Bauausschuss Buchloe

Künftiger Ausschuss in Buchloe soll mehr zu sagen haben

Unterführung Bahnhof

Kein Aushängeschild: Bahnhofsunterführungen geben nicht immer ein ansehnliches Bild ab – das gelte auch für die in Buchloe. Die Stadt sucht deshalb nach einer Lösung, wie sie das ändern kann.

Bild: Jessica Stiegelmayer (Archivfoto)

Kein Aushängeschild: Bahnhofsunterführungen geben nicht immer ein ansehnliches Bild ab – das gelte auch für die in Buchloe. Die Stadt sucht deshalb nach einer Lösung, wie sie das ändern kann.

Bild: Jessica Stiegelmayer (Archivfoto)

Aufgrund der Corona-Pandemie könnte in Buchloe ein neuer Ausschuss gegründet werden. Zuvor muss aber der Stadtrat einen Beschluss fassen.
04.05.2021 | Stand: 14:33 Uhr

Obwohl zwei Bauherren mit ihren Plänen das inzwischen geltende Abstandsflächenrecht verletzen, wurden ihre Bauanträge in der jüngsten Sitzung des Buchloer Bauausschusses genehmigt. An der Halde darf somit ein Mehrfamilienhaus errichtet werden, dessen Plan seitens der Stadt bereits im November befürwortet worden war.

Die endgültige Genehmigung des Landratsamtes Ostallgäu ließ jedoch auf sich warten. Weil seit 1. Februar ein neues Abstandsflächenrecht gilt, überschreiten die alten Pläne nun die neuen Grenzen minimal. Der Bauausschuss hielt dennoch an seinem Votum vom November fest.

Ähnlich verhält es sich mit einem Plan für ein Doppelhaus am Fischerweg in Lindenberg. Auch dort wurde die Zustimmung der Stadt bereits eingeholt. Aufgrund der neuen Abstandsflächensatzung gelten mittlerweile neue Abstandsregeln, die auch hier minimal überschritten werden dürfen. Weitere Themen im Bauausschuss:

  • Kompetenzen: Sollte der Buchloer Stadtrat künftig in Form eines verkleinerten Pandemie-Ausschusses tagen, dann müsse dieser Ausschuss auch über Anträge beschließen dürfen, sagte Rudolf Grieb (UBI) und forderte damit mehr Kompetenzen. Im Sinne der Effizienz sei dies durchaus so gedacht, pflichtete ihm Bürgermeister Robert Pöschl bei. Pöschl verwies auf die nächste Stadtratssitzung am 11. Mai, in der über dieses Thema beraten und auch entschieden werde.

  • Bahnhofsunterführung: „Wirklich kein schönes Aushängeschild für unsere Stadt“ sei die Unterführung am Bahnhof, hat Martina Schwendner (parteilos) festgestellt und auf Müll und Kies in der Röhre hingewiesen. Der Bauhof, so erklärte der Bürgermeister, reinige dort zwar, „wann immer die Mitarbeiter dazu kommen“. Letztlich sei dies aber nicht die Aufgabe der Bauhof-Mitarbeiter. Die Stadt suche deshalb nach einer Lösung, die Zukunft hat und möchte die Reinigung extern vergeben.

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  • Blockheizkraftwerke: Weil das Unternehmen Vion seine beiden Blockheizkraftwerke effizienter nutzen möchte, plant es die Errichtung einer Absorptionskältelage. Diese soll auf einer offenen Bühne aus Stahl mitten im Firmengelände entstehen und hat die Maße 21 auf zwölf Meter, bei gut sechs Metern Höhe. Die rein technische Anlage sei von außen aber nicht sichtbar, erklärte Bauamtsleiterin Barbara Tugemann. Der Bauausschuss erteilte dem Antrag von Vion seine Zustimmung.