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In Buchloe fordern Anwohner Tempo 30

Tempo 30 statt 50 fordern etliche Anlieger der Münchener Straße zwischen Alpina und dem Kreisverkehr an der Landsberger Straße. In Höhe der Kreuzung mit der Waaler Straße beantragte die UBI zusätzlich eine Querungshilfe.

Tempo 30 statt 50 fordern etliche Anlieger der Münchener Straße zwischen Alpina und dem Kreisverkehr an der Landsberger Straße. In Höhe der Kreuzung mit der Waaler Straße beantragte die UBI zusätzlich eine Querungshilfe.

Bild: Alexandra Hartmann

Tempo 30 statt 50 fordern etliche Anlieger der Münchener Straße zwischen Alpina und dem Kreisverkehr an der Landsberger Straße. In Höhe der Kreuzung mit der Waaler Straße beantragte die UBI zusätzlich eine Querungshilfe.

Bild: Alexandra Hartmann

Anwohner machen sich für Tempo 30 an der Münchener Straße stark. Der Buchloer Stadtrat will allerdings erst die Auswertung von Messergebnissen abwarten.
02.07.2020 | Stand: 06:30 Uhr

36 Bürger aus dem Osten Buchloes fordern eine Tempo-30-Zone im Bereich der Münchener Straße zwischen dem Unternehmen Alpina und dem Kreisverkehr an der Landsberger Straße. Dazu haben sie Unterschriften gesammelt und bereits vor der Kommunalwahl an die unterschiedlichen Fraktionen im Stadtrat weitergeleitet. Passiert ist bislang allerdings wenig.

„Wir haben auf vielen Versammlungen unseren Wunsch vorgetragen, diskutiert und erfreulicherweise von fast allen im Stadtrat vertretenen Parteien Zuspruch erhalten“, berichtet der Initiator der Unterschriftenaktion, Thomas Knoll.

Zählgeräte als Entscheidungshilfe

Tatsächlich, informierte Bürgermeister Robert Pöschl in der jüngsten Stadtratssitzung, habe die Stadt an der Münchener Straße mittlerweile Verkehrszähl-Geräte installieren lassen. Die gemessenen Daten werden den Stadträten in einer der nächsten Sitzungen als weitere Entscheidungshilfe dienen.

Anlass für den Wunsch nach einer Geschwindigkeitsreduzierung ist der stark zunehmende Verkehr auf der Münchener Straße. Zudem sei die Straße im nordöstlichen Bereich nur 6,30 Meter breit. Zum Vergleich: Im westlichen Teil liegt die Straßenbreite laut Thomas Knoll bei 8,60 Metern. Der einseitige Gehweg werde darüber hinaus auch von Radfahrern genutzt. „Die steigende Zahl der Anwohner – darunter zunehmend junge Familien mit Nachwuchs – sehen sich immer mehr Risiken und hoher Geräuschbelastung ausgesetzt. Aus unserer Sicht ist es Zeit, zu handeln. Wir müssen angesichts immer größerer Verkehrsbelastung nicht warten, bis es zu einem Unfall kommt“, berichtet Knoll.

Coronabedingter Aufschub

In einer Sitzung im Februar habe der Vorschlag zur Temporeduzierung in diesem Bereich der Münchener Straße bereits auf dem Tisch gelegen, heißt es aus dem Bauamt. Damals habe sich das Gremium allerdings darauf verständigt, zunächst die Daten der dort Fahrenden zu erfassen. „Dass in der Zwischenzeit nicht mehr passiert ist, hat auch an den Corona-Sicherheitsmaßnahmen gelegen. Viele Sitzungen hat es seit den Wahlen ja nicht mehr gegeben.“

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Wie berichtet, macht sich auch die UBI für mehr Sicherheit in diesem Bereich der Münchener Straße stark. Die Gruppierung fordert eine Querungshilfe in Höhe der Kreuzung mit der Waaler Straße. Auch darüber ist noch nicht entschieden worden.