl an täglichen Corona-Todesfällen seit Beginn der Pandemie verzeichnet. 3689 Menschen starben nach Daten des Gesundheitsministeriums vom Sonntag. Erst am Samstag hatte Indien als weltweit erstes Land mehr als 400.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem einzigen Tag gemeldet. Das Gesundheitssystem in dem südasiatischen Land mit seinen über 1,3 Milliarden Einwohnern ist überfordert, Krankenhäuser und Krematorien sind überfüllt, es mangelt an medizinischem Sauerstoff, Medikamenten und Impfstoff.

Sonntag, 2. Mai, 14.05 Uhr: Krankenhausgesellschaft: Spüren erste, leichte Entlastung

Angesichts der sinkenden Corona-Zahlen spüren auch die Krankenhäuser "ganz überwiegend eine erste, leichte Entlastung". Das sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, der "Bild" (Montag). "Wir haben nun über etwa zwei Wochen relativ konstante Zahlen bei den Neuinfektionen, das gibt uns die Zuversicht, dass wir auch beim Zuwachs der Intensivpatienten bis auf weiteres keinen exponentiellen Anstieg befürchten müssen." Dabei stellte Gaß klar, dass "die Belastung in den Kliniken und bei den Beschäftigten auf einem sehr hohen Niveau" bleibe.

Sonntag, 2. Mai, 11.55 Uhr: Massentreffen in Brüsseler Park eskaliert erneut - 132 Festnahmen

Erneut ist ein illegales Massentreffen in einem Brüsseler Stadtpark eskaliert. Trotz behördlichen Verbots versammelten sich am Samstagnachmittag nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga 1.000 bis 2.000 Menschen im beliebten Park Bois de la Cambre der Hauptstadt. Die Polizei wurde unter anderem mit Flaschen und Böllern beworfen. Am Ende des Tages hatten die Einsatzkräfte 132 Personen festgenommen, wie Belga unter Berufung auf eine Polizeisprecherin berichtete.

Die Veranstaltung "La Boum 2" war auf Facebook angekündigt, aber von den Behörden verboten worden. Auch Ministerpräsident Alexander De Croo hatte dazu aufgerufen, nicht teilzunehmen. Bereits Anfang April war es bei "La Boom" zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Auch damals trafen sich nach einem Aufruf im Internet Tausende Menschen und feierten unter Missachtung der Corona-Regeln. Die Polizei löste die Veranstaltung auf.

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Sonntag, 2. Mai, 10.05 Uhr: Neue Corona-Regeln im Landkreis Lindau ab Dienstag

Im Landkreis Lindau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) seit fünf Tagen in Folge unter 100 (alle aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu finden Sie laufend hier im Überblick). Damit gilt der Wert als stabil und es treten ab Dienstag, 4. Mai 2021, 0.00 Uhr die in der Verordnung des Freistaates vorgesehenen Regelungen für diesen Inzidenzbereich in Kraft. Alles dazu erfahren Sie hier im Überblick.

Sonntag, 2. Mai, 7.55 Uhr: Schere bei 7-Tage-Inzidenz im Allgäu geht auseinander

Memmingen fast bei 240, Lindau bei rund 66 - die Inzidenzwerte in der Region gehen zum Teil weit auseinander. Wie es in Ihrem Landkreis oder kreisfreien Stadt aussieht, erfahren Sie aktuell hier.

Sonntag, 2. Mai, 7.05 Uhr: RKI registriert 16.290 Corona-Neuinfektionen und 110 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 16.290 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 110 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:58 Uhr wiedergeben. Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 18.773 Neuinfektionen und 120 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 146,5 - damit entwickelt sich die Sieben-Tage-Inzidenz am sechsten Tag in Folge rückläufig. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 148,6 angegeben, vor eine Woche mit 165,6.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.416.822 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.024.600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.192.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,93 (Vortag: 0,94). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Notizblock

Samstag, 1. Mai, 19.50 Uhr: Deutsche Corona-Hilfe in Indien angekommen

Ein Flieger der Luftwaffe hat Hilfsmaterial aus Deutschland in das schwer von der Pandemie getroffene Indien gebracht. An Bord der Maschine, die sonst auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fliegt, waren 120 Beatmungsgeräte sowie 13 Sanitätssoldatinnen und Sanitätssoldaten. Sie kam am Samstagabend (Ortszeit) in der Hauptstadt Neu Delhi an, wie ein Sprecher der Luftwaffe mitteilte. Den Krankenhäusern in Indien geht wegen der steigenden Zahl an Corona-Patienten der medizinische Sauerstoff aus. Die Soldatinnen und Soldaten sollen eine mobile Sauerstoffgewinnungsanlage der Bundeswehr in Indien aufbauen, Personal des örtlichen Roten Kreuzes einweisen und dazu 14 Tage im Land bleiben.

