Medizin

Angstfrei in die Narkose im Buchloer Krankenhaus St. Josef

Chefärztin Dr. Gudrun Nitsche und ihr Team passen im Krankenhaus St. Josef in Buchloe gut auf ihre Patienten auf und begleiten diese auch
nach ihrer Operation weiter.

Chefärztin Dr. Gudrun Nitsche und ihr Team passen im Krankenhaus St. Josef in Buchloe gut auf ihre Patienten auf und begleiten diese auch nach ihrer Operation weiter.

Bild: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Chefärztin Dr. Gudrun Nitsche und ihr Team passen im Krankenhaus St. Josef in Buchloe gut auf ihre Patienten auf und begleiten diese auch nach ihrer Operation weiter.

Bild: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Bei der Anästhesie im Krankenhaus St. Josef in Buchloe gibt es Neuerungen. Unter anderem kommt nun das ultraschallgesteuerte Regionalverfahren zum Einsatz.
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Von Redaktion Buchloer Zeitung
17.08.2021 | Stand: 12:11 Uhr

Wer sich in Narkose begeben muss, möchte volles Vertrauen zu den behandelnden Ärztinnen und Ärzten haben. Das fällt leichter in dem Wissen, dass ein eingespieltes und erfahrenes Team mit modernster Technik zu Werke geht – wie im Krankenhaus St. Josef in Buchloe. Noch besser ist es, eine Vollnarkose mit ihren Belastungen für die Patienten zu vermeiden. Dazu kommt in Buchloe nun das ultraschallgesteuerte Regionalverfahren zum Einsatz, heißt es in einer Pressemitteilung der Kliniken Kaufbeuren-Ostallgäu. Auch im Umgang mit der kostbaren Ressource Blut sowie zur optimalen Dosierung von Medikamenten bei einer Narkose habe sich einiges getan.

Seit Sommer 2020 ist Dr. Gudrun Nitsche Chefärztin am Buchloer Krankenhaus

Die Neuerungen kamen unter der Regie von Dr. Gudrun Nitsche zustande, die seit Sommer 2020 Chefärztin ist. Sie ist Fachärztin für Anästhesiologie und Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Leitende Notärztin, Intensivmedizin, Psychosomatische Grundversorgung und Homöopathie. Daneben findet sie noch die Zeit, sich ehrenamtlich als Chefärztin einer großen Hilfsorganisation zu engagieren, wo sie seit 25 Jahren mitwirkt.

Chefärztin Dr. Gudrun Nitsche
Chefärztin Dr. Gudrun Nitsche
Bild: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Mit dem neuen Verfahren lässt sich am Buchloer Krankenhaus eine belastende Vollnarkose oft vermeiden

Zuletzt führte Nitsche in Buchloe unter anderem das ultraschallgesteuerte Regionalverfahren ein. Dabei lässt sich mit dem Sonografiegerät anhand der Lage von Gefäßen und Muskeln herausfinden, wo die Nerven verlaufen. Millimetergenau platzieren die Anästhesisten dann die Nadel neben dem Nerv und betäuben auf diese Weise die Körperregion, die dieser versorgt. Das hat laut Pressemitteilung viele Vorteile: Eine belastende Vollnarkose lässt sich häufig vermeiden. Es lassen sich zudem Schmerzkatheter legen, sodass Patienten nach der Operation möglichst schmerzfrei oder wesentlich schmerzärmer sind. Dies wiederum ermöglicht schneller wieder die erforderliche Bewegung und fördert damit die Wundheilung.

Neues Operationsverfahren führt in Buchloe dazu, dass weniger Bluttransfusionen nötig sind

Bereits 2019 führte Nitsche das „Patient Blood Management“ ein. Dabei geht es um den bewussteren und sparsameren Umgang mit Blut: Durch spezielle Operationstechniken soll so wenig Blut wie möglich fließen. Außerdem wird es während und nach der OP aufgefangen, gereinigt und bei Bedarf hygienisch einwandfrei dem Patienten zurückgegeben. Diese Autotransfusion spart Blutkonserven und kommt in Buchloe regelmäßig zum Einsatz. 2020 wurde keine einzige Fremdblutkonserve bei orthopädischen Patienten mehr verabreicht, teilt die Sprecherin mit. Außerdem bekam das Krankenhaus ein neues Narkose- und zehn hochmoderne Beatmungsgeräte, die gerade während der Pandemie wichtig sind.

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