Verkehr im Kreis Landsberg

Forderung: Fuchstalbahn soll wieder fahren

Bereits Ende Juli besuchte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Bildmitte) die Gemeinde Fuchstal. Der Arbeitskreis Fuchstalbahn der Umweltinitiative Pfaffenwinkel und das Bürgerforum Buntes Fuchstal drangen dabei gegenüber dem Minister auf eine Wiederöffnung der Strecke - rechts Richard Mergner, Landesvorsitzender Bund Naturschutz. Nun melden sich zwei weitere Gruppen pro Bahn.

Bereits Ende Juli besuchte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Bildmitte) die Gemeinde Fuchstal. Der Arbeitskreis Fuchstalbahn der Umweltinitiative Pfaffenwinkel und das Bürgerforum Buntes Fuchstal drangen dabei gegenüber dem Minister auf eine Wiederöffnung der Strecke - rechts Richard Mergner, Landesvorsitzender Bund Naturschutz. Nun melden sich zwei weitere Gruppen pro Bahn.

Bild: Thorsten Jordan

Bereits Ende Juli besuchte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Bildmitte) die Gemeinde Fuchstal. Der Arbeitskreis Fuchstalbahn der Umweltinitiative Pfaffenwinkel und das Bürgerforum Buntes Fuchstal drangen dabei gegenüber dem Minister auf eine Wiederöffnung der Strecke - rechts Richard Mergner, Landesvorsitzender Bund Naturschutz. Nun melden sich zwei weitere Gruppen pro Bahn.

Bild: Thorsten Jordan

Gewerkschaft wirbt für eine Reaktivierung. Die Romantische Straße hat im Fuchstal nämlich eine Bahnlücke.

Bereits Ende Juli besuchte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Bildmitte) die Gemeinde Fuchstal. Der Arbeitskreis Fuchstalbahn der Umweltinitiative Pfaffenwinkel und das Bürgerforum Buntes Fuchstal drangen dabei gegenüber dem Minister auf eine Wiederöffnung der Strecke - rechts Richard Mergner, Landesvorsitzender Bund Naturschutz. Nun melden sich zwei weitere Gruppen pro Bahn.
Von Buchloer Zeitung
24.08.2020 | Stand: 06:45 Uhr

Für die Wiederinbetriebnahme der Fuchstalbahn machen sich nun auch die Kreisverbände Weilheim-Garmisch und Landsberg des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und die Romantische Straße Touristik Arbeitsgemeinschaft stark. Die Kreistage von Landsberg und Weilheim-Schongau hatten sich ebenfalls schon dafür ausgesprochen.

Der DGB schreibt in einer Pressemitteilung: „Die Reaktivierung dient der besseren Anbindung des ländlichen Raums an die Ballungszentren Augsburg und München.“ Die Gewerkschafter fordern zudem, dass der Busverkehr so ausgerichtet sein müsse, dass er zu den Taktzeiten der Bahn passe. Zudem sollte das Angebot so ausgestaltet sein, dass es auch für Aus- und Einpendler sowie Schichtarbeiter auf dem Weg zum Arbeitsplatz attraktiv sei. „Schon jetzt herrscht an den Pendlerbahnhöfen in Kaufering und Geltendorf größte Parkplatznot. Hier kann die Fuchstalbahn eine erhebliche Entlastung darstellen“, argumentieren die Gewerkschafter.

Touristik AG tritt auch für die Bahn ein

Zu Wort gemeldet hat sich auch die Romantische Straße Touristik Arbeitsgemeinschaft. Der Urlaub entlang der Romantischen Straße von Würzburg bis Füssen erfreue sich einer steigenden Nachfrage, heißt es. Ein Umstand stoße aber bei den Gästen häufig auf Unverständnis: Es gibt keine durchgehende Schienenstrecke entlang der Romantischen Straße. Dies zu ändern, dafür macht sich die Arbeitsgemeinschaft in einem Schreiben an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie stark. Aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft führt eine Reaktivierung dieser Strecken zu einer wesentlichen Stärkung des Mobilitätsangebots für Tages- und Wochenendtouristen, Wanderer, Radfahrer sowie Kurz- und Städtereisende.

Getroffen haben sich zudem kürzlich Vertreter des Arbeitskreises Fuchstalbahn in der Umweltinitiative Pfaffenwinkel und der Projektgruppe Mobilität des Bürgerforums Buntes Fuchstal mit dem Landtagsabgeordneten Alex Dorow (CSU), um sich über das Thema auszutauschen.