Eishockey

ESV Buchloe holt ersten Sieg in der Vorbereitung

Philip Wolf (links) stand bis vor Kurzem noch für das Kaufbeurer Nachwuchsteam auf dem Eis. Nun schoss der Neuzugang des ESV Buchloe beim Vorbereitungsspiel gegen Fürstenfeldbruck seinen Premierentreffer.

Philip Wolf (links) stand bis vor Kurzem noch für das Kaufbeurer Nachwuchsteam auf dem Eis. Nun schoss der Neuzugang des ESV Buchloe beim Vorbereitungsspiel gegen Fürstenfeldbruck seinen Premierentreffer.

Bild: Michael Lindemann

Philip Wolf (links) stand bis vor Kurzem noch für das Kaufbeurer Nachwuchsteam auf dem Eis. Nun schoss der Neuzugang des ESV Buchloe beim Vorbereitungsspiel gegen Fürstenfeldbruck seinen Premierentreffer.

Bild: Michael Lindemann

Die Buchloer Piraten bezwingen den EV Fürstenfeldbruck zu Hause mit 6:4. Neuzugang Philip Wolf erzielt seinen Premierentreffer.
Philip Wolf (links) stand bis vor Kurzem noch für das Kaufbeurer Nachwuchsteam auf dem Eis. Nun schoss der Neuzugang des ESV Buchloe beim Vorbereitungsspiel gegen Fürstenfeldbruck seinen Premierentreffer.
Von Christoph Salger
20.09.2020 | Stand: 16:30 Uhr

Nach der 2:6-Auftaktniederlage gegen Geretsried vor einer Woche haben die Buchloer Piraten am Freitagabend ihr erstes Spiel in der Vorbereitung gewonnen. Gegen den Landesligisten EV Fürstenfeldbruck siegten die Schützlinge von ESV-Trainer Christopher Lerchner verdient mit 6:4 (3:2, 3:2, 0:0). Dennoch war im Spiel des künftigen Bayernligisten stellenweise immer noch einiges an Sand im Getriebe. Vor allem im eigenen Drittel leistete sich der ESVB das ein oder andere Mal zu viele Unkonzentriertheiten und Fehler, die dann auch zu den Gegentoren führten.

Das erste Tor fällt schon nach drei Minuten

Vor erneut leeren Rängen entwickelte sich vom Start weg ein torreiches erstes Drittel. Keine drei Minuten dauerte es bis zum ersten Treffer, den allerdings die Gäste erzielten. Fabian Staib überwand Alexander Reichelmeir im Buchloer Tor per Abstauber in Überzahl zum 0:1. Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten. Gerade einmal 45 Sekunden später erzielte John Boger den Ausgleich. Und nach gut sechs Minuten hatten die Piraten die Partie gedreht. In doppelter Überzahl lief die Scheibe gut und flüssig – und Maximilian Schorer vollendete schließlich zum 2:1. Die Führung ließ die Buchloer dann aber scheinbar kurz nachlässig werden, weil die Gäste sofort wieder ausglichen. In Unterzahl setzte sich Kresimir Schildhabel viel zu leicht durch und netzte seinen Sololauf zum 2:2 ein (8.).

Doch eines zeigte sich bereits in diesem Startdrittel: Auf das Buchloer Überzahlspiel – trotz des vorangegangenen Aussetzers mit dem Unterzahlgegentor – war an diesem Abend Verlass. Vier der sieben Powerplaymöglichkeiten münzten die Gennachstädter im Verlauf der 60 Minuten in Tore um – so auch das 3:2 durch Michal Telesz (12.).

Philip Wolf hat vor Kurzem noch im Kaufbeurer Nachwuchs gespielt

Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabinen, aus denen erneut die Gäste wacher zurückkamen. Zwar hatte Mattias Imhof die erste riesen Chance des zweiten Anschnitts, doch er scheiterte an der Glanztat von EVF-Keeper Valentin Mohr (23.). Und im Gegenzug nutzte Philipp Brunnenberg einen Abwehrfehler zum neuerlichen Ausgleich (24.). Ein Powerplaytor von Maximilian Schorer (28.) und ein ansatzloser Schuss von Philip Wolf (31.) sorgten trotz des erneuten Rückschlages wieder für die ESV-Führung.

Starke Parade von Arion Martinaj

Nach dem Premierentreffer von Neuzugang Wolf tauschten die Buchloer wie schon vergangene Woche zur Halbzeit den Torhüter. Arion Martinaj stand nun zwischen den Pfosten und der junge Schlussmann musste nach 34 Minuten gleich mit einer ganz starken Parade gegen weiterhin nicht aufsteckende Gäste retten. Als Alexander Krafczyk nach 38 Minuten in Überzahl auf Zuspiel des an diesem Abend fünffachen Vorbereiters Michal Petrak zum 6:3 traf, schien die Partie trotzdem fast schon entschieden. Doch Paul Stadler verkürzte für die Fürstenfeldbrucker noch vor dem letzten Seitenwechsel zum 6:4 (39.).

Im Schlussabschnitt passierte auf beiden Seiten aber nicht mehr all zu viel Zwingendes. Zu viele hektische Aktionen prägten das Bild, weshalb keine weiteren Tore mehr fielen. Am Ende feierten die Freibeuter somit einen verdienten, aber eher mühsamen ersten Sieg in der Vorbereitung.