Ehejubilare aus Buchloe

Fünf bis 60 Hochzeitsjahre feiern Buchloer Ehejubilare bei eigenem Gottesdienst

Ehejubilare

Die Musik der Band "Chorisma" untermalte den feierlichen Anlass des Gottesdienstes.

Bild: Uta Mantwill

Die Musik der Band "Chorisma" untermalte den feierlichen Anlass des Gottesdienstes.

Bild: Uta Mantwill

Im Haus der Begegnung feiern Buchloer Ehepaare bei einem Dankgottesdienst ihre Jubeljahre. Stadtpfarrer Dieter Zitzler gibt ihnen einen Tipp mit auf den Weg.
28.09.2021 | Stand: 16:14 Uhr

Katholische Ehepaare aus Buchloe, die dieses Jahr ein Ehejubiläum haben, feierten das bei einem Dankgottesdienst im Haus der Begegnung. Zum zweiten Mal fand die Veranstaltung separat am Sonntagnachmittag statt, was für eine besonders feierliche und intime Stimmung sorgte.

Cornelia Huber vom Sachausschuss Ehe und Familie bedankte sich für den berührenden Gottesdienst bei Stadtpfarrer Dieter Zitzler, der Band „Chorisma“ (Leitung: Beate Vogler) und allen Organisatorinnen und Organisatoren. Die 25 Jubelpaare und ihre Familienangehörigen tauchten in den 75 Minuten dieses besonderen Gottesdienstes gedanklich tief in den Beginn ihres gemeinsamen christlichen Lebensweges, die Verleihung des Sakramentes der Ehe, und die vergangenen fünf bis 60 Jahre ein.

Buchloer Stadtpfarrer Dieter Zitzler geht in Dankgottesdienst auf Stationen der Kirche ein

Dazu trugen die Lieder, von Chorisma innig vorgetragen, die Gebete und die passenden Gesangbuchstücke (wie „Ubi caritas“) bei. Pfarrer Dieter Zitzler ging in seiner Ansprache auf die einzelnen Stationen einer Kirche ein: den Taufstein, den Altar, den Beichtstuhl, den Kreuzweg sowie die Ein- und Ausgangstür und knüpfte Parallelen zu den Stationen eines Ehelebens. Auf dem Altar beispielsweise kann man die Zeichen der Nähe und Liebe Gottes im Alltag ablegen: den Lebensunterhalt, die Kinderversorgung, den Freundeskreis, die Angehörigenpflege und die Zeit füreinander als Paar.

Auch die Vergebung, die im Beichtstuhl gespendet werde, sei wichtig für Eheleute. Den Kreuzweg bezog der Pfarrer auf die „Treue in guten und in schlechten Tagen“ aus dem Gelöbnis, die mahne, Leid im Leben mit Liebe zu tragen. Zitzler verglich weiter: Die christlichen Eheleute gingen nach dem Eheversprechen in die Welt, um ihren Glauben zu bezeugen und weiterzugeben.

Pfarrer gibt den Ehejubilaren einen Tipp

„Ihre Ehe ist dabei die Hauskirche“, sagte Zitzler. Deshalb regte er die Ehepaare an, ihre Hochzeitskirche wieder einmal zu besuchen. Dort, an den Stationen in der Kirche, könnten sie die Stationen der Ehe wunderbar Revue passieren lassen.

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