Samstag, 1. Mai, 16.14 Uhr: Polizei löst illegale Rave-Party mit 500 Teilnehmern auf

Die französische Polizei hat in der Nacht auf Samstag eine illegale Rave-Party mit 500 Teilnehmern in der Bretagne aufgelöst. Die Sicherheitsbehörden seien gegen ein Uhr morgens auf einem Feld bei Haut-Corlay im Departement Côtes-d’Armor gegen die Veranstaltung vorgegangen, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP am Samstag mit Bezug auf die dortige Präfektur. Gegen rund 300 Personen sei Strafanzeige wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung gestellt worden.

Samstag, 1. Mai, 14.05 Uhr: Angst vor Corona: Post stellt in Duisburger Sackgasse nicht direkt zu

Aus Sorge vor Corona-Infektionen stellt die Deutsche Post seit Wochen in einer Sackgasse in einem Duisburger Viertel keine Sendungen mehr in die Hausbriefkästen zu. Die Situation für Zusteller sei durch distanzloses Verhalten vieler Anwohner, die zumeist auch keine Masken trügen, nicht mehr tolerabel gewesen, sagte die Sprecherin der Deutschen Post, Britta Töllner. Die Sackgasse im Duisburger Stadtteil Rheinhausen wird von Wohnblocks gesäumt. Seit Beginn der Corona-Pandemie seien die Transporter der Zusteller immer wieder von den Anwohnern umringt worden.

Samstag, 1. Mai, 11 Uhr: Tausende feiern bei erster Clubnacht in Liverpool

In Liverpool hat zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie in Großbritannien eine legale Clubnacht ohne Abstand und Masken stattgefunden. Rund 3.000 Gäste strömten am Freitagabend Berichten zufolge auf die Tanzfläche eines Lagerhauses, in dem DJs wie Lewis Boardman und The Blessed Madonna auflegten. Die Partys am Freitag und Samstag sind Teil eines Pilotprojekts der britischen Regierung, mit dem Großveranstaltungen in Corona-Zeiten getestet werden sollen. Alle Anwesenden mussten vor dem Einlass einen maximal 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen und sollen fünf Tage nach dem Event einen weiteren Test machen. Vor Ort gilt dafür keine Abstands- und Maskenpflicht.

Veranstalter Sam Newson sagte, das Pilotprojekt sei unbedingt notwendig für die strauchelnde Branche, in der viele seiner Kollegen ihre berufliche Existenz verloren hätten. "Ich stand vorhin auf der Bühne und hatte ein bisschen Tränen in den Augen", sagte er zu PA. "Ich kann es nicht leugnen, es ist sehr emotional."

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Samstag, 1. Mai, 9.25 Uhr: Ein Viertel der Allgäuer haben Erstimpfung erhalten

Etwas über ein Viertel aller Allgäuer haben inzwischen ihre Erstimpfung gegen Corona erhalten. Warum die Region dem Bundes-Durchschnitt etwas hinterherhinkt und wie die Quoten der Erst- und Zweitimpfungen in Ihrem Landkreis sind, erfahren Sie hier im Überblick.

Samstag, 1. Mai, 7.30 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken - nur Memmingen steigt

Die aktuellen Inzidenzwerte für die Landkreise und kreisfreien Städte im Allgäu zeigen sich am Samstagmorgen weiter rückläufig - mit einer Ausnahme: Memmingen klettert auf einen Wert von über 260. Wie die Zahlen in Ihrer Region aussehen, erfahren Sie in unserem Überblick hier.

Samstag, 1. Mai, 7.10 Uhr: RKI registriert 18.935 Corona-Neuinfektionen und 232 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.935 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 232 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.07 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 23.392 Neuinfektionen und 286 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 148,6 - damit entwickelt sich die Sieben-Tage-Inzidenz am fünften Tag in Folge rückläufig. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 153,4 angegeben, vor eine Woche mit 164,4.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.400.532 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.012.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.082.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 0,94 (Vortag: 0,92). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. April bis 20. April lesen Sie in Teil 54 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.