Corona-Krise

Bayern können sich in Penzinger Flugzeughalle auf Corona testen lassen

Die Drive-in-Teststrecke auf dem Penzinger Fliegerhorst ist in einen Flugzeughangar umgezogen. Dort gibt es jetzt vier Fahrspuren für Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollen.

Die Drive-in-Teststrecke auf dem Penzinger Fliegerhorst ist in einen Flugzeughangar umgezogen. Dort gibt es jetzt vier Fahrspuren für Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollen.

Bild: Foto: Novokmet/Landratsamt

Die Drive-in-Teststrecke auf dem Penzinger Fliegerhorst ist in einen Flugzeughangar umgezogen. Dort gibt es jetzt vier Fahrspuren für Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollen.

Bild: Foto: Novokmet/Landratsamt

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Penzing können sich Bayern auf Corona testen lassen. Am ersten Tag nach der Wiedereröffnung kamen mehr als 60 Personen.
Die Drive-in-Teststrecke auf dem Penzinger Fliegerhorst ist in einen Flugzeughangar umgezogen. Dort gibt es jetzt vier Fahrspuren für Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollen.
Von Christian Mühlhause
26.08.2020 | Stand: 18:21 Uhr

Im Pandemiezentrum auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Penzing wird wieder getestet: Die Drive-in-Teststrecke ist am Dienstag in einer Flugzeughalle in Betrieb genommen worden und wurde gut angenommen: Mehr als 60 Testpersonen kamen am ersten Tag nach Penzing.

Dass in Penzing wieder getestet wird, ist – wie berichtet – Teil der bayernweiten Teststrategie. Neu ist, dass auf vier Strecken gefahren werden kann. Die Kapazität liegt laut dem Pressesprecher des Landratsamts, Wolfgang Müller, bei 400 Tests plus x am Tag. Muss die Kapazität erhöht werden, „dann wird zwei Stunden länger geöffnet“, erläutert Müller.

Tests für jeden Bayern

Aktuell sind die Zeiten montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Freiwillig und kostenlos testen lassen kann sich in Penzing jeder Bewohner aus Bayern – sofern er keine Symptome aufweist und sich vorher anmeldet. Die Servicenummer für die Anmeldung war am Dienstag ständig belegt. Laut Müller will man sehen, wie es weiterläuft und vielleicht auch das Personal aufstocken.

Auf der Teststrecke selbst könne durch die Anmeldung das nötige Personal eingeteilt werden. In der Regel seien es acht bis zehn Personen von der Registrierung über die Einweisung der Autos bis hin zur Abstrichnahme. Zuständig für den Betrieb ist das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Landsberg, ein Tochterunternehmen des Klinikums Landsberg. Finanziert werde die Teststrecke zu 100 Prozent vom Freistaat, der Landkreis organisiere das Ganze, berichtet Müller.

Teststrecke wurde in ehemaligen Flugzeughangar verlegt

Um für die sinkenden Temperaturen im nahenden Herbst gerüstet zu sein, ist die Teststrecke in einen ehemaligen Flugzeughangar umgezogen. Laut Müller ist das ein idealer Platz, denn er sei luftig und doch geschützt und habe obendrein noch Räume für die Mitarbeiter. Da ausreichend Platz vorhanden ist, wurde laut Wolfgang Müller zu den bisherigen drei Strecken eine vierte eingerichtet.

Eine Strecke ist für Personen mit Symptomen reserviert. Sie müssen sich an ihren Hausarzt wenden und werden von dort gegebenenfalls ans Testzentrum verwiesen. Im Landkreis wurde Wolfgang Müller zufolge am Dienstag kein neuer Infizierter registriert, die Zahl der aktuell positiv Getesteten liegt bei 20: „Alle sind ohne Symptome.“