Eishockey in Buchloe

Buchloe wartet auf den ersten Heimsieg

Impressionen vom Spiel in der Eishockey-Bayernligasison 2021/22, ESV Buchloe - TSV Erding 3:6  (1:1, 1:1, 1:4)

Mit 3:6 verloren die Piraten des ESV Buchloe daheim gegen den TSV Erding. Im Bild: Simon Beslic (Nummer 3) und Alexander Krafczyk (Nummer 96).

Bild: Michael Lindemann

Mit 3:6 verloren die Piraten des ESV Buchloe daheim gegen den TSV Erding. Im Bild: Simon Beslic (Nummer 3) und Alexander Krafczyk (Nummer 96).

Bild: Michael Lindemann

Piraten des ESV Buchloe agieren gegen Erding glücklos. Am Ende steht es 3:6 für die Gäste. Gleich zweimal landet der Puck im leeren Tor.
11.10.2021 | Stand: 16:00 Uhr

In einer engen und umkämpften Begegnung verpassten die Buchloer Piraten am Sonntagabend auch im zweiten Heimspiel der Saison einen möglichen Punktgewinn. Lange Zeit war das Duell gegen die Erding Gladiators nämlich ausgeglichen gewesen und die Piraten erkämpften sich kurz vor Schluss noch den Ausgleich. Doch praktisch im Gegenzug machten die Oberbayern mit dem 3:4 alle Hoffnungen der Freibeuter auf die ersten Punkte in heimischer Halle zunichte und schraubten das Ergebnis bis zum Schluss noch mit zwei Empty-Net-Treffern auf 3:6 (1:1/1:1/1:4) in die Höhe.

60 heiß umkämpfte Minuten

Ein Resultat, das über 60 heiß umkämpfte Minuten sicherlich zu hoch ausgefallen war. Denn vom Start weg entwickelte sich ein enges Match auf Augenhöhe. Die Gäste waren mit einem recht kleinen Kader angereist, hatten aber dennoch fast alle offensiven Leistungsträger an Bord. Sie gingen schnell mit dem ersten Torschuss in Front. Sebastian Busch war der Torschütze, der nach nur 105 Sekunden für den Rückstand des ESV sorgte. Die Buchloer taten sich nach diesem Schock zunächst etwas schwer, ins Spiel zu kommen, doch Michal Petrak besorgte in Überzahl nach sieben Minuten den Ausgleich. Der Tscheche schnappe er sich den Puck in der eigenen Hälfte und zog über das gesamte Spielfeld, um abschließend den Puck zum 1:1 zu versenken.

Traumstart im Mitteldrittel

Im Mittelabschnitt erwischten die Piraten einen Traumstart: Nur 40 Sekunden nach Wiederbeginn überwand Alexander Krafczyk aus der Drehung Gladiator-Schlussmann Patrick Mayer zum 2:1. Doch Erding hielten weiter gut dagegen und brachte die ESV-Defensive mit einfachem Eishockey immer wieder in Bedrängnis. So wie nach 24 Minuten, als man auf Buchloer Seite gleich dreimal Durchatmen musste, als Aluminium und zwei überragende Saves von Schlussmann Wiedemann den Ausgleich verhinderten.

Auf der Gegenseite hatten auch die Piraten richtig gute Möglichkeiten um zu erhöhen, wie beispielsweise durch Maximilian Schorer, der sein Unterzahl-Break allerdings nicht im Tor unterbrachte (27.). Und so konnten Ex-Pirat Mark Waldhausen für die Gäste im nächsten Überzahlspiel doch zum 2:2 ausgleichen.

Buchloer Hintermannschaft nachlässig

Folglich blieb es auch im finalen Durchgang ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams erarbeiteten sich immer wieder aussichtsreiche Torgelegenheiten, die aber ungenutzt blieben. Auf ESV-Seite kam vor dem Tor aber auch das ein oder andere Mal Pech dazu, weil die Scheibe einfach nicht über die Linie wollte, wie bei einem Versuch von Nicolas Neuber (51.). Und so waren es die Gäste, die eine Nachlässigkeit in der Buchloer Hintermannschaft zum 2:3 durch Marko Babic nutzten (52.).

Lesen Sie auch
##alternative##
Eishockey

ESV Buchloe nimmt Revanche

Die Piraten stemmten sich nun vehement gegen die drohende Niederlage und drückten die Erdinger in deren Drittel. Und tatsächlich gelang Peter Brückner drei Minuten vor dem Ende der Ausgleich, als er einen Krafczyk-Schuss entscheidend abfälschte.

Doch der Torjubel in der Sparkassenarena war noch nicht verklungen, da schlug Erding durch Daniel Krzizok mit dem 3:4 zurück. Für die Buchloer war dies nach dem Kampf ein bitterer K.o, den man nicht mehr umbiegen konnte. Die beiden Empty-Net-Tore von Timo Borrmann und Patrick Mayer zum 3:6-Endstand hatten anschließend nur noch statistischen Wert.