Radfahren beim Reschensee

Wieder richtige Berge - Radgruppe Adler unterwegs in Südtirol

Radfahrverein Adler

Der „Nachwuchs“ des RV Adler Buchloe war rund um den Reschensee in Südtirol unterwegs: (von links) Pius Dotzauer, Julian Spengler, Michael Bernthaler, Thomas Ziegler und Herbert Spengler. Auf dem Bild fehlt Jonathan Becker.

Bild: Herbert Spengler

Der „Nachwuchs“ des RV Adler Buchloe war rund um den Reschensee in Südtirol unterwegs: (von links) Pius Dotzauer, Julian Spengler, Michael Bernthaler, Thomas Ziegler und Herbert Spengler. Auf dem Bild fehlt Jonathan Becker.

Bild: Herbert Spengler

Junge Gruppe der Adler Buchloe tobt sich rund um den Reschensee in Südtirol auf den Mountainbikes aus - nicht ganz ohne Blessuren.
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Von Klaus Wessely
09.09.2021 | Stand: 18:17 Uhr

Um auch mal wieder richtige Berge unter den Stollenreifen zu haben, schlug der „Nachwuchs“ des Radfahrvereins Adler Buchloe sein Lager am Reschensee in Südtirol auf. Begleitet wurden die mittlerweile 25- bis 26-Jährigen von ihrem ehemaligen Jugendtrainer und jetzigem Vorsitzenden Herbert Spengler.

Ging es am ersten Tag bei noch leicht regnerischem Wetter mit eigener Kraft hoch zur Melager Alm, wo nah an der Schneefallgrenze eine warme Suppe angezeigt war, nutzten die Biker in den nächsten Tagen die Bergbahnen, um ohne Anstrengung nach oben zu kommen. Auf bestens präparierten Strecken, die nach Farben kategorisiert sind, konnten die Radler je nach Anspruch und Können die Fahrt ins Tal antreten. So führten Trails etwa von der Haideralm direkt hinunter nach St. Valentin. Der Rückweg zum Ausgangspunkt in Reschen ermöglichte nach dem Shuttle hinauf nach Schöneben eine sagenhafte Route.

Radler unterwegs auf Elven- und Gerry-Trail Richtung Nauders

Als die Radler jedoch die einzelnen Trails miteinander verbinden wollten, kamen sie in zeitliche Bedrängnis. Denn der Transfer samt Auffahrt mit eigener Kraft hinauf, so etwa zur Reschenhütte, war doch sehr zeitraubend. Dennoch stürzten sie sich auf dem Elven- und dem Gerry-Trail hinab nach Nauders, von wo es mittels Bergbahn und entsprechender Trails wieder hinüber nach Reschen ging. Hier lagen auch die Bunkeranlagen und Panzersperren aus der Zeit des Ersten Weltkriegs am Rande der Strecke, die den dortigen Trails auch ihre Namen gaben.

Nach tausenden Höhenmetern hinab und etwa 2000 hinauf, die mit eigener Kraft erklommen werden mussten, zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden, da das Material gehalten hatte und nur vier platte Reifen zu verzeichnen waren. Jedoch war auch eine Verletzung zu beklagen, da einer der Teilnehmer auf einem nassen Holzsteg zu Fall gekommen war und sich, wie sich im Nachhinein herausstellte, einen Mittelhandknochen gebrochen hatte.

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