Wasserversorgung

In Buchloe geht so wenig Wasser wie noch nie verloren

Hirnschale heißt das Gebiet rund um die fünf Buchloer Trinkwasserbrunnen auf den Flurkarten. Die drei Wasserschutzzonen umfassen
insgesamt 377 Hektar. Rechts oben ist die A96 zu erkennen, direkt darunter verläuft die nördliche Grenze des Wasserschutzgebiets.

Hirnschale heißt das Gebiet rund um die fünf Buchloer Trinkwasserbrunnen auf den Flurkarten. Die drei Wasserschutzzonen umfassen insgesamt 377 Hektar. Rechts oben ist die A96 zu erkennen, direkt darunter verläuft die nördliche Grenze des Wasserschutzgebiets.

Bild: Moritz Frank

Hirnschale heißt das Gebiet rund um die fünf Buchloer Trinkwasserbrunnen auf den Flurkarten. Die drei Wasserschutzzonen umfassen insgesamt 377 Hektar. Rechts oben ist die A96 zu erkennen, direkt darunter verläuft die nördliche Grenze des Wasserschutzgebiets.

Bild: Moritz Frank

Die Stadt Buchloe präsentiert aktuelle Zahlen zu Wasserförderung, -verkauf und -verlust. Von 816.000 Kubikmetern kommen 800.000 bei den 3.408 Kunden an.
13.07.2021 | Stand: 06:03 Uhr

Ums Wasser drehte sich alles bei der Sitzung des Werkausschusses im Buchloer Feuerwehrgebäude. Während es drinnen um die Wasserversorgung ging, goss es draußen wie aus Kübeln.

Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils standen die Wasserförderung, der Wasserverkauf und der Wasserverlust im vergangenen Jahr. Bürgermeister Robert Pöschl präsentierten die entsprechenden Zahlen. Man sei stolz, sagte das Stadtoberhaupt, auf ein „sehr, sehr gutes Ergebnis“ im Jahr 2020.

Buchloer Trinkwasser: Investitionen in das Leitungsnetz zahlen sich aus

Bei den immer weiter sinkenden Wasserverlusten machten sich laut Pöschl das vorausschauende Handeln der Stadt über Jahre hinweg und rechtzeitige Investitionen in das Rohrleitungssystem bezahlt. Großen Dank zollte er dem Kaufmännischen Mitarbeiter des Buchloer Wasserwerks, Georg Haider, der die generellen Aussagen mit Zahlen, Daten und Fakten unterlegte.

2020 seien insgesamt 816.384 Kubikmeter Trinkwasser gefördert beziehungsweise zu einem geringen Teil auch bezogen worden. Diese Menge wurde auch in das Wassernetz eingespeist. Genutzt wurden knapp 800.000 Kubikmeter. Lediglich 16.500 Kubikmeter gingen verloren, mit zwei Prozent so wenig wie noch nie seit Beginn der Jahresstatistiken im Jahre 1995. Diesen guten Wert gelte es, zu halten.

Wasserverluste in Buchloe sind so gering wie noch nie

„Wir müssen am Ball bleiben“, erklärte der Bürgermeister. Bis zum Jahr 2006 waren die Wasserverluste übrigens noch im zweistelligen Prozentbereich. 2005 lagen die Verluste bei über 13 Prozent, 2015 bei knapp neun Prozent und 2019 bei vier Prozent.

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Während die Zahl der Wasser-Abnehmer Jahr für Jahr stieg und 2020 bei 3.408 lag (2000: 2494), nahm die Fördermenge erneut ab. Lag sie 1995 bei 945.000 Kubikmetern und 2019 noch bei 846.000 Kubikmetern, sank sie 2020 auf 816.384 Kubikmeter.