Gesundheit in Buchloe und der Umgebung

Keine Gefahr im Ostallgäu

Am Rottachspeicher bei Moosbach werden Besucher mit einer Hinweistafel auf Blaualgen aufmerksam gemacht.

Am Rottachspeicher bei Moosbach werden Besucher mit einer Hinweistafel auf Blaualgen aufmerksam gemacht.

Bild: Ralf Lienert

Am Rottachspeicher bei Moosbach werden Besucher mit einer Hinweistafel auf Blaualgen aufmerksam gemacht.

Bild: Ralf Lienert

Badegewässer sind frei von Blaualgen. Hinweise sind aber erwünscht.
24.08.2020 | Stand: 17:45 Uhr

Im Rottachspeicher bei Sulzberg und am Rothdachweiher bei Babenhausen sind kürzlich Probleme mit Blaualgen aufgetreten. Sogenannte Cyanobakterien kommen in geringer Menge in fast jedem Gewässer vor. Gefährlich wird es, wenn sie sich massiv vermehren, da dann Gifte gebildet werden, die besonders für Kinder und Haustiere gefährlich sein können. Aus diesem Grund werden Badeseen aufgrund von Blaualgen immer wieder gesperrt.

Derzeit sind Auffälligkeiten nicht zu entdecken

„In den Gewässern im gesamten Ostallgäu sind derzeit keine Probleme mit Blaualgen bekannt“, teilt Ralf Kinkel, Leiter des Ostallgäuer Gesundheitsamts, mit. Während der Badesaison werden regelmäßig alle vier Wochen Wasserproben an EU–Badeplätzen entnommen, die das Bayerische Landesamt für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit untersuche. „Eine Kontrolle auf Blaualgen findet dabei dann statt, wenn wir bei den Routine-Kontrollen Auffälligkeiten entdecken oder wir eine entsprechende Mitteilung erhalten“, erklärt Kinkel. In diesem Fall würde das Gesundheitsamt zusätzliche Wasserproben entnehmen – das sei momentan jedoch nicht nötig, da es keine Auffälligkeiten gebe.

Interessierte können sich auf der Homepage des Landratsamts über aktuelle Messergebnisse der EU-Badegewässer informieren. „Wenn Bürgern an Badegewässern etwas auffällt, können sie sich an das Gesundheitsamt Ostallgäu wenden“, sagt Kinkel.