Geschichte in der Region

Heiliges Grab in Dillishausen restauriert

Wieder zurück in St. Peter und Paul in Dillishausen: Das von Diethard Trautwein restaurierte Heilige Grab.

Wieder zurück in St. Peter und Paul in Dillishausen: Das von Diethard Trautwein restaurierte Heilige Grab.

Bild: Patrick Fischer

Wieder zurück in St. Peter und Paul in Dillishausen: Das von Diethard Trautwein restaurierte Heilige Grab.

Bild: Patrick Fischer

30 Jahre warten: In Dillishausen ist das restaurierte Heilige Grab wieder zu sehen
Wieder zurück in St. Peter und Paul in Dillishausen: Das von Diethard Trautwein restaurierte Heilige Grab.
Von Georg Weiß
07.04.2021 | Stand: 06:30 Uhr

Nach geschätzten 30 Jahren wurde am Karfreitag das Heilige Grab wieder in der Kirche St. Peter und Paul in Dillishausen aufgestellt. Ein lang gehegter Wunsch der Pfarrgemeinde ging somit in Erfüllung. Bei den Aufräumarbeiten im Zuge der Innenrenovierung der Kirche kam das aus dem Jahr 1927 stammende Heilige Grab zum Vorschein. Liebevoll und ohne Aufwandsentschädigung wurden die sieben Brettfiguren, das Kreuz und der Bildstock des Grabes Jesu von Diethard Trautwein restauriert. Hierfür gebühre ihm Dank und Anerkennung.

Erfreuliche Kostbarkeit

Erfreut zeigte sich Pfarrer Andreas Pela, dass es solch eine Kostbarkeit in der Pfarrei noch gibt. Es verbildliche den Tod und die Auferstehung Jesu und verkünde so die Osterfreude. Bereits im vergangenen Jahr wollte man das Heilige Grab aufstellen. Jedoch wurden alle Gottesdienste aufgrund der Pandemie abgesagt. Nachdem auch in diesem Jahr die Karfreitagsliturgie coronabedingt nicht stattfand, entschied der Pfarrgemeinderat zusammen mit der Kirchenverwaltung, es trotzdem aufzubauen, um den Christen die Möglichkeit zu geben, das Heilige Grab in Dillishausen zu besuchen.

Von der Möglichkeit machten über den ganzen Tag verteilt sowohl Einheimische als auch auswärtige Besucher regen Gebrauch. Bei vielen kamen Kindheitserinnerungen hervor, stand früher doch fast in jeder Kirche vor Ostern solch ein Heiliges Grab.