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Verschiedene Regeln in Kommunen

Bettler im Allgäu: Organisiert ist nicht gleich kriminell

Bettler Kempten

Bettler gehören mittlerweile auch im Allgäu zum Stadtbild – wie hier in Kempten. Laut Polizei bleiben sie in der Regel unauffällig. Viele Passanten sind unsicher, ob sie Geld geben sollen oder nicht.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Bettler gehören mittlerweile auch im Allgäu zum Stadtbild – wie hier in Kempten. Laut Polizei bleiben sie in der Regel unauffällig. Viele Passanten sind unsicher, ob sie Geld geben sollen oder nicht.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Im Allgäu sitzen häufig Bettler auf der Straße oder gehen von Haus zu Haus. Stecken Banden dahinter? Wie Polizei und Caritas die Situation beurteilen.
26.06.2021 | Stand: 13:24 Uhr

In aller Regel sind sie unauffällig, sitzen in den Fußgängerzonen und bitten um Almosen: Bettler gehören mittlerweile auch im Allgäu zum Stadtbild. Doch Passanten sind oft unsicher: Soll man etwas geben oder besser nicht? Vielen stellt sich die Frage, ob die Bettelnden das Geld überhaupt behalten dürfen oder ob sie vielleicht doch zu einer Bande gehören und ihre Einnahmen an Hintermänner weitergeben müssen. Hin und wieder greift auch die Polizei ein, wie jüngst am Bahnhof Weizern-Hopferau im Kreis Ostallgäu. Dort hatte eine junge Frau mehrere Menschen angesprochen und nach Geld und Arbeit gefragt. Die Beamten haben sie des Platzes verwiesen.

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