Antoniusfest in Ummenhofen

Antoniusfest in Ummenhofen - Es rührt sich was am „Käppele“

Pater Jerry Kurian zelebriert die Messe zum traditionellen Antoniusfest in Ummenhofen. Aufgrund der heißen Temperaturen am Sonntag wurde die Veranstaltung so gut wie möglich in den Schatten verlegt.

Pater Jerry Kurian zelebriert die Messe zum traditionellen Antoniusfest in Ummenhofen. Aufgrund der heißen Temperaturen am Sonntag wurde die Veranstaltung so gut wie möglich in den Schatten verlegt.

Bild: Rainer Plieninger

Pater Jerry Kurian zelebriert die Messe zum traditionellen Antoniusfest in Ummenhofen. Aufgrund der heißen Temperaturen am Sonntag wurde die Veranstaltung so gut wie möglich in den Schatten verlegt.

Bild: Rainer Plieninger

Ummenhofener feiern bei über 30 Grad das traditionelle Antoniusfest am "Käppele". Olga Altheimer wird für 40 Jahre als Mesnerin geehrt.
19.06.2022 | Stand: 17:27 Uhr

Das Wetter meint es offensichtlich gut mit dem traditionellen Antoniusfest in Ummenhofen: Wie schon im vergangenen Jahr feierte die Kirchengemeinde Jengen-Ummenhofen bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein auf der Wiese der Familie Nägele hinter dem „Käppele“ eine Liturgie zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua. Bei Temperaturen über 30 Grad waren Schattenplätze heiß begehrt. Darum wurde der Altar dieses Jahr an der Ostseite der Wiese aufgebaut, sodass Bäume die Besucherinnen und Besucher vor der Sonne schützten.

Musikverein Jengen läutet Antoniusfest in Ummenhofen ein

Einen klingenden Auftakt bescherte der Musikverein Jengen. Die Kapelle zog spielend über die St. Antonius-Straße, Brauereistraße und Zugspitzstraße von Osten her auf den Veranstaltungsort auf der Nägele-Wiese zu. Die Messe zelebrierte Pater Jerry Kurian mit Unterstützung von Diakon Helmut Wahl sowie Ministrantinnen und Ministranten. Der Musikverein Jengen sorgte für die musikalische Untermalung der Freiluft-Messe mit sakralen Liedern, bei denen die Gemeinde einstimmte. Aus Jengen und Ummenhofen waren zudem Vereinsvertreter mit Fahnenabordnungen gekommen.

Pater Jerry Kurian erzählte in seiner Ansprache, dass sich heuer der Todestag von Antonius zum 791. Mal jährt. Indien war damals eine portugiesische Kolonie und der Heilige Antonius hatte ein hohes Ansehen. Ursprünglich hieß er Antonius von Lissabon – nach seinem Geburtsort. Erst später wurde er nach dem Ort seines Wirkens und Sterbens in Antonius von Padua umbenannt.

Olga Altheimer seit 40 Jahren Mesnerin in Ummenhofen

Nach dem Ende der Liturgiefeier bedankte sich Diakon Helmut Wahl bei allen Mitwirkenden, den vielen Besuchern – und speziell bei Mesnerin Olga Altheimer. Sie ist nämlich bereits seit 40 Jahren Mesnerin im Ortsteil Ummenhofen. Zu diesem Anlass ehrte Robert Mörgenländer, Dekanatsleiter des Mesnerverbands in der Diözese Augsburg für das Dekanat Kaufbeuren, Olga Altheimer für ihr langjähriges Engagement.

Olga Altheimer ist seit 40 Jahren Mesnerin in Ummenhofen. Dafür wird sie beim Antoniusfest am "Käppele" geehrt.
Olga Altheimer ist seit 40 Jahren Mesnerin in Ummenhofen. Dafür wird sie beim Antoniusfest am "Käppele" geehrt.
Bild: Rainer Plieninger

Mörgenländer überreichte der Mesnerin im Namen der Diözese Augsburg eine Dankbarkeits-Urkunde. Die geehrte Olga Altheimer bedankte sich herzlich bei ihren Familienmitgliedern. Sie hätten für ihre Mesnerarbeit immer viel Verständnis und Unterstützung aufgebracht.

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