Versammlung des FC Jengen

Mirko Moscnik ist neuer Vorsitzender

Der alte und neue Vorstand (von links): Kassier Werner Schauer, Ex-Schriftführer Daniel Jungbauer, Schriftführer Thomas Alt, Ex-Vorsitzender Günter Rohrmoser, 2. Vorsitzender Sascha Bunger, Erster Vorsitzender Mirko Moscnik.

Der alte und neue Vorstand (von links): Kassier Werner Schauer, Ex-Schriftführer Daniel Jungbauer, Schriftführer Thomas Alt, Ex-Vorsitzender Günter Rohrmoser, 2. Vorsitzender Sascha Bunger, Erster Vorsitzender Mirko Moscnik.

Bild: Rainer Plieninger

Der alte und neue Vorstand (von links): Kassier Werner Schauer, Ex-Schriftführer Daniel Jungbauer, Schriftführer Thomas Alt, Ex-Vorsitzender Günter Rohrmoser, 2. Vorsitzender Sascha Bunger, Erster Vorsitzender Mirko Moscnik.

Bild: Rainer Plieninger

Der neue Vereinschef setzt sich große Ziele: Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam. Zusammen. Wachsen“ hat der FCJ einiges vor.

Der alte und neue Vorstand (von links): Kassier Werner Schauer, Ex-Schriftführer Daniel Jungbauer, Schriftführer Thomas Alt, Ex-Vorsitzender Günter Rohrmoser, 2. Vorsitzender Sascha Bunger, Erster Vorsitzender Mirko Moscnik.
Von Rainer Plieninger
05.08.2020 | Stand: 18:30 Uhr

Nun hat es endlich geklappt: Der FC Jengen hat seine Jahresversammlung abgehalten. Bedingt durch die Corona-Pandemie fand die Hauptversammlung etwa vier Monate später als ursprünglich geplant im Musikerheim des Gemeindehauses statt. Stühle mit entsprechend großem Abstand waren aufgestellt und darauf Hinweisblätter mit den coronabedingten Verhaltensmaßnahmen. Trotzdem waren 48 stimmberechtigte Mitglieder anwesend, weshalb nachträglich noch ein paar Stühle aufgestellt werden mussten. Erster Vorsitzender Günter Rohrmoser bedankte sich für den zahlreichen Besuch, speziell bei Bürgermeister Ralf Neuner und bei den Arbeitsteams, welche mit viel Einsatz für die Renovierung des Vereinsheims in der Gaststätte, im Umkleide- und Duschbereich sowie den Außenanlagen sorgen. Anschließend gedachten die Teilnehmer der vor wenigen Tagen verstorbenen Rosmarie Bertele.

Wichtigste Punkt auf der Agenda des Vereins war die Neuwahl des Vorstandes. Als Wahlleiter diente Bürgermeister Neuner. Günter Rohrmoser hatte in der letztjährigen Hauptversammlung angekündigt, dass er 2020 nicht mehr zur Verfügung stehen werde. In einer kurzen Abschiedsrede bedankte er sich bei dem noch aktuellen Vorstand, den Helfern und den Mitgliedern: „Diese Gruppen sind für ein gesundes Vereinsleben unverzichtbar“.

Als Nachfolger wurde der bisherige Zweite Vorsitzende Mirko vorgeschlagen. Er wurde mit 41 von 48 Stimmen als neuer Chef des Vereins gewählt. Das Amt des Zweiten Vorsitzenden war nun vakant. Vorgeschlagen wurde Sascha Bunger. Er wurde mit 40 von 48 Stimmen gewählt. Da auch Daniel Jungbauer sein Amt als Schriftführers niederlegte, musste diese Position neu besetzt werden. Als Kandidat wurde Thomas Alt vorgeschlagen, der mit 43 von 48 Stimmen klar gewählt wurde. Als letzte Funktion stand das Amt des Kassiers zur Wahl. Werner Schauer, der bisherige Kassier, erklärte sich bereit, erneut zu kandidieren. Das Abstimmungsergebnis mit 45 von 48 Stimmen bestätigte ihn deutlich. Somit war der neue Vorstand gewählt.

Vor der Wahl wurden noch die turnusgemäßen Tagesordnungspunkte abgearbeitet: Kassier Werner Schauer berichtete über die finanzielle Situation zum Ende des Jahres 2019. Im Detail wurden die Einnahmen den Ausgaben gegenüber gestellt. Der Saldo ist positiv. Insgesamt wurde die Darlehenshöhe um etwa 9000 Euro reduziert. Vorausschauend auf das Jahr 2020 sind Kosten für die Wasserschaden-Behebung im Vereinsheim mit rund 25 000 Euro einzuplanen. Das Jahr 2019 sei aus finanzieller Sicht rundum zufriedenstellend und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Corona diktierte erstes Halbjahr

Bevor der alte Vereinsvorsitzende Rohrmoser das Wort den einzelnen Abteilungsleitern übergab, bedankte er sich bei Werner Schauer über die tadellose Kassenführung. Er informierte dann auch noch, dass der diesjährige Ludwig-Bertele-Gedächtnislauf corona-bedingt abgesagt werden muss. Alle Abteilungsleiter berichteten unisono, dass das erste Halbjahr 2020 von der Corona-Pandemie geprägt war und je nach Abteilung keine – oder nur sehr eingeschränkt – sportliche Veranstaltungen stattfinden konnten: Heidi Busch für die Kleinkindergruppe, Silvia Glas für die Turnabteilungen Kinder, Teenies und Frauen, Dr. Karl Huber für die Aikidoka, Ulli Annemann in Vertretung der erkrankten Sabine Bucher für die Stockschützen und für die Abteilung Fußball der neue Jugendleiter Alexander Keller sowie für die aktiven Bereich Björn Bauer.

Die erste Handlung des neuen Vorsitzenden Moscnik war die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder. Acht Jubilare wurden insgesamt geehrt. Siegfried Schaudt ist seit 40 Jahren Vereinsmitglied und wurde dafür gewürdigt. Sieben weitere Mitglieder wurden für 25 Jahre Vereinstreue geehrt. Moscnik bedankte sich bei Günter Rohrmoser für eine 4934 tägige Amtszeit, in denen viel geleistet worden sei. So würdigte er dessen Verdienste beim Schuldenbauabbau trotz gleichzeitiger Neuinvestitionen, der Küchen- und Serviceverantwortung, der Mitgestaltung beim Dorffest oder bei der Gründung der Spielgemeinschaften im Jugend- und Aktivenbereich. Als Dank und Anerkennung erhielt zunächst für ihre Geduld und ihr Verständnis Rohrmosers Frau Beate einen bunten Blumenstrauß – und für beide gab es noch einen Gutschein für ein Dinner in einem Allgäuer Edelrestaurant.

Moscnik präsentierte dann die Vorstellungen, wie der FC Jengen in der Zukunft agieren soll. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam. Zusammen. Wachsen“ zeigte er, wie dieser Leitgedanke mit Leben erfüllt werden könne. Damit meinte er Maßnahmen und Disziplinen (Organe) mit ihren Zuständigkeiten – dazu gehört auch Günter Rohrmoser als Ehrenvorsitzender. Kernpunkte des Leitgedankens sind: Der Hauptverein soll übergeordnet für die Organisation, Verwaltung und Veranstaltungen zuständig sein.

Konzentration und Treffen

Deshalb fragte Moscnik unter anderem: Benötigt jede Abteilung einen eigenen Kassier oder kann diese Funktion nicht zentral vom Hauptverein übernommen werden? Seine Argumentation: Die Abteilungen sollen sich auf das Sportliche konzentrieren. Das und andere Punkte sollen gemeinsam geklärt werden. Es ist deshalb geplant, regelmäßige Treffen des Vorstandes mit den Abteilungsleitern abzuhalten, um Maßnahmen zu besprechen und umzusetzen. Zudem erwähnte Moscnik auch noch, dass eine umfangreiche Vereinszeitung geplant ist. Weitere Ideen aus dem Auditorium sollen ebenfalls gemeinsam in der Zukunft bewertet und umgesetzt werden.