Auftakt in die Football-Saison

Landsberg Footballer starten in eine ungewöhnliche Saison

Football

Die Spieler von Landsberg X-Press haben bisher zwei Testspiele bestreiten können. Am Samstag beginnt die Saison daheim gegen Regensburg.

Bild: Thorsten Jordan

Die Spieler von Landsberg X-Press haben bisher zwei Testspiele bestreiten können. Am Samstag beginnt die Saison daheim gegen Regensburg.

Bild: Thorsten Jordan

Landsberg X-Press spielt zum Auftakt gegen Regensburg. Der Verein lässt sich für die Gäste etwas einfallen. Was der Präsident zu einem möglichen Aufstieg sagt.
13.08.2021 | Stand: 12:13 Uhr

Es ist eine besondere Saison, in die die Footballer des Landsberg X-Press an diesem Samstag gegen Regensburg Phönix starten: Nur eine Einfachrunde wird in der Regionalliga ausgetragen und es wird keinen Absteiger geben. Auch wenn es nicht das Gewohnte ist – nicht nur beim Landsberg X-Press dürfte man froh sein, dass man überhaupt spielen kann. Und einen Vorteil hat diese Saison auch.

Landsberger X-Men haben nur eineinhalb Vorbereitungsspiele absolviert

Zwei Testspiele haben die X-Men vor dem Saisonstart absolvieren können, wobei es eigentlich nur eineinhalb waren, da das zweite Spiel wegen eines Gewitters abgebrochen werden musste. Gegen Regensburg am Samstag, 14. August, ab 17 Uhr wird sich zeigen, wo die Landsberger stehen. Sieben Mannschaften sind in der Regionalliga Süd am Start, neben Landsberg und Regensburg noch zwei Teams aus München (Rangers und Cowboys II) sowie Erding, Ingolstadt und Nürnberg. Absteiger wird es in dieser Saison nicht geben. In allen Ligen unterhalb der Regionalliga wird wegen der Corona-Situation auf einen Punktspielbetrieb verzichtet.

Football-Regionalliga: Aufstiegsmodus ist noch nicht festgelegt

Eigentlich hätte es auch keinen Aufsteiger geben sollen, doch davon war man wieder abgerückt, nachdem es Proteste vonseiten einiger Teams aus unteren Ligen gegeben hatte, die nicht spielen dürfen. So finden nach der Einfachrunde die Play-offs statt, hier ist der Modus aber noch nicht ganz klar. Vermutlich wird es eine Verzahnung der beiden Regionalligen geben.

Einen Aufstieg sieht der X-Press-Präsident aber eher kritisch. „Wir sind in der Regionalliga gut aufgehoben“, sagt er mit Blick auf die teilnehmenden Mannschaften. Der Sprung in die German Football League II sei eigentlich zu groß. „Wirtschaftlich ist es eine ganz andere Hausnummer und wir haben noch andere Baustellen, etwa bei der Jugend.“ Dafür hat man in dieser Saison ein anderes Ziel: Die deutschen Spieler sollen viel Einsatzzeit erhalten. Und auch wenn man nicht klar einen Aufstieg als Ziel ausgibt: „Wir treten natürlich an, um zu gewinnen“, sagt Markus Gruberbauer.

Unter anderem wegen Corona hat Landsberg X-Press auf Verstärkung aus dem Ausland verzichtet

Auch aufgrund der Pandemie haben Gruberbauer und sein Vorstandsteam in diesem Jahr entschieden, auf Verstärkung aus dem Ausland zu verzichten. Einzig Headcoach Gabriel Chambers, der bereits im Oktober 2020 nach Landsberg gekommen war, wird in der Punktrunde auch für den X-Press spielen – in den Vorbereitungspartien hatte er noch darauf verzichtet.

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Als sehr intensiv beschreibt Gruberbauer das Training in den vergangenen Wochen. Der Kader sei prinzipiell groß genug, um in der Liga bestehen zu können, „wobei wir uns natürlich immer über Neuzugänge freuen“.

Verantwortliche hoffen auf viele Zuschauer zum Saison-Auftakt

Für das erste Heimspiel der Saison haben sich die Verantwortlichen des Landsberg X-Press auch was einfallen lassen: „Die ersten 50 Ladys erhalten ein Begrüßungsgetränk“, kündigt Markus Gruberbauer an. Ansonsten steht wieder ein Foodtruck mit Essen und Getränken bereit, „es ist also für alles gesorgt“, betont der X-Press-Präsident, der sich, wie auch Mannschaft und Betreuer, auf hoffentlich viele Zuschauer und „eine tolle Stimmung“ freut.