Mehrere Betriebe arbeiten dafür zusammen

Komplett regionale Zutaten: Jetzt gibt es den ersten Ostallgäuer Bio-Burger

So sieht der neue Ostallgäuer Bio-Burger aus, mit dem regionale Partnerschaften entstehen sollen.

So sieht der neue Ostallgäuer Bio-Burger aus, mit dem regionale Partnerschaften entstehen sollen.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

So sieht der neue Ostallgäuer Bio-Burger aus, mit dem regionale Partnerschaften entstehen sollen.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Für das Projekt des Bio-Burgers haben mehrere Ostallgäuer Betriebe zusammengearbeitet. Woher die Zutaten kommen und was es noch zu verbessern gilt.
So sieht der neue Ostallgäuer Bio-Burger aus, mit dem regionale Partnerschaften entstehen sollen.
Von Buchloer Zeitung
03.09.2020 | Stand: 09:25 Uhr

Auf Initiative der Öko-Modellregion Ostallgäu haben sich Bio-Bauern und Verarbeiter zusammengeschlossen und den ersten Ostallgäuer Bio-Burger kreiert. „Die Idee dahinter ist, neue Kooperationen zwischen Bio-Bauern und Bio-Verarbeitern zu schaffen und den Konsumenten ein transparentes und authentisches Produkt aus der Region zu bieten. Das ist nicht nur Bio-Landwirtschaft aus der Region zum Anfassen, sondern auch zum Essen“, sagt der Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, Florian Timmermann.

Im ersten Testlauf stammte das Fleisch vom Biolandhof Schreyer in Stötten am Auerberg und die Milch für den Biokäse vom Bio-Betrieb Hebernhof in Seeg. Den Käse stellte die Hofkäserei Kraus in Ebersbach her. Das Burgerbrot kommt von der Bäckerei Lipp, und die Tomaten, der Salat und die Zwiebeln stammten vom Grasserhof in Aitrang. Ein Rezept für die Burgersoße kreierte Daniel Endrass vom Königswirt.

Kleinigkeiten müssen am Ostallgäuer Bio-Burger noch verbessert werden

Wie geht es nun weiter mit dem Bio-Burger? „Das Feedback der Kunden von der ersten Vermarktungsaktion ist super. Trotzdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, da machen wir uns nun daran“, sagt Renate Schreyer vom Biolandhof Schreyer. Ziel ist, dass die vielen bäuerlichen Direktvermarkter im Ostallgäu den Bio-Burger künftig anbieten und dass so neue Partnerschaften entstehen. Zudem ist eine Schulung für Landwirte im Dezember geplant.

Apropos Essen: Welche neuen Lokale es in Kempten und dem Oberallgäu gibt, erfahren Sie hier. Am 12. und 13. September findet außerdem das erste Mal seit Corona-Ausbruch der Allgäuer Street Food Market in Kempten statt. Manches wird anders als gewohnt.