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Einzige Passionsspiele in Bayerisch-Schwaben

Pest und Corona: Jubiläumspassion in Waal wird verschoben

Passion in Waal: Seit 400 Jahren gibt es in der Ostallgäuer Gemeinde Passions- und Heiligenspiele. Sie gehen auf ein Gelübde im Jahr 1621 zurück, als die Pest in Europa wütete. Das Bild zeigt eine Szene aus der Miller-Passion 2015.

Passion in Waal: Seit 400 Jahren gibt es in der Ostallgäuer Gemeinde Passions- und Heiligenspiele. Sie gehen auf ein Gelübde im Jahr 1621 zurück, als die Pest in Europa wütete. Das Bild zeigt eine Szene aus der Miller-Passion 2015.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Passion in Waal: Seit 400 Jahren gibt es in der Ostallgäuer Gemeinde Passions- und Heiligenspiele. Sie gehen auf ein Gelübde im Jahr 1621 zurück, als die Pest in Europa wütete. Das Bild zeigt eine Szene aus der Miller-Passion 2015.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Die Passionsspiele Waal fanden vor 400 Jahren, inmitten der Pest, zum ersten Mal statt. Jetzt können sie wegen einer neuen Pandemie nicht stattfinden - vorerst.
21.02.2021 | Stand: 15:03 Uhr

Nicht nur einmal ist in den vergangenen Monaten Corona mit der Pest in einem Atemzug genannt worden. Wegen der aktuellen Pandemie wird die Waaler Jubiläumspassion, die in diesem Jahr eigentlich von April bis Juli gespielt werden sollte, um zwei Jahre verschoben. Bemerkenswert dabei ist, dass die Waaler Passionsspiele aus der Zeit der furchtbaren Pestjahre um 1621 stammen. Insofern ist es in diesem Fall unumgänglich, Corona und Pest in einem Atemzug zu nennen.

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