Eishockey ESV Buchloe

Brüderpaar stürmt weiter für die Pirates

Robert Wittmann vom ESV Buchloe (rechts) im Duell gegen Amberg in der Landesliga.

Robert Wittmann vom ESV Buchloe (rechts) im Duell gegen Amberg in der Landesliga.

Bild: Michael Lindemann (Archivfoto)

Robert Wittmann vom ESV Buchloe (rechts) im Duell gegen Amberg in der Landesliga.

Bild: Michael Lindemann (Archivfoto)

Die Offensivspieler Christian und Robert Wittmann verlängern beim ESV Buchloe
28.06.2021 | Stand: 17:15 Uhr

Mit zwei weiteren Verlängerungen schreiten die Kaderplanungen des Bayernligisten ESV Buchloe weiter voran. Die Brüder Christian und Robert Wittmann sind dabei die ersten beiden Stürmer, auf die ESV-Trainer Christopher Lerchner auch in der kommenden Spielzeit bauen darf. Beide stammen aus dem eigenen Nachwuchs und sind somit zwei waschechte Eigengewächse, die weiterhin für ihren Heimatverein auf Tore- und Punktejagd gehen werden.

Verbundenheit mit der Stadt Buchloe

„Es ist extrem wichtig für uns, dass die beiden an Bord bleiben“, sagt Piraten-Coach Christopher Lerchner erfreut. „Mit Christian und Robert können wir schließlich zwei Schlüsselpositionen im Team mit einheimischen Spielern besetzen.“ Und auch die beiden Brüder selbst sind glücklich, weiter für die Piraten spielen zu können: „Die Verbundenheit zur Stadt, dem Verein, den ESV-Anhängern, aber vor allem das durchweg positive Verhältnis zu unseren Mannschaftskollegen, dem Trainerteam und der Vereinsleitung sind wichtige Faktoren, um Leidenschaft, Identifikation, Spaß und Erfolg auf dem Eis leben zu können. All diese Dinge haben wir hier in Buchloe und sind deshalb glücklich darüber, dass der Verein dieselben Eigenschaften in uns sieht und wir weiterhin einen gemeinsamen Weg einschlagen.“

Christian Wittmann
Christian Wittmann
Bild: ESV Buchloe

ChristianWittmann , mit 31 Jahren der gut drei Jahre ältere der beiden Brüder, geht dabei in seine insgesamt siebte Spielzeit bei den Piraten. Nachdem der Angreifer seine ersten Schritte in der Gennachstadt gemacht hatte, sammelte er anschließend im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren, des EV Landshut und der Adler Mannheim wichtige Erfahrungen, ehe er 2010 für drei Spielzeiten zu den Freibeutern zurückkehrte.

Publikumslieblinge im Harz

Nach vier Jahren in der Oberliga Nord bei den Harzer Falken, bei denen er gemeinsam mit seinem Bruder einer der Publikumslieblinge war, führte sein Weg über Sonthofen und Königsbrunn 2019 wieder zurück zum ESV, bei dem er seither eine wichtige Rolle in der ESV-Offensive einnimmt.

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Doch hierbei überzeugte Christian Wittmann – genau wie sein Bruder Robert – nicht nur mit Toren und Vorlagen, sondern vor allem auch mit seinem Einsatz und der Arbeit für das gesamte Team. Das lobt auch der Buchloer Trainer: „Es ist super, mit den beiden zu arbeiten. Sie sind Allroundspieler, die nicht nur Wert auf die Offensive legen und immer vollen Einsatz für das Team bringen.“

ESV - Robert Wittmann
ESV - Robert Wittmann
Bild: ESV Buchloe

l Die genannten Attribute und auch der Werdegang lassen sich praktisch eins zu eins auch auf den jüngeren Bruder Robert Wittmann übertragen. Dieser wechselte in frühen Jahren ebenfalls schnell zum Nachbarn ESV Kaufbeuren, um dort in den höchsten Nachwuchsligen zu spielen. Danach führte Roberts Weg für drei Spielzeiten nach Peiting in die Oberliga Süd, ehe er mit seinem Bruder in Braunlage und Sonthofen aktiv war.

Viel Spielverständnis

2018 kehrte Robert Wittmann schließlich wieder in die Heimat zurück und gehört von Beginn an zu den Leistungsträgern im Team der Piraten. Vor allem als Vorlagengeber konnte er mit seinem guten Spielverständnis und seiner Übersicht immer wieder seiner Mannschaft helfen und so in den vergangenen drei Jahren auch zweimal den Landesmeistertitel und ebenso den Bayernliga-Aufstieg feiern.

Zuvor hatte bereits Kapitän David Strodel verlängert.