Gesundheit in Buchloe

Neuer Oberarzt in Buchloe

Dr. Wolfgang Wistuba ist neuer leitender Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe.

Dr. Wolfgang Wistuba ist neuer leitender Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe.

Bild: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Dr. Wolfgang Wistuba ist neuer leitender Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe.

Bild: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Dr. Wolfgang Wistuba ist der neue leitende Oberarzt und Bereichsleiter der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe. Die Region kennt er bereits schon lange
Dr. Wolfgang Wistuba ist neuer leitender Oberarzt der Gastroenterologie an der Klinik St. Josef Buchloe.
Von Buchloer Zeitung
06.04.2021 | Stand: 10:50 Uhr

Dr. Wolfgang Wistuba ist neuer leitender Oberarzt und Bereichsleiter der Gastroenterologie am Buchloer Krankenhaus St. Josef. Den Klinikverbund Kaufbeuren-Ostallgäu kennt er bereits, denn zehn Jahre lang war er am Klinikum Kaufbeuren tätig.

„Dort habe ich in der Abteilung von Prof. Dr. Helmut Diepolder meine beiden Fachärzte gemacht und mein endoskopisches Rüstzeug geschärft“, erzählt der Internist und Gastroenterologe. Nach einem „kleinen Ausflug“ in eine andere Klinik, ist er nun zurück am Krankenhaus St. Josef in Buchloe und freue sich über die Vorteile für die Patienten, die der Klinikverbund bietet, heißt es in einer Pressemitteilung. An den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren können die drei Häuser auf ihr gemeinsames Versorgungsspektrum und ihre spezialisierten Zentren in Kaufbeuren zugreifen. „Wir endoskopieren in Buchloe sehr viel, aber haben natürlich eine kleinere Abteilung sowie ein kleineres Behandlungsspektrum als in Kaufbeuren“, berichtet Wistuba.

Persönliche Note im Verbund

Der Chefarzt der Inneren Medizin in Buchloe, Dr. Sascha Chmiel, ergänzt: „Wir haben mit Kaufbeuren einen starken Partner in der Region, da gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, die wir im Verbund nicht behandeln können.“ Manche Patienten bevorzugen gerade die persönliche Note im Buchloer Krankenhaus und haben zugleich die Vorzüge der Leistungskompetenz des Klinikverbunds. „Wir bieten der Bevölkerung eine Klinik, die kompetent und herzlich die Patienten der Region versorgt“, ergänzt Vorstand Ute Sperling.

Weitere Änderungen in Buchloe

Stehen in Buchloe weitere Veränderungen an? „Was wir in diesem Jahr in Buchloe einführen möchten sind weitere, speziell gastroenterologische Untersuchungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Endosonografie. Hier können wir während einer Magen- oder Darmspiegelung auch eine Ultraschalluntersuchung von innen machen“, sagt Wistuba. Daneben sollen noch Untersuchungen mit einem neuen Ultraschallgerät mit Kontrastmittelsonographie angeboten werden. „Eine solche risikoarme Diagnostik der Leber kennt man überwiegend aus den größeren Zentren“, erklärt der leitende Oberarzt. „Besonders für die Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Lebertumoren ist diese Methode geeignet, eine Leberpunktion zu verhindern.“

Elastografie für die Leber

Musste man als Patient bisher zur ausführlichen Diagnostik erst in den Kernspintomographen, könne ein Verdacht nun sofort und direkt während der laufenden Ultraschalluntersuchung abgeklärt werden. Mit einer weiteren Funktion, der sogenannten Elastografie, können in einem Untersuchungsgang verschiedene Krankheitsstadien der Leber oder unklare Leberwerterhöhungen detailliert herausarbeiten und in ihrem Verlauf dokumentiert werden. „Von der gesunden bis zur ganz kranken oder bereits zirrhotischen Leber gibt es viele Stadien, welche sich mit einem normalen Ultraschall nicht immer genau definieren lassen. Die Patienten profitieren von dieser nicht-invasiven und frühzeitigen Erkennung – denn so können noch Maßnahmen ergriffen werden, bevor die Leber deutlich geschädigt wird“, sagt der neue Oberarzt der Klinik St. Josef.

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Der Spezialist empfiehlt außerdem: „Egal ob man zunehmende Schluckbeschwerden, Änderungen der Stuhlgewohnheiten, plötzliche Leberwerterhöhungen, unklaren Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl hat – nehmen Sie diese Warnsymptome der Gastroenterologie ernst und schieben Sie einen Arzt- oder Klinikbesuch nicht auf.“