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Brauerei-Chefs über Biertrends

„Es gibt eine Tendenz weg vom Weizenbier“ - Gibt's in Zukunft nur noch Helles?

Bier verkauft sich im Allgäu noch gut. Während der Konsum von Weizen jedoch sinkt, liegt Helles aktuell im Trend.

Bier verkauft sich im Allgäu noch gut. Während der Konsum von Weizen jedoch sinkt, liegt Helles aktuell im Trend.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Bier verkauft sich im Allgäu noch gut. Während der Konsum von Weizen jedoch sinkt, liegt Helles aktuell im Trend.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Der Biermarkt verändert sich auch im Allgäu. Während der Weizen-Absatz sinkt, wird Helles immer beliebter. Hier spüren wir den Trends der Brauer nach.
24.07.2022 | Stand: 07:59 Uhr

3,9 Millionen Hektoliter alkoholhaltige Weizenbiere wurden noch 2015 in deutschen Getränke- und Supermärkten verkauft. 2021 waren es nur noch 3,1 Millionen Hektoliter – beinahe ein Fünftel weniger. Dieser Trend ist auch in der Region spürbar. So wurden 2015 im Regierungsbezirk Schwaben 0,2 Millionen Hektoliter Weizenbier verkauft – 2021 waren es nur noch etwa 0,15. Kurz gesagt: Das Weizenbier, einst Wachstumsmarkt, wird weniger gekauft. „Es gibt eine Tendenz weg vom Weizenbier“, sagt auch Elmar Bentele, Geschäftsführer der Brauerei Farny aus Kißlegg (Kreis Ravensburg), die einst das von Trüb- und Schwebstoffen freie Kristallweizen erfand.