Dreister Betrug im Ostallgäu

Betrüger stiehlt Personalien von Buchloerin und schließt damit Online-Verträge ab

In Buchloe hat ein Betrüger die Personalien einer Frau verwendet, um Online-Verträge abzuschließen. Der Buchloerin fielen dann Lastschriftabbuchungen auf, die sie nicht veranlasst hatte.

In Buchloe hat ein Betrüger die Personalien einer Frau verwendet, um Online-Verträge abzuschließen. Der Buchloerin fielen dann Lastschriftabbuchungen auf, die sie nicht veranlasst hatte.

Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

In Buchloe hat ein Betrüger die Personalien einer Frau verwendet, um Online-Verträge abzuschließen. Der Buchloerin fielen dann Lastschriftabbuchungen auf, die sie nicht veranlasst hatte.

Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Immer wieder werden Allgäuer zu Betrugsopfern. Die Betrüger wenden verschiedenste Methoden an. Diesmal wurden einer Frau die Personalien gestohlen.
10.11.2020 | Stand: 15:08 Uhr

Gleich in zwei Fällen ist eine Frau in Buchloe zum Betrugsopfer geworden. Nach Angaben der Polizei hatte ein unbekannter Täter mit ihren Personalien unberechtigt zwei Online-Verträge abgeschlossen. Der Frau fielen die beiden Lastschriftabbuchungen in Höhe von etwa 18 Euro und 70 Euro von ihrem Konto auf.

Sie erstattete bei der Polizei Buchloe Anzeige. Die Beamten ermitteln nun in dem Fall.

Auch ein Füssener wurde zum Betrugsopfer

Einen weiteren Betrugsfall gab es in Füssen: Bereits am Freitag vergangener Woche rief ein vermeintlicher Mitarbeiter einer Software-Firma bei einem Mann an. Laut Polizei erzählte der angebliche Mitarbeiter dem Füssener, dass dessen Computer von Viren befallen sei. Anschließend verschaffte sich der falsche Mitarbeiter über ein Programm Zugriff zum Computer des Mannes.

Dabei bemerkte der Füssener nach Angaben der Polizei, dass Überweisungen getätigt wurden, die er nicht veranlasst hatte. Er erstattete am darauffolgenden Montag Anzeige bei der Polizei.

Falscher Mitarbeiter einer Software-Firma nutzte heimlich das Online-Banking

Über das Online-Banking war es dem angeblichen Mitarbeiter der Software-Firma gelungen, knapp 3.000 Euro von verschiedene Konten ins Ausland zu überweisen.

  • Die Polizei Füssen rät, bei solchen Anrufen hellhörig zu werden.
  • Außerdem solle man keinem Fremden den Zugriff auf den eigenen Computer erlauben.
  • Weiter empfiehlt die Polizei, das Gespräch sofort zu beenden und auf keinen Fall persönliche Daten preiszugeben.
  • Wenn Sie einen Betrug feststellen, sollten Sie umgehend die Polizei informieren.

Zahlreiche Betrugsfälle im Allgäu in den vergangenen Wochen

Immer wieder werden Allgäuer Opfer von Betrug. Die Betrüger wenden verschiedenste Methoden an, meist um an das Geld der Menschen zu kommen. Verbraucherschützer warnen beispielsweise vor einigen dubiosen Streaming-Portalen im Internet und ein Allgäuer Polizist berichtet, wie ausgefallen die Betrugsmaschen im Internet mittlerweile sind. Auch eine Allgäuer Trachten-Designerin hat regelmäßig mit Betrügern im Internet zu kämpfen.