Tipps der Polizei für Internetkauf

Auf Fake-Shop hereingefallen: 1.400 Euro für Fahrrad überwiesen, aber keine Ware erhalten

Symbolbild: Die Polizei rät, bei besonders günstigen Angeboten im Internet einige Dinge zu überprüfen, bevor Geld per Vorkasse überwiesen wird.

Symbolbild: Die Polizei rät, bei besonders günstigen Angeboten im Internet einige Dinge zu überprüfen, bevor Geld per Vorkasse überwiesen wird.

Bild: Andreas Berger

Symbolbild: Die Polizei rät, bei besonders günstigen Angeboten im Internet einige Dinge zu überprüfen, bevor Geld per Vorkasse überwiesen wird.

Bild: Andreas Berger

1.400 Euro waren für dieses Fahrradmodell sehr günstig, also kaufte es die Frau im Internet und zahlte per Vorkasse. Doch das Rad kam nie bei ihr an.
14.07.2021 | Stand: 13:19 Uhr

Um 1.400 Euro ärmer ist eine Frau aus dem Gemeindebereich Lamerdingen. Sie hatte auf einer Internetseite ein sehr günstiges Fahrrad gefunden und per Vorkasse 1.400 Euro auf das Konto bei einer deutschen Direktbank überwiesen. Als kein Fahrrad geliefert wurde, erstattete sie Anzeige. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine gefälschte Internetseite handelte, auf die sie hereingefallen ist. "Die weiteren Ermittlungen dürften ergeben, dass das Geld, wie in solchen Fällen üblich, bereits ins Ausland transferiert und der Kontoinhaber nicht greifbar ist", schreibt die Polizei.

Die Polizei rät zur Vorbeugung zu diesen Vorsichtsmaßnahmen:

• Seien Sie sehr misstrauisch, wenn die Ware nur mittels Überweisung (Vorauskasse) bezahlt werden kann. Seriöse Shops bieten meist auch die Zahlung mit Kreditkarte, PayPal oder andere Möglichkeiten mit Käuferschutz an.

• Seien Sie ganz besonders vorsichtig, wenn die Vorauskasse auf ein ausländisches Konto gezahlt werden soll.

• Bei einem außergewöhnlich günstigen Angebot sollten Sie nicht schnell kaufen, sondern hellhörig werden.

• Überprüfen Sie den Namen des Shops über eine Suchmaschine im Internet - kombinieren Sie auch den Namen des Shops mit den Wörtern „Erfahrungen“ oder „Betrug“.

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• Jeder Internetshop muss ein Impressum haben und dort muss eine telefonische Erreichbarkeit angegeben werden. Rufen Sie zu Testzwecken bei dieser Kundenhotline an und fragen sie nach der Möglichkeit der persönlichen Abholung, auch wenn Sie dies nicht beabsichtigen. Gibt es keine telefonische Erreichbarkeit, dann Hände weg vom Angebot.