Stundenweise Vermietung

Buchenberg: Gohrensberg-Liftbetreiber scheitert in der höchsten Instanz mit Antrag auf Öffnung

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnt die Öffnung des Gohrensberg-Skilifts bei Buchenberg ab. Der Betreiber Rudi Holzberger reagiert verständnislos.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnt die Öffnung des Gohrensberg-Skilifts bei Buchenberg ab. Der Betreiber Rudi Holzberger reagiert verständnislos.

Bild: Michael Munkler

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnt die Öffnung des Gohrensberg-Skilifts bei Buchenberg ab. Der Betreiber Rudi Holzberger reagiert verständnislos.

Bild: Michael Munkler

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnt die Öffnung des Gohrensberg-Skilifts bei Buchenberg höchstinstanzlich ab. Der Betreiber reagiert verständnislos.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnt die Öffnung des Gohrensberg-Skilifts bei Buchenberg ab. Der Betreiber Rudi Holzberger reagiert verständnislos.
dpa
26.02.2021 | Stand: 12:48 Uhr

Ein Skiliftbetreiber im bayerischen Allgäu ist mit seinem Eilantrag auf eine stundenweise Vermietung nun auch höchstinstanzlich gescheitert. Wie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Freitag bestätigte, wies das Gericht die Beschwerde des Liftbetreibers aus Buchenberg (Landkreis Oberallgäu) gegen einen ablehnenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Augsburg als unbegründet zurück (Az. 20 CE 21.415).

Eilantrag am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof abgelehnt

Nach Angaben des Verwaltungsgerichtshofs hatte der Liftbetreiber in seiner Beschwerde unter anderem argumentiert, dass sein Schlepplift keine Seilbahn im Sinne der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sei. Deren Betrieb als Freizeitangebot ist in Bayern derzeit auch zur stundenweisen Vermietung an Familien verboten, in Baden-Württemberg aber erlaubt - was beim Liftbetreiber in unmittelbarer Grenznähe Unverständnis ausgelöst hatte.

Da der Betreiber für seinen Schlepplift eine seilbahnrechtliche Erlaubnis erhalten habe, habe das Gericht aber «keinen Zweifel», dass die Anlage die Kriterien einer Seilbahn erfülle, heißt es im Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs. Der Betreiber des Skilifts, Rudi Holzberger, reagierte am Freitag verständnislos. Der Unterschied zwischen geschlossenen Gondeln und einem Schlepplift werde darin «schlichtweg missachtet, das Wort oder die fragwürdige Definition obsiegt über jedes Argument».