Krankenhaus Buchloe

Dr. Gudrun Nitsche ist neue Chefärztin der Anästhesie

Ein Willkommensgruß mit Abstand: (von links) Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Dr. Gudrun Nitsche, Bürgermeister Robert Pöschl, Ärztlicher Direktor Dr. Sascha Chmiel, und Klinikleiter Ralf Kratel.

Ein Willkommensgruß mit Abstand: (von links) Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Dr. Gudrun Nitsche, Bürgermeister Robert Pöschl, Ärztlicher Direktor Dr. Sascha Chmiel, und Klinikleiter Ralf Kratel.

Bild: Klinik St. Josef

Ein Willkommensgruß mit Abstand: (von links) Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Dr. Gudrun Nitsche, Bürgermeister Robert Pöschl, Ärztlicher Direktor Dr. Sascha Chmiel, und Klinikleiter Ralf Kratel.

Bild: Klinik St. Josef

Die 46-jährige Dr. Gudrun Nitsche ist die neue Chefärztin der Anästhesie in der Klinik St. Josef in Buchloe. Warum sie für die Stelle bestens geeignet ist.
Ein Willkommensgruß mit Abstand: (von links) Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Dr. Gudrun Nitsche, Bürgermeister Robert Pöschl, Ärztlicher Direktor Dr. Sascha Chmiel, und Klinikleiter Ralf Kratel.
Redaktion Buchloer Zeitung
03.11.2020 | Stand: 05:48 Uhr

„Wir sind froh und stolz darauf, mit Dr. Gudrun Nitsche nicht nur eine hervorragende Anästhesistin gewinnen zu können, sondern auch eine hoch qualifizierte Allrounderin, die über die Region hinweg für ihre Leistungen anerkannt und geschätzt wird“, erklärt Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Nitsche ist nun die neue Chefärztin der Anästhesie in Buchloe und folgt somit auf Dr. Christoph Düsterwald.

Nitsche ist erfahrene Fachärztin

Nitsche sei eine erfahrene Fachärztin für Anästhesie und Allgemeinmedizin sowie Leitende Notärztin. Sie freue sich darauf, den Fachbereich weiter voranzutreiben. Modernste Verfahren sowie geringe Belastung für den Patienten stehen für sie im Vordergrund. „Weil mich das Fachgebiet Anästhesiologie mit den vielfältigen, auch invasiven Bereichen, schon immer fasziniert hat“, erklärt die 46-jährige Chefärztin ihre Motivation, warum sie sich vor knapp 20 Jahren auf den Bereich der Anästhesie spezialisiert hatte. „Denn Anästhesie bedeutet nicht nur Narkose, der Bereich ist sehr umfangreich mit Intensivmedizin, Notfalltherapie und Schmerztherapie. Zudem ist unsere Philosophie, die uns anvertrauten Menschen kompetent und freundlich zu beraten und zu betreuen. Wir versuchen immer im medizinischen Kontext die individuellen Wünsche zu berücksichtigen und werden alles für die Sicherheit während und nach der Narkose tun. Zudem können Sie sich bei uns darauf verlassen, dass alle Patienten, die bei uns operiert werden und im Aufwachraum betreut und überwacht werden, einen aktuellen, negativen Covid-19-Test aufweisen.“

Umfassende Betreuung der Patienten in der Klinik St. Josef

Patienten werden in der Klinik St. Josef durch die Abteilung Anästhesie auch nach der Operation begleitet, was in vielen Kliniken nicht möglich oder üblich ist. In Buchloe hingegen werden die Patienten bei eventuell notwendiger Schmerztherapie weiter auf der Bettenstation von spezialisierten Oberärzten betreut. „Täglich besuchen wir alle Patienten mit Schmerzkatheter und finden die optimale Infusionsrate für das Wohlbefinden und die entsprechende Therapie“, erklärt Nitsche. „Wir wollen unsere Patienten nicht nur zur Narkose vorbereiten, sondern umfassend betreuen. Auch nach der Operation arbeiten wir mit den weiterbehandelnden Abteilungen eng zusammen.“

Generell werde mit modernsten Vorgehensweisen gearbeitet – etwa im Bereich der ultraschallgesteuerten Regionalverfahren. Dabei wird durch eine nervennahe Injektion an Arm, Bein oder Rumpf zielgerichtet die Stelle betäubt, die später der Operation zugeführt wird. Das Schmerzempfinden und die Beweglichkeit sind an dieser Stelle ausgeschaltet, sodass an der einseitig betäubten Hand oder dem Bein operiert werden kann. „Mit einem Ultraschallgerät suchen wir nach den Leitstrukturen wie Gefäße, Muskeln und Nerven, um zielgenau das Betäubungsmittel an der richtigen Stelle unter Sichtkontrolle perfekt verteilen zu können. Dieses sichere und nebenwirkungsarme Verfahren wird routiniert an der Klinik St. Josef eingesetzt“, erklärt Nitsche.

Nitsche hat ihren Facharzt im Universitätsklinikum Augsburg erworben

Die Chefärztin, die mit Ehemann und Kindern an der Grenze Ostallgäu-Oberbayern lebt, hat ihren Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Universitätsklinikum Augsburg erworben. Dort arbeitete sie zehn Jahre lang im OP, auf der Intensivstation und im Schockraummanagement. Daneben ist sie seit über 20 Jahre als Notärztin und über zehn Jahren als leitende Notärztin tätig und gibt ihr Wissen zum Schwerpunkt Notfallversorgungsmanagement an Kollegen weiter. „Das von Dr. Nitsche neue, modulare Schulungskonzept ist inhaltlich umfangreicher und stimmiger, sodass unsere Assistenzärzte und die Pflegekräfte ständig in der Routine der Notfallschulung sind“ , erklärt Klinikleiter Ralf Kratel. „So ist sie als Notfallsimulations-Trainerin tätig, was der Klinik mit seiner Struktur zu Gute kommt. Durch den weiteren Facharzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung Homöopathie hat Nitsche auch einen ganzheitlichen Blick auf die Patientenbelange.“

Bürgermeister Robert Pöschl gratuliert den Kliniken: „Mit Dr. Nitsche haben wir in der Region eine heimische und menschlich gut zu uns passende Chefärztin gefunden.“ Dr. Sascha Chmiel, Ärztlicher Direktor der Klinik St. Josef, ergänzt: „Wir freuen uns, eine Chefärztin im Team zu haben, die gemeinsam mit uns an der Weiterentwicklung des Hauses mitarbeitet. Wir wollen der Bevölkerung eine Klinik bieten, die kompetent und herzlich die Patienten der Region versorgen kann.“