Impfzentrum

Eröffnung des Unterallgäuer Impfzentrums ist geplatzt

Weil Biontech/Pfizer nicht liefern kann, ist die für gestern geplante Eröffnung des Impfzentrums in Bad Wörishofen abgesagt worden.

Weil Biontech/Pfizer nicht liefern kann, ist die für gestern geplante Eröffnung des Impfzentrums in Bad Wörishofen abgesagt worden.

Bild: Ulrich Wagner

Weil Biontech/Pfizer nicht liefern kann, ist die für gestern geplante Eröffnung des Impfzentrums in Bad Wörishofen abgesagt worden.

Bild: Ulrich Wagner

Da der Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer nicht liefern kann, ist die Eröffnung der Unterallgäuer Impfzentren geplatzt. Wie es weitergeht.
Weil Biontech/Pfizer nicht liefern kann, ist die für gestern geplante Eröffnung des Impfzentrums in Bad Wörishofen abgesagt worden.
Redaktion Buchloer Zeitung
20.01.2021 | Stand: 15:15 Uhr

Die Inbetriebnahme der Impfzentren in Bad Wörishofen und Memmingen wird verschoben. Ursprünglich sollte dort am Mittwoch, 20. Januar, begonnen werden, gegen Corona zu impfen. Grund für die Absage ist laut dem Landratsamt eine Nachricht des Herstellers Biontech/Pfizer: Aufgrund von Umbauarbeiten in der belgischen Produktionsstätte des Pharmakonzerns soll die bereits zugesagte Lieferung des Corona-Impfstoffs nicht in vollem Umfang erfolgt sein.

Gelagerter Impfstoff für die zweite Dosis

Der derzeit im Unterallgäu noch gelagerte und verfügbare Impfstoff muss demnach für die Zweitimpfung vorgehalten werden. Nach drei Wochen wird eine zweite Dosis des Biontech-Pfizer-Impfstoffs gespritzt. Nur mit dieser zweiten Dosis ist der Impfschutz bei den bereits einmal geimpften Menschen umfänglich gewährleistet. Bisher haben laut dem Unterallgäuer Landratsamt vor allem Bewohner und Mitarbeiter von Seniorenheimen die erste Dosis bekommen. Impfteams sind in die Einrichtungen gegangen. Sollte Impfstoff übrig bleiben, sollen die Impfzentren in Memmingen und Bad Wörishofen geöffnet werden.

Wenn dies der Fall sein wird, teilen das Landratsamt und die Stadt Memmingen mit. Außerdem würden dann die ersten Bürger im Alter von über 80 Jahre zur Impfung ins Impfzentrum eingeladen. Laut Landratsamt werde das voraussichtlich sehr kurzfristig passieren.

Theoretisch könnten 1200 Menschen täglich geimpft werden

Theoretisch könnten in den beiden Impfzentren Unterallgäu-Memmingen täglich 1200 Menschen geimpft werden, also 8400 pro Woche. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht, schreibt das Landratsamt.

Wenn ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen, könnten an jedem der beiden Standorte zunächst täglich 300 Erstimpfungen erfolgen. Nach drei Wochen könnte jeweils eine zweite Impfstrecke in Betrieb gehen, an der pro Tag zusätzlich 300 Zweitimpfungen vorgenommen würden. Das wären dann 600 Impfungen pro Tag, und zwar sowohl in Memmingen als auch in Bad Wörishofen.

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