Corona in Buchloe

Tänzelfest steckt Buchloe nicht an - Corona-Inzidenz sinkt zuletzt leicht

In Kaufbeuren zeigten viele Corona-Tests nach dem Tänzelfest einen zweiten Strich. Im umliegenden Ostallgäu ist diese Entwicklung nicht zu beobachten.

In Kaufbeuren zeigten viele Corona-Tests nach dem Tänzelfest einen zweiten Strich. Im umliegenden Ostallgäu ist diese Entwicklung nicht zu beobachten.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

In Kaufbeuren zeigten viele Corona-Tests nach dem Tänzelfest einen zweiten Strich. Im umliegenden Ostallgäu ist diese Entwicklung nicht zu beobachten.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Nach dem Tänzelfest grassiert Corona in Kaufbeuren heftig. In Buchloe ist kein zusammenhängender Anstieg zu beobachten. Das Gesundheitsamt ist dennoch besorgt.
04.08.2022 | Stand: 13:25 Uhr

Während in Kaufbeuren unmittelbar nach dem Tänzelfest das Coronavirus heftig grassiert, ist die Inzidenz in Buchloe und der Umgebung zuletzt sogar gesunken. „Weder in der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe, noch im Landkreis insgesamt ist bislang ein besonderer Anstieg, der durch das Tänzelfest verursacht sein könnte, zu beobachten“, teilt Stefan Leonhart, Pressesprecher des Landratsamtes mit.

Corona-Inzidenz in der VG Buchloe niedriger als vor dem Tänzelfest

In der VG liegt die Inzidenz aktuell bei 692 (Stand 4. August). Zum Vergleich: Am 14 Juli – vor Beginn des Tänzelfests – lag der Wert bei 736. Nach Leonharts Angaben sei seit Anfang Juni ein stetiger Anstieg der Infektionsfälle im Ostallgäu erkennbar.

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In den Sommermonaten 2020 und 2021 konnten die Corona-Fälle im Ostallgäu und Kaufbeuren deutlich eingedämmt werden. „Dagegen liegt die Zahl der Neuinfektionen 2022 dort schon nach den ersten beiden Sommermonaten bei knapp 11.000“, so Leonhart.

Ostallgäuer Gesundheitsamt blickt besorgt auf Pandemie-Entwicklung

Die überwiegende Zahl der Infektionen verlaufe mild, da aktuell eine vergleichsweise milde Variante des Virus vorherrschend sei. Allerdings sei die allgemeine Belegung von Intensivbetten zuletzt wieder gestiegen und die Anzahl der Erkrankungsfälle führe zu Personalausfällen und Engpässen. Es bleibt abzuwarten, ob sich nach den Ferien und Sommerurlauben andere Virusvarianten durchsetzen. „Auf dieser Grundlage und der Erfahrung von zweieinhalb Jahren Krisenmanagement sehe das Gesundheitsamt Ostallgäu die weitere Entwicklung mit Besorgnis“, so die Einschätzung des Ostallgäuer Gesundheitsamts.

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