Abschlussfeier Krankenpflegeschule Buchloe

Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe: Eine Bereicherung für die Pflegelandschaft im Ostallgäu

Zwölf neue Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer wurden in der Buchloer Krankenpflegeschule feierlich entlassen.

Zwölf neue Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer wurden in der Buchloer Krankenpflegeschule feierlich entlassen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Zwölf neue Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer wurden in der Buchloer Krankenpflegeschule feierlich entlassen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Zwölf neue Pflegefachhelfer wurden an der Krankenpflegeschule in Buchloe feierlich entlassen. Prominente Politiker lobten das Engagement in schwierigen Zeiten.
03.08.2021 | Stand: 17:41 Uhr

Bereits zum dritten Mal verabschiedete die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe einen Jahrgang neuer Pflegefachhelferinnen und -helfer. Es war der erste Lehrgang, der komplett unter Corona-Bedingungen, also in einem Mix aus Präsenz- und Onlineausbildung, stattfand. Der vorhergehende Jahrgang hatte zumindest noch teilweise „normale“ Ausbildungsbedingungen genossen. Das Interesse an dem Ausbildungsgang ist ungebrochen hoch.

Es war ganz offensichtlich eine kluge Entscheidung, die der Landkreis und die Stadt Kaufbeuren 2018 mit dem Klinikverbund Ostallgäu-Kaufbeuren zur Aufstellung der Schule getroffen hatte. Mit den jetzt verabschiedeten zwölf Schülerinnen und Schülern schlossen bisher 37 ihre Ausbildung erfolgreich ab. Yezda Akdemir war nicht nur die Klassensprecherin, sondern schnitt mit 2,0 auch als Klassenbeste ab. Der Gesamt-Notenschnitt liegt bei 2,9.

Große Verantwortung für Menschen, Teamgeist und Zusammenhalt

Dass in der Ausbildung nicht allein Wissen vermittelt wurde, machte die junge Frau in ihrer Ansprache deutlich. Da sprach sie von der großen Verantwortung für Menschen auch in Extremsituationen, von Teamgeist und Zusammenhalt. Der Stolz über das unter schwierigen Bedingungen erreichte Ausbildungsziel war ihr deutlich anzumerken.

Die Bedeutung der Ausbildung mag man auch daran erkennen, dass einige prominente Politiker zur Verabschiedung angereist waren und wie Schüler, Lehrer, Ausbilder und Fördervereinsmitglieder von Axel Wagner, dem Pflegedirektor und amtierenden Vorstandsvorsitzenden des Klinikverbunds begrüßt wurden. Landrätin Maria Rita Zinnecker gratulierte und freute sich, dass die jungen Leute die Pflegelandschaft im Ostallgäu bereichern. Es sei nicht nur ein besonderer Tag für die Absolventen und die Lehrkräfte, sondern auch für die Menschen, „um die sich kümmern werden“. Zinnecker weiter: „Wir brauchen Sie, Sie bereichern die Pflegebranche, Sie haben einen sehr wertvollen Beruf gewählt. Bleiben Sie auf alle Fälle dran.“ Dem Ausbilder-Team um Dr. Stefanie Kohler zollte die Landrätin Dank und Anerkennung.

Schulstandort Buchloe durch die Krankenpflegeschule gestärkt worden

Der Kaufbeurer Oberbürgermeister unterstrich die gemeinsame Anstrengung von Stadt und Landkreis zur Aufstellung der Schule, bevor er Glückwünsche und Dank folgen ließ. Buchloes Bürgermeister Robert Pöschl attestierte den Absolventen, dass sie ihre Ausbildung unter sehr schwierigen Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie erfolgreich gemeistert hätten. Daran hätten alle Beteiligten, Schüler und Lehrer mitgearbeitet. Der Schulstandort Buchloe sei durch die Krankenpflegeschule gestärkt worden. Schließlich ließ Schulleiterin Stefanie Kohler das „schwierige, turbulente Ausbildungsjahr“ Revue passieren, bevor sie ihrer „wilden Truppe in wilden Zeiten“ gratulierte und sie dazu aufrief, nie aufzugeben und „für euer Leben und euer Glück zu kämpfen“. Ein besonderes Dankeschön zollte sie ihrem „Schattenkabinett“, dem Personal mit Sigrid Kothe und Cordula Unglert-Heck an der Spitze.

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Acht der zwölf Absolventen haben sich für die Fortsetzung ihrer Ausbildung im Pflegeberuf entschieden. Sechs von ihnen nehmen eine dreijährige Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Kaufbeuren auf, eine weitere an einer Schule in Köln und ein junger Mann setzt seine Ausbildung in Landsberg fort. Zwei weitere werden als Pflegefachhelfer in Kaufbeuren arbeiten, zwei andere wechseln in neue Berufe.

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