Corona-Impfungen

So bekommen Ostallgäuer den digitalen Impfnachweis

Das gelbe Heftchen hat ausgedient: Ab sofort gibt es den digitalen Impfpass. Wie vollständig geimpfte Ostallgäuer diesen bekommen.

Das gelbe Heftchen hat ausgedient: Ab sofort gibt es den digitalen Impfpass. Wie vollständig geimpfte Ostallgäuer diesen bekommen.

Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Das gelbe Heftchen hat ausgedient: Ab sofort gibt es den digitalen Impfpass. Wie vollständig geimpfte Ostallgäuer diesen bekommen.

Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Gelbes Heftchen war gestern: So kommen vollständig geimpfte Ostallgäuer an ihren digitalen Impfnachweis.
12.06.2021 | Stand: 06:17 Uhr

Knapp 12.000 Ostallgäuer haben laut Angaben des Landratsamtes bereits beide Corona-Impfungen erhalten. Bleibt die Inzidenz unter 50, werden sie zwei Wochen nach der zweiten Dosis mit negativ Getesteten gleichgesetzt.

Damit diese 12.000 Ostallgäuer es – etwa auf dem Weg in den Urlaub an europäischen Grenzen – leichter haben, hat sich die EU auf ein digitales Impfzertifikat verständigt – anstelle des lieb gewonnenen gelben Heftchens. Doch wie bekommt man diesen digitalen Nachweis?

Digitale Impfnachweise werden am Impfzentrum ausgestellt

Er „soll künftig über das Impfzentrum den Geimpften nach der Zweitimpfung mitgegeben werden“, sagt Thomas Brandl, Pressesprecher des Landratsamts. QR-Codes werden in den Impfzentren ausgedruckt. „Der Impfling kann den QR-Code abfotografieren und in eine App seiner Wahl einlesen beziehungsweise abspeichern“, sagt Brandl. Diese Funktion soll in der Corona-Warn-App des Bundes sowie in der neuen „CovPass“ des Gesundheitsministeriums möglich sein. In der Anwendung können ebenfalls Test- und Genesenen-Zertifikate gespeichert werden.

Doch auch die 12.000 Ostallgäuer, die ihre zweite Impfung bereits vor der Einführung des digitalen Nachweises bekommen haben, gehen nicht leer aus: Laut Brandl werde an einem Verfahren gearbeitet, die QR-Codes per Mail oder Post zu erhalten. Eine weitere Ausgabestelle sind Apotheken. Diese sollen „ab 14. Juni damit beginnen, gegen Vorlage des gelben Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den Impfzentren digitale Impfnachweise auszustellen“, erklärt Brandl.

Buchloer Apotheken wollen Impfnachweise ausstellen

Inhaber von Buchloer Apotheken sind jedoch noch nicht sicher, ob sie damit bereits kommenden Montag starten können. Marien-Apotheke und Stadt-Apotheke, die beide auch Schnelltests anbieten, wollen die digitalen Impfpässe zwar ausstellen, es könne aber noch etwas dauern.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bereits an Bürger appelliert, nicht gleich am Montag in die Apotheke zu gehen, da zunächst nur wenige den Service anbieten. Bis Ende Juni sollen die Kapazitäten jedoch ausgeweitet werden. Eine Übersicht darüber, welche Apotheken in der Umgebung Nachweise ausstellen, soll laut Brandl hier angeboten werden.

„Um die Zertifikate zu verwenden, müssen diese überprüft werden“, betont der Pressesprecher. Dazu werde eine gesonderte Prüf-App entwickelt. Gastronomen beispielsweise, die die Prüf-App benutzen wollen, müssen sich registrieren.

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