Gemeinderat Jengen

Jengener Kitas stoßen an ihre Grenzen

In Weinhausen (Foto) und Beckstetten geraten die Kindertagesstätten der Gemeinde Jengen an ihre Kapazitätsgrenzen.

In Weinhausen (Foto) und Beckstetten geraten die Kindertagesstätten der Gemeinde Jengen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Bild: Benjamin Siegmund (Archiv-Foto)

In Weinhausen (Foto) und Beckstetten geraten die Kindertagesstätten der Gemeinde Jengen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Bild: Benjamin Siegmund (Archiv-Foto)

In der Gemeinde Jengen gibt es zu wenige Kita-Plätze. Nach weiterer Bedarfsermittlung steht die Erweiterung der Einrichtungen zur Diskussion.
In Weinhausen (Foto) und Beckstetten geraten die Kindertagesstätten der Gemeinde Jengen an ihre Kapazitätsgrenzen.
Von Rainer Plieninger
11.11.2020 | Stand: 15:29 Uhr

Mit privaten Bauanträgen, einem geplanten Werk- und Spielhaus im Garten der Kindertagesstätte St. Agatha in Beckstetten sowie mit einer Umfrage zum Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen in der Gemeinde Jengen befasste sich der Jengener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Diese fand erneut im Saal des Musikvereins Jengen statt.

  • Kindertagesstätten „Die Kindertagesstätten St. Agatha in Beckstetten und St. Felizitas in Weinhausen stoßen im laufenden Betreuungsjahr an ihre Aufnahmegrenzen“, informierte Bürgermeister Ralf Neuner. Das Landratsamt empfahl deshalb bereits im Mai dieses Jahres, eine provisorische Gruppe für das Jahr 2021 einzurichten. Dies geschah mittlerweile im Untergeschoß der Kita St. Felizitas in Weinhausen. Die Verwaltungsgemeinschaft Buchloe führte zudem im dritten Quartal eine weitere Bedarfserhebung speziell für Jengen durch. Die Zahlen stellte Neuner dem Gremium vor. Die Räte waren der Überzeugung, dass aufgrund der aktuellen Baumaßnahmen und dem damit verbundenem Zuzug junger Familien das derzeitige Provisorium allein den künftigen Bedarf nicht abdeckt. Deshalb soll zunächst der tatsächliche Bedarf bewertet und die dafür notwendigen zusätzlichen Räume definiert werden. Mit diesen Informationen können dann die Investitionskosten für eine notwendige Erweiterung angefragt werden, hieß es in der Gemeinderatssitzung.
  • Bauanträge Keine Einwände hatten die Räte zu einer beantragten Nutzungsänderung eines bisherigen Asylbewerberheims in der Gewerbestraße. Dort sollen künftig Büro- und Lagerräume eingebaut wer-den. In Weicht dürfen am Reitgelände an der Frankenhofener Straße ein bestehender Reitplatz überdacht und ein Pferdestall mit Lagerhalle neu gebaut werden.
  • Kita Beckstetten Die Kindertagesstätte St. Agatha in Beckstetten plant ein Werk- und Spielhaus im Garten. Drei Angebote von lokalen Firmen wurden bereits eingeholt. Den Zuschlag erteilte der Gemeinderat der Firma Linseis aus Weinhausen. Laut der Betriebsträgervereinbarung beteiligt sich die Gemeinde mit 73 Prozent an den Baukosten. Der Rat stimmte der Kalkulation zu; der Betrag in Höhe von rund 3800 Euro wird in den außerordentlichen Haushalt aufgenommen.
  • Bushaltestelle Unter dem Punkt „Bekanntgaben, Wünsche und Anregungen“ zeigte der Bürgermeister eine Foto-Montage der Bushaltestelle in Koneberg. Aus Sicherheitsaspekten soll diese Haltestelle entschärft werden. Dies könnte durch Poller vor dem Häuschen geschehen, aber auch die Versetzung des Haltestellen-Häuschens über den Feldweg nach Osten wurde angeregt. Der Bürgermeister will sich der Sache annehmen.
  • Baugebiet Die Nachbarkommune Buchloe informierte über eine Änderung des Bebauungsplanes für das Baugebiet „Buchloe Südost III – Bereich Nebelhornstraße“. Seitens der Gemeinde Jengen gibt es dazu keine Bedenken.