Notbetreuung in Buchloe

Kitas geschlossen: Viele Buchloer Kinder in Notbetreuung

Coronabedingt sind die Kitas geschlossen, doch die Einrichtungen bieten Notbetreuung an.

Coronabedingt sind die Kitas geschlossen, doch die Einrichtungen bieten Notbetreuung an.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolbild)

Coronabedingt sind die Kitas geschlossen, doch die Einrichtungen bieten Notbetreuung an.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolbild)

Der Lockdown wurde bis 31. Januar verlängert - so lange sind auch die Kitas geschlossen. Wie viele Buchloer Eltern die Notbetreuung in Anspruch nehmen.
16.01.2021 | Stand: 06:14 Uhr

Da der bestehende Lockdown bis Sonntag, 31. Januar, verlängert wurde, sind auch Kindertagesstätten weiterhin geschlossen. Aus dem aktuellen Newsletter des Bayerischen Sozialministeriums geht hervor, dass der Betrieb derartiger Einrichtungen grundsätzlich untersagt, Notbetreuung jedoch möglich ist. Darin wird ausdrücklich an die Eltern appelliert, das Betreuungsangebot nur in Anspruch zu nehmen, wenn ihnen – beispielsweise wegen des Berufs – keine andere Möglichkeit bleibt.

Leiter der Kita kritisiert: Vorgaben sind nicht handfest

Ingo Selzer, Leiter der Kita Buchloer Gennachspatzen, kritisiert, dass es keine handfesten Regelungen sondern nur Appelle gebe. Die Handlungsanweisungen und Formulierungen des Sozialministeriums seien zu ungenau. Bei den Gennachspatzen werden insgesamt 112 Kinder betreut. Nachdem nach Allerheiligen die Kitas den Notbetrieb wieder aufgenommen haben, kamen zehn Kinder. Diese Woche seien es, wie Selzer mitteilt, bereits 42 gewesen. Als möglicher Grund wird genannt, dass viele Eltern direkt nach der Öffnung noch Urlaub hatten. Ähnliche Tendenzen lassen sich auch bei den Buchloer Storchenkindern erkennen: Gleich nach der Öffnung waren acht Kinder zur Notbetreuung angemeldet, diese Woche waren es bereits 30 der 86 „Storchenkinder“.

In der Integrativen Kita Don Bosco wurden vorige Woche vier, anschließend 20 der 100 Kinder betreut. „Die Zahl der Kinder variiert, da Eltern einzelne Tage angeben, an denen sie arbeiten müssen“, berichtet Leiterin Manuela Krömer. Die Notbetreuung der Kita St. Georg und Wendelin in Lindenberg nutzten am 7. und 8. Januar zwei, danach waren es 20 der 94 Kinder. „Kommende Woche werden es sicher einige mehr, es bestehen bereits Anfragen“, teilte Leiterin Petra Krupp mit.

Was Bundesfamilienministerin Franziska Giffey für Schulen und Kitas fordert, lesen Sie hier.

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