Gemeinderat Jengen

Gemeinderat Jengen spricht über B12-Ausbau

Der Gemeinderat Jengen stimmt dem Beschluss zum B12-Ausbau zu.

Der Gemeinderat Jengen stimmt dem Beschluss zum B12-Ausbau zu.

Bild: Claudia Goetting (Archivbild)

Der Gemeinderat Jengen stimmt dem Beschluss zum B12-Ausbau zu.

Bild: Claudia Goetting (Archivbild)

Der Gemeinderat befasst sich mit dem vierspurigen Ausbau der B12. Obwohl nicht alle Einwände der Gemeinde behandelt wurden, stimmt der Rat zu.
03.07.2022 | Stand: 05:34 Uhr

Der Gemeinderat Jengen hat sich in seiner jüngsten Sitzung vor allem mit dem Kanalnetz der Gemeinde und dem Ausbau der B12 befasst. Die Sitzung selbst war vorverlegt worden, da bis zum 15. Juli für die Gemeinde die Rechtsmittelfrist für eine Anfechtungsklage zum vierspurigen Ausbau der B12 abläuft.

Gemeinde Jenge hegt Zweifel an der geplanten Breite der B12

Darum diskutierten die Rätinnen und Räte über den Planfeststellungsbeschluss für den geplanten Ausbau der Bundesstraße und die Einwände, die die Gemeinde zum Großprojekt hatte. Grundsätzlich gab es etwa Zweifel bezüglich der vorgesehenen Straßenbreite.

Obwohl nicht alle Jengener Einwände im Planfeststellungsverfahren berücksichtigt wurden, nahm der Rat die Beschlussfassung nach kurzer Beratung an.

Zuständ der Kanäle in Jengen wird bewertet

Umfangreich war die Präsentation der Ergebnisse der Kanalzustandsbewertung. Diese stellten Ralph Minler vom Ingenieurbüro Riwa aus Augsburg und Erika Gröber vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe vor. Wie berichtet, muss die Gennachbrücke in Jengen im Bereich der Kardinalstraße und der Staatsstraße St2035 erneuert werden. Daraufhin wurde der Zustand der Kanalisation überprüft.

Seit Ende 2021 wurden in Jengen die Schächte an der Staatsstraße St2035, der Jakob-Neubrand-Straße, dem Kirchplatz und in Eurishofen der Kreuzungsbereich am Kirchplatz inspiziert. Das Ingenieurbüro erstellte daraufhin die Zustandsbewertung der Kanalnetze in Jengen und den Ortsteilen. Mit einbezogen wurden Punkte wie Dichtheit, Standsicherheit und Betriebssicherheit der einzelnen Kanalisationsabschnitte.

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Detaillierte Ergebnisse dieser Zustandsbewertung werden dem Gemeinderat vorgestellt und dann von dem Gremium bewertet. Misch- und Schmutzwasserkanäle sollen laut entsprechender Verordnung alle zehn Jahre inspiziert werden. Das grobe Instandhaltungskonzept, die weitere Vorgehensweise und die möglichen Fördermittel wurden besprochen. Die genauen Kosten, die dadurch auf die Gemeinde zukommen, sind noch unklar.

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