Jahresversammlung

"Junge Mannschaft" Fuchstal hat einen neuen Vorsitzenden

Dem Vorstand der JM Fuchstal gehören künftig (von links) Nils Hahn, Jakob Klein, Armin Friedrichs, Bastian Runge, Christopher Ruf und Benjamin Nirschl an. Nicht im Bild ist Tabea Hefele.

Dem Vorstand der JM Fuchstal gehören künftig (von links) Nils Hahn, Jakob Klein, Armin Friedrichs, Bastian Runge, Christopher Ruf und Benjamin Nirschl an. Nicht im Bild ist Tabea Hefele.

Bild: Andreas Hoehne

Dem Vorstand der JM Fuchstal gehören künftig (von links) Nils Hahn, Jakob Klein, Armin Friedrichs, Bastian Runge, Christopher Ruf und Benjamin Nirschl an. Nicht im Bild ist Tabea Hefele.

Bild: Andreas Hoehne

Armin Friedrichs löst Benjamin Ruf als Vorsitzenden der JM Fuchstal ab. Was der 19-Jährige vorhat und welche Veränderungen anstehen.

17.09.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Wie schon in der Vergangenheit hat der Generationswechsel bei der JM Fuchstal geklappt. Als neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder bei ihrer Jahresversammlung im Vereinsheim den 19-jährigen Armin Friedrichs. Er löst damit Benjamin Ruf ab, der im Jahr 2012 ebenfalls als 19-Jähriger die Verantwortung an der Spitze übernommen hatte. Zuvor war Ruf bereits zwei Jahre stellvertretender Vorsitzender gewesen. Mit ihm hört auch Alexander Schneider auf, der ebenso seit 2010 dem Vorstand angehört hatte und zeitweise selbst Vorsitzender gewesen war.

Unterstützt wird Armin Friedrichs von seinem Stellvertreter Christopher Ruf. Neue Schriftführerin des Freizeitclubs für junge Leute, der zunächst „Junge Mannschaft“ hieß, ist Tabea Hefele. Die Finanzen verwaltet Nils Hahn. Als Clubleiter stellten sich Jakob Klein und Bastian Runge zur Verfügung. Kassenprüfer ist Benjamin Nirschl.

Ruf: "Gutes Gefühl, dass es erfolgreich weitergeht"

Seine Freude über den reibungslosen Wechsel brachte nach den Wahlen Benjamin Ruf zum Ausdruck. Er habe ein gutes Gefühl, dass es mit den neuen Kräften erfolgreich weitergehe.

Gegründet worden war die JM Fuchstal im Jahr 1979 aufgrund einer Unterschriftensammlung, mit der sich eine Reihe von jungen Leuten in Leeder einen eigenen Jugendraum gewünscht hatten. Nach einigen Provisorien bezogen die Mitglieder 1984 eigene Räume im Dachgeschoss des neu gebauten Sportheims des SV Fuchstal. Dort fungierte man als Träger der offenen Jugendarbeit. Als das Platzangebot dafür nicht mehr ausreichte, übernahm der Verein 1999 für zehn Jahre die Trägerschaft für den gemeindlichen Jugendraum im Keller der Fuchstalhalle und organisierte dort viele Veranstaltungen.

Generalsanierung der Jugendräume im Sportheim

Seit 2003 ist in Fuchstal der gemeindliche Jugendpfleger Moritz Hartmann beschäftigt, der schrittweise die Aufgaben des Vereins in der offenen Jugendarbeit übernahm. In die Amtszeit von Benjamin Ruf und Alexander Schneider fiel die Generalsanierung der Jugendräume im Sportheim, bei der fast 1400 Arbeitsstunden geleistet worden waren. Nach der Auflösung des Dachverbandes, des JM Freizeitclubs Tutzing, gründete sich die Fuchstaler JM 2016 neu, behielt aber ihren bisherigen Namen.

Klassisches Programm soll fortgesetzt werden

In seinem Ausblick versprach der neue Vorsitzende Armin Friedrichs, nach der coronabedingten Unterbrechung das „klassische Programm“ der Vorgänger fortzusetzen. Dazu gehören die Beteiligung an den Märkten in Leeder und an der Spaßolympiade sowie die Vorführung eines stets gut besuchten Films zu Weihnachten im Luitpoldsaal. Daneben versprach er seinen Mitgliedern die Durchführung von Partys und Ausflügen.