Klima-Aktionswoche Ostallgäu

Buchloer können schmunzelnd über das Klima nachdenken

Klimawoche

In Schaufenstern entlang der Bahnhofs- und Hindenburgstraße sind Karikaturen zu sehen, die im Zuge der „Klima Aktionswoche Ostallgäu“ dort ausgestellt werden. Unser Foto zeigt (von links) Stadtpfarrer Dieter Zitzler, Peter Hack (Prädikant der evangelischen Kirche) und Claudia Chmiel (Initiatorin und Assistentin der Pfarreiengemeinschaft) bei der Eröffnung.

Bild: Lucia Buch

In Schaufenstern entlang der Bahnhofs- und Hindenburgstraße sind Karikaturen zu sehen, die im Zuge der „Klima Aktionswoche Ostallgäu“ dort ausgestellt werden. Unser Foto zeigt (von links) Stadtpfarrer Dieter Zitzler, Peter Hack (Prädikant der evangelischen Kirche) und Claudia Chmiel (Initiatorin und Assistentin der Pfarreiengemeinschaft) bei der Eröffnung.

Bild: Lucia Buch

Karikaturen zur „Klima Aktionswoche Ostallgäu“ gibt es in Buchloer Geschäften und Gemeindehäusern. Anregungen der Buchloer Bürger sind gefragt.
11.10.2021 | Stand: 15:34 Uhr

Bei schöner Herbstsonne und mit viel Wind wurde am Samstagnachmittag die Karikaturen-Ausstellung „Glänzende Aussichten“ eröffnet. Damit beteiligt sich die Stadt Buchloe an der „Klima Aktionswoche Ostallgäu“.

Stadt Buchloe und die Kirchen sind dabei

Federführend bei der Aktion sind die Stadt Buchloe sowie die katholische und evangelische Pfarrei. Bürgermeister Robert Pöschl, Stadtpfarrer Dieter Zitzler und von evangelischer Seite Prädikant Peter Hack waren zur Eröffnung gekommen. Auch Claudia Chmiel, die als Initiatorin und Organisatorin einen Großteil der Vorbereitung geleistet hatte, ergriff das Wort. Die Buchloer Bürger haben nun in den nächsten Tagen Gelegenheit, an verschiedensten Orten in der Stadt „99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“ beim Einkauf oder beim Kirchgang im Augenschein nehmen konnten.

Breite Unterstützung in Buchloe

In ihren kurzen Ansprachen betonten Pöschl, Zitzler, Hack und Chmiel übereinstimmend die breite Unterstützung der vielen Teilnehmer, die Ausstellungsflächen zur Verfügung gestellt haben, sowie Workshops und andere Aktionen zum Thema Klima anbieten.

Dazu gehören neben den beiden genannten Pfarreien mit ihren Gemeindehäusern „Haus der Begegnung“ und „Dietrich-Bonhoeffer-Haus“ sowie dem Rathaus auch das Buchloer Jugendzentrum sowie zahlreiche Buchloer Unternehmer und Gewerbetreibende – hauptsächlich der Bahnhofstraße als Buchloer Haupt-Geschäftsachse.

Kein moralischer Zeigefinger

Die Redner betonten, dass man das Thema „Klimawandel“ nicht wegwünschen könne. Man wolle aber nicht mit dem moralischen Zeigefinger belehren, sondern die Menschen über das Lachen und den Humor dazu bewegen, den eigenen Lebensstil – etwa beim Thema „Mobilität“ oder „(Fleisch-)Konsum“ – zu überdenken. Denn: Ganz ohne persönlichen Verzicht, nur mit optimierten Technologien, werde es nicht gelingen, den Klimawandel aufzuhalten. Diesem „Verzicht“ seien laut Peter Hack auch durchaus positive Seiten abzugewinnen. In jedem Fall, so Pöschl, versuche die Stadt Buchloe als Kommune den Bürgern zum Beispiel beim Einsparen überflüssiger Einweg-Verpackungen ein Vorbild zu sein.

Buchloer Bürger sollen Anregungen aufschreiben

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Fokus auf die Buchloer Innenstadt

Claudia Chmiel übergab an Pöschl, Zitzler und Hack sowie an einen Vertreter des Buchloer Weltladens jeweils eine Box, in der die Buchloer in den nächsten Tagen ihre schriftlichen Anregungen zum Klimaschutz vor Ort einwerfen können. Damit soll die Aktionswoche nicht nur Theorie bleiben. Verteilt wurden bei der Eröffnung zudem ökologische Saatmischungen örtlicher Gärtnereien